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Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch die AVL List GmbH. Das Ziel des Runden Tisches ist es, einen interdisziplinären Zugang zum Thema zu finden und gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit von europäischen und japanischen Experten zu stärken. Während des zweitätigen Auftakttreffens im Hochschulzentrum Vöhlinschloss im bayerischen Illertissen diskutierten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops.
Autonome Fahren ist die Zukunft
Zu den Themen zählten unter anderem ethische Fragen und die Anforderungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Hierbei wurden auch die global unterschiedlichen Voraussetzungen und deren Auswirkungen auf Ballungsräume und ländlichen Gebiete erörtert. Bei der Frage, welchen Nutzen die Menschheit aus dem autonomen Fahren ziehen wird, gingen die Meinungen auseinander. In einem war sich die automobile Fachwelt aber einig: Das autonome Fahren wird die Zukunft der Mobilität prägen und neue Chancen bieten.
Fahrzeuge müssen sich besser testen lassen
Außerdem wurde die Frage behandelt, wie sich autonome Fahrzeuge mit beherrschbarem Testaufwand absichern lassen. Hier bestehen immer noch Defizite. Es müssen daher neue Testmethoden entwickelt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Systeme robust und funktionstüchtig sind. Schon bei der Architektur autonomer Fahrzeuge sollte daher, so der gemeinsame Konsens, der Fokus auf eine bessere Testbarkeit gelegt werden.
Autonomes Fahren generiert neue Geschäftsmodelle
Ein weiteres Thema des ersten Runden Tisches waren neue Geschäftsmodelle, die sich durch die selbstfahrenden Autos ergeben können. Auch hier waren sich die Teilnehmer einig, dass Unternehmen agiler werden müssen, um auf die Umwälzungen der Digitalisierung reagieren zu können. Nur so können Produkte schneller auf den Markt gelangen.
„Wir können das autonome Fahren nur aus der Mitte der Gesellschaft hervorbringen“
Neben den Workshops sorgten Key-Note-Vorträge für Gedankenimpulse. Es referierten unter anderem der Pionier des fahrerlosen Fahrens, Professor Dickmanns, und der langjährige Radar-Experte Holger H. Meinel. Die Initiatoren des Runden Tisches, Professor Schneider von der Hochschule Kempten und Professor Haraguchi von der Nagoya-Universität, zeigten sich äußerst zufrieden mit den Ergebnissen der ersten Japanisch-Europäischen Veranstaltung. Professor Schneider betonte: „Wir können das autonome Fahren nur aus der Mitte der Gesellschaft hervorbringen. Der Runde Tisch ist eine wertvolle Plattform, um sich international über gesellschaftliche, rechtliche und technologische Bedingungen zu verständigen.“ Der nächste Runde Tisch ist 2017 in Japan geplant.