Winter-Tourismus

Bad Hindelang will weg vom klassischen Tourismus

Bad Hindelang will weg vom klassischen Übertourismus. Das scheint sich allerdings nicht negativ auf die Besucherzahlen auszuwirken. So läuft die aktuelle Wintersaison.

„Experience“ und „Localhood“ sind im internationalen Tourismus nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft: Zum einen wollen Gäste keine klassischen Touristen mehr sein, sondern für die Zeit ihres Urlaubs als Einheimische wahrgenommen werden. Zum anderen appellieren Destinationen an Gastgeber, Touristiker, Berater und Einheimische, Geselligkeit und Begegnung in den Mittelpunkt zu stellen. Den Urlaubern sollen lokale Geschichten erzählt werden. Auch sollen persönliche Erlebnisse mit den Gästen geteilt werden. Eine solche Heimatnähe will auch Bad Hindelang für seine Gäste ermöglichen.

„Vermehrt stellen Urlaubsregionen sogar den Begriff ‚Tourist‘ in Frage oder streichen das Wort komplett aus ihrer Unternehmenskommunikation. So zum Beispiel die dänische Hauptstadt Kopenhagen, die ihre Gäste jetzt als temporäre Einwohner der Stadt betrachtet“, sagt Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier.

Kurswechsel im Tourismus

Der Bad Hindelanger Tourismusdirektor bezeichnet ihre Vorgehensweise als „Reaktion auf den deutlich erkennbaren Kurswechsel im Tourismus: keinen Übertourismus, der zu Konflikten zwischen Einheimischen und Besuchern führt, sondern Inspiration über Regionalität, Wertigkeit, Wertschätzung und echte Gastfreundschaft“.

Weihnachtsferien in Bad Hindelang

Nach eigenen Aussagen war die bisherige Wintersaison zufriedenstellend. „Die Auslastung über die Weihnachtsferien war sehr gut, auch die Bergbahnen in Oberjoch und die Spieserlifte in Unterjoch waren mit den Besucherzahlen sehr zufrieden“, so Katharina Gomm, Assistentin der Tourismusdirektion Bad Hindelang.

Ein Skibetrieb wurde erfolgreich sichergestellt und die Loipen „Moorrunde“ und „Schwandenrunde“ konnten durchgängig gespurt werden. Somit sind alle Loipen, aber auch Bergbahnen und Lifte im Skigebiet Oberjoch/Unterjoch in Betrieb. Dank der guten Bedingungen rechnet die Tourismusdirektion bei den Übernachtungen mit einer Auslastung auf Vorjahresniveau.

Stärkster Monat ist der August

Auch wenn aktuell Bad Hindelangs Skigebiet im Fokus steht, ist der stärkste Monat im Übernachtungssegment laut eigener Aussage der August. Die meisten Übernachtungen in den Wintermonaten soll es im Februar geben. Im November, dicht gefolgt vom April sei die Übernachtungszahl eher niedrig; dies seien die schwächsten Monate in diesem Bereich.

Aktuelle Wintersaison

Bei ausreichend Schneelage ist die Wintersaison an den Skiliften der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch bis zum Ostermontag geplant. Die Hornbahn Hindelang wird voraussichtlich bis zum 22. März in Winterbetrieb sein. Aktuell sind dort allerdings nur Winderwanderungen möglich, da die Rodelbahnen geschlossen sind.

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Stärkster Monat ist der August

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Bei ausreichend Schneelage ist die Wintersaison an den Skiliften der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch bis zum Ostermontag geplant. Die Hornbahn Hindelang wird voraussichtlich bis zum 22. März in Winterbetrieb sein. Aktuell sind dort allerdings nur Winderwanderungen möglich, da die Rodelbahnen geschlossen sind.

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