Arbeitsmarktbericht

Arbeitsmarkt: Kempten als Symbolbild des Allgäus

Die Pandemie hat allerorts ihre Spuren hinterlassen. Doch auch am Allgäuer Arbeitsmarkt? Darüber geben die neuen Zahlen der Agentur für Arbeit Aufschluss. Wieso die Hauptproblematik gar nicht Corona ist.

Die Agentur für Arbeit ist für die Beobachtung des Arbeitsmarktes zuständig. Hierzu veröffentlicht der Arbeitsvermittler monatliche einen umfassenden Bericht. Nun erschienen die Zahlen für den Raum Allgäu. Von Kempten bis Memmingen litt jede Region gleichermaßen an den Auswirkungen der Pandemie. Die Sorge vor hohen Arbeitslosenquoten war groß. Dass sich die Befürchtungen dennoch nicht bestätigten, zeigt die Bilanz der ersten Jahreshälfte. Mit dem August-Report lässt sich gegenteilig sogar ein erfreuliches Wachstum feststellen.

Anhaltender Aufschwung im Allgäu

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Am deutlichsten lässt sich der positive Trend an den offenen Stellen erkennen. Im Vergleich zum Vormonat sind 385 Arbeitsplätze mehr gemeldet, die noch besetzt werden müssen. Damit steigerte sich der Wert um sechs Prozent auf insgesamt 6.829. Im Vorjahresvergleich liegt man dadurch sogar schon bei einer Steigerung von 60,3 Prozent. Selbst im Vorkrisenjahr 2019 gab es zum gleichen Zeitpunkt 101 weniger vakante Jobs. Die Problematik bewegt sich von Corona zur händeringenden Fahndung nach Arbeitskräften. „Trotz der leicht gestiegenen Arbeitslosenquote – wie sie im August ja saisonüblich ist – zeigt sich die Wirtschaft im Allgäu weiter im Aufwind“, resümiert Horst Holas, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur Kempten-Memmingen, zuversichtlich.

Ausbildungsmarkt noch unausgeschöpft

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„Die Firmen haben uns im August mehr offene Stellen gemeldet als im Vorkrisen-August 2019 und suchen dringend Arbeitskräfte. Und auf dem Ausbildungsmarkt sind für den Start am 1. September morgen noch 1900 offene Ausbildungsstellen vorhanden“, berichtet Holas. Rein rechnerisch bedeutet das für die 469 gemeldeten Suchenden die Wahlmöglichkeit zwischen vier Stellenangeboten pro Person. Der stellvertretende Leiter wirbt daher: „Jugendliche, die jetzt noch auf der Suche nach einer Ausbildung sind, sollten unbedingt mit der Berufsberatung Kontakt aufnehmen, um zu erfahren, wo und wie sie die freien Stellen finden können. Eine Ausbildung kann problemlos auch noch nach dem 1. September begonnen werden.“ Die Hotel- und Gastronomiebranche sind insbesondere betroffen. Ebenso fahndet man im Verkaufsbereich, Handwerk und der Logistik nach Berufseinsteigern. Sogar Arztpraxen erhoffen sich noch Last Minute-Nachwuchskräfte.

Wie steht es um Kempten?

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Jede Region wird im Arbeitsmarktbericht auch im Einzelnen unter die Lupe genommen. Die Zahl der Arbeitslosen wird daher für die Stadt Kempten auf 1.406 Menschen beziffert. Weil das nur vier Personen mehr sind als im vergangenen Juli, lässt sich eine stabile Quote ableiten. Mit 3,6 Prozent zählt man allerdings als am zweitstärksten von Arbeitslosigkeit betroffenes Gebiet im Allgäu. Das könnte sich aber ändern. Denn auch in der 70.000 Einwohner-Stadt wurden 171 offene Stellen mehr als im Vormonat gemeldet. Damit gibt es 7,9 Prozent mehr unbesetzte Arbeitsplätze für Unbeschäftigte. Im Raum Oberallgäu bietet insbesondere das Beherbergungs- und Gastronomiegewerbe durch Unterbesetzung die Möglichkeit auf einen Berufseinstieg. Ebenso stehen mehr als doppelt so viele Lehrstellen zur Verfügung, als es überhaupt Ausbildungssuchende gibt.

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