Tourismusbilanz 2019

Tourismus im Allgäu: Erstmals über vier Millionen Gäste

Seit Jahren bewegt sich die Tourismusbilanz auf hohem Niveau nach oben. Doch im vergangenen Jahr wurden erstmals in der Tourismusgeschichte über vier Millionen Gäste gezählt.

Zum ersten Mal hat das Allgäu die vier Millionen Touristen geknackt. Das ist ein Plus von 1,9 Prozent und entspricht 75.499 neuen Gästen. Sie blieben im Durchschnitt 3,4 Tage und erzeugten 168.937 zusätzliche Nächtigungen, das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent. Legt man diesen Zahlen nun das durchschnittliche Ausgabeverhalten von 118 Euro pro Übernachtungsgast im Allgäu zugrunde, so ergibt sich eine stattliche Summe von 1,6 Milliarden Euro – im Vergleich zum Vorjahr somit zusätzliche 20 Millionen Euro. Diese wurden durch die neuen Übernachtungen erwirtschaftet.

Allgäu – führende Destination in Bayern

Urlaub in Bayern ist, laut eigenen Aussagen, so beliebt wie nie. Doch das Allgäu sei noch ein wenig beliebter als andere Regionen: Wie TrustScore, die Zusammenfassung aller Bewertungsportalen von Unterkünften zeigt, fühlen sich Gäste bei Allgäuer Gastgebern bestens aufgehoben. Das Allgäu steht seit Jahren auf Platz eins und kann die Punktezahl ständig erhöhen. Das Allgäu ist zu einer führenden Destination in Bayern geworden. Nicht zuletzt auch durch Markenbotschafter wie Johannes Rydzek oder Christian Henze.

„Mit unserer Marken- und Destinationsstrategie 2030 verfolgen wir weiter eine starke Profilierung von Qualitätsangeboten. Dazu gehören gleichermaßen Konzepte zur Besucherlenkung im Bereich des Naturschutzes wie im Bereich verknüpfter Mobilität. Mit unseren Forschungsprojekten und in der praktischen Anwendung werden wir auch künftig führend und richtungsweisend für den Tourismus in Bayern sein“, sagt Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH.

Investitionen in Tourismus zahlen sich aus

In den vergangenen 10 Jahren wurden 1,5 Millionen neue Urlauber und 3,1 Millionen mehr Übernachtungen gezählt. Damit hat sich auch die Wertschöpfung im Tourismus gewaltig erhöht. „Diese Bilanz zeigt uns, wie sehr sich Investitionen in den Tourismus auf allen Ebenen auszahlen und Wertschöpfung schaffen. Bei dieser Linie müssen wir bleiben und die politischen Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft weiter verbessern, wo immer dies möglich ist“, meint der Vorsitzende des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben und Mitglied des Landtags, Klaus Holetschek. Als Staatssekretär für Bauen und Verkehr habe er aber auch die komplexe Mobilität im Blick und gemeinsam arbeite man auch hier an intelligenten Lösungen, die sowohl Einheimischen als auch Urlaubern entlasten sollen.

12,4 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland

87,6 Prozent aller Urlauber genießen ihren Inlandsurlaub. Nur 12,6 Prozent entfielen auf ausländische Gäste. Die meisten Übernachtungen entfallen hier mit 29 Prozent auf Schweizer und 13 Prozent auf Niederländer. 6,8 Prozent kommen aus Österreich, damit haben unsere Nachbarn Urlauber aus China, deren Anteil bei 6,5 Prozent liegt, überholt.

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12,4 Prozent der Gäste kommen aus dem Ausland

87,6 Prozent aller Urlauber genießen ihren Inlandsurlaub. Nur 12,6 Prozent entfielen auf ausländische Gäste. Die meisten Übernachtungen entfallen hier mit 29 Prozent auf Schweizer und 13 Prozent auf Niederländer. 6,8 Prozent kommen aus Österreich, damit haben unsere Nachbarn Urlauber aus China, deren Anteil bei 6,5 Prozent liegt, überholt.

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