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Diese Start-ups stehen im Finale der Allgäuer Gründerbühne 2026
Start-up-Szene

Diese Start-ups stehen im Finale der Allgäuer Gründerbühne 2026

Bei der Allgäuer Gründerbühne pitchen Start-ups der Region ihre Geschäftsideen. Foto: Isenhoff / Allgäu Digital
Bei der Allgäuer Gründerbühne pitchen Start-ups der Region ihre Geschäftsideen. Foto: Isenhoff / Allgäu Digital

Zehn Start-ups kämpften um den Einzug, fünf haben es geschafft: sie stehen im Finale der diesjährigen Allgäuer Gründerbühne. Die Finalisten im Überblick.

Am 17. November 2026 geht die Allgäuer Gründerbühne in die 13. Runde. Jedes Jahr werden dort Start-ups der Region für ihre innovativen Geschäftsideen ausgezeichnet. Nun wurden die fünf Finalisten bekannt gegeben: Sie gingen aus insgesamt 26 Bewerbern und zehn Halbfinalteilnehmern hervor.

Zebna beschleunigt Diagnosen bei seltenen Krankheiten

Fünf Prozent der Bevölkerung erkranken irgendwann im Leben an einer seltenen Krankheit, diese zu diagnostizieren dauert durchschnittlich jedoch etwa fünf Jahre. Genau hier setzt das Kemptener HealthTech Start-up Zebna an. Die Krankengeschichte des Patienten wird mit dem neuesten Stand der Forschung abgeglichen, wodurch automatisiert ein individueller Behandlungsplan erstellt wird. Befunde im Laufe dieser Therapie sollen durch die Fachärzte dann wieder in das System eingespielt werden, wodurch eine Diagnose im Idealfall deutlich schneller erreicht wird. Gegründet wurde Zebna von Thomas Stadelmann.

BeMyBuddy vermittelt Fahrgemeinschaften für barrierefreies Reisen

Armend Syla, Michael Junger und Kevin Tögel haben sich mit ihrem Start-up BeMyBuddy der sozialen Teilhabe verschrieben, indem sie Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung ermöglichen, selbstbestimmt zu reisen. Über die gleichnamige Plattform können Menschen Mitreisende finden, die im Fernverkehr oder dem ÖPNV die gleiche Strecke oder einen Teil davon zurücklegen möchten. Gemeinsam als eine Art Fahrgemeinschaft lassen sich mögliche Barrieren dann leichter überwinden oder gar umgehen.

Movitus reduziert Lkw-Leerfahrten in der Logistik

Movitus hingegen will die Logistik digitalisieren. Hierzu hat das Start-up eine Plattform entwickelt, die Versender automatisch mit passenden Speditionen verbindet. Neben dem Preis zählen dabei auch Zeit, Kapazität und Zuverlässigkeit der Anbieter. Dadurch soll nicht nur der Dispositionsaufwand sinken, sondern auch die Anzahl der Lkw-Leerfahrten auf Deutschlands Straßen – aktuell fast 38 Prozent aller Fahrten – reduziert werden. Auch die knappen Margen der Unternehmen sollen sich so verbessern lassen können. Hinter Movitus stehen die Schwestern Helene Nicole und Michaela Hellwig sowie Rohith Raju.

Lesen Sie auch: Digitalisierung „geht in der Logistik nicht?“ Dieses Start-up beweist das Gegenteil

Botara steuert die Pflanzenpflege durch Künstliche Intelligenz

Das Start-up Botara kommt wie Zebna aus Kempten, die Geschäftsidee geht jedoch in eine ganz andere Richtung. Die fünf Gründer Johannes Kruckow, Thore Zimmer, Robin Maron, Jan Lerbscher und Prof. Dr. Matthias Bittner wollen urbanen Gartenbau per KI unkomplizierter gestalten. Dafür mischt ein System Wasser und Nährstoffe genau so an, wie die jeweiligen Pflanzen sie benötigen. Auch die Versorgung funktioniert vollautomatisiert. Über die dazugehörige App lassen sich die Pflanzen zusätzlich analysieren, wodurch Krankheiten oder Mangelerscheinungen frühzeitig erkannt und eingedämmt werden können. Darüber hinaus plant das Team einen sogenannten Vertical Farmbot, ein System, das vertikales Gärtnern in Innen- wie Außenbereichen unterstützt.

AllgäuGPT bietet 24/7-Rezeption per KI

Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um ein Start-up mit Fokus auf KI. Konkret wollen die beiden Gründer Sascha Ebeling und Sebastian Raßloff der Hotellerie und Anbietern von Ferienwohnungen unter die Arme greifen. Hierzu haben sie eine KI entwickelt, die als digitale Rezeption agiert und so Anfragen per Website, WhatsApp, E-Mail oder Telefon beantwortet. Die KI könne in mehreren Sprachen antworten und sei in der Lage, auf individuelle Anliegen der Gäste einzugehen.

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