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Das ist das neue TTZ in Sonthofen
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Wissenschaft und Wirtschaft

Das ist das neue TTZ in Sonthofen

Besichtigung der TechDemo zur Virtuellen Inbetriebnahme von Produktionsanlagen des neuen TTZ Sonthofen. Von links.: Markus Blume
Besichtigung der TechDemo zur Virtuellen Inbetriebnahme von Produktionsanlagen des neuen TTZ Sonthofen. Von links.: Markus Blume (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), JonasHeller (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am TTZ Sonthofen). Foto: Hochschule Kempten

Bezogen wurde das Gebäude zwar schon im vergangenen Jahr. Doch nun weihte Wissenschaftsminister Markus Blume das neue TTZ Sonthofen ein. Diesen Vorteil soll die regionale Wirtschaft jetzt ziehen können.

Mit einem Klick auf dem mobilen Smart Board erleuchtete Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume den intelligenten Boden des Technologietransferzentrums für Produktion und Informatik und eröffnete damit offiziell ein weiteres Forschungsinstitut der Hochschule Kempten am Standort Sonthofen. Das Technologietransferzentrum für Produktion und Informatik Sonthofen (kurz: TTZ Sonthofen) ist eine anwendungsorientierte Forschungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie. Es werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Kontext der Digitalisierung in der Produktion durchgeführt und Unternehmen branchenübergreifend auf ihrem Weg zur „Industrie 4.0“ begleitet.

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So bewertet Staatsminister Blume das neue TTZ Sonthofen

Staatsminister Blume betonte: „Mit dem TTZ Sonthofen schaltet die Hochschule Kempten als Innovationsmotor für Schwaben und ganz Bayern noch einen Gang höher! Um den Freistaat als Produktionsstandort im internationalen Wettbewerb an der Spitze zu behaupten, brauchen wir eine hocheffektive Produktion.“ Außerdem fügte er an: „Mit seiner anwendungsorientierten Spitzenforschung zu Topthemen der Industrie 4.0 wie Visual Computing, Virtual und Augmented Reality oder Intelligente Fabrikböden pusht das TTZ Sonthofen das produzierende und verarbeitende Gewerbe in der ganzen Region deshalb gewaltig. Möglich wurde das dank der fünf Millionen starken Anschubfinanzierung aus der Hightech Agenda unseres Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder: So machen wir Bayern zum Zukunftsland!“

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So arbeitet das TTZ Sonthofen

Das neue Gebäude im Gewerbegebiet Rieden konnte nach gut einjähriger Bauzeit bereits im Juni 2021 bezogen werden. Es entstand in Kooperation mit der Stadt Sonthofen, die es der Hochschule die nächsten Jahre zur Verfügung stellt. Neben Büros gibt es ein Technikum, um innovative Technologien zu erproben – etwa für Virtuelle Inbetriebnahmen und Digitale Zwillinge, Data Science und KI sowie Sensorik und Zustandsüberwachungen von Anlagen. Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke, der heute vom Vizepräsidenten für Wissens- und Technologietransfer Prof. Dr. Andreas Rupp vertreten wurde, zeigte sich mit Sonthofens Bürgermeister Christian Wilhelm hoch erfreut über die gelungene Zusammenarbeit. Prof. Hauke unterstrich vorab, dass die interdisziplinäre Verknüpfung der Kerndisziplinen Maschinenbau und Informatik ein Paradebeispiel für die Mission der Hochschule Kempten „Kompetenz durch vernetzte Vielfalt“ sei.

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„Wir stehen für den Transfer von Innovationen in die Unternehmen.“

Die leitenden Professoren des TTZ, Dr. Bernd Lüdemann-Ravit und Dr. Frieder Heieck, stellten den rund 100 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Forschungseinrichtung vor und präsentierten anschließend mit ihrem Forschungsteam in so genannten „TechDemos“ aktuelle Projekte und Technologien. „Wir stehen für den Transfer von Innovationen in die Unternehmen. Das bedeutet für uns, reale Probleme aus der Praxis anzugehen und gemeinsam effiziente, stabile Lösungen zu entwickeln“, erläutert Prof. Lüdemann-Ravit. „Dabei setzen wir auf langfristige Partnerschaften, durch die Betriebe auch neue Fachkräfte finden können“, ergänzt Prof. Heieck. Das TTZ Sonthofen wird mit insgesamt rund fünf Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium gefördert. Es ist in die Hightech Agenda und Digitalisierungsstrategie des Freistaates Bayern eingebunden. Ziel ist die Verstetigung der Forschungseinrichtung, die sich mittelfristig durch Förderprogramme und Drittmittelaufträge selbst tragen soll.

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