Lockerungen bei Einreise nach Deutschland

AllgäuTopHotels: „Wir halten nicht länger durch und es reicht jetzt!“

Der Bund hat die Einreise-Regeln nach Deutschland gelockert. Die AllgäuTopHotels bezeichnen diese als „Todesstoß für bayerische Urlaubsgebiete“. Denn die Bundesnotbremse brigt einen hohen Risikofaktor. Was sie daher von der Politik fordern.

Am 21. Mai 2021 dürfen auch in Bayern die Hotels wieder öffnen, pünktlich zu Pfingsten. Es braucht hierfür aber eine stabile 7-Tage-Inzidenz unter 100. Diese Marke ist für viele Urlaubsgebiete in Bayern aktuell nicht erreichbar. Außerdem droht eine erneute Schließung der Betriebe, wenn die 100er Marke an 3-Folgetagen wieder überschritten wird. Die Bundesnotbremse birgt laut AllgäuTopHotels damit für Gäste und Unternehmer „einen hohen Risikofaktor“.

Neue Regeln für Reise-Rückkehrer  

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„Parallel beschließt der Bundestag jedoch, dass ab dem 13. Mai 2021 alle Urlaubsrückkehrer auch aus Risikogebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 200 sich frei testen können und keine Quarantäne mehr erforderlich ist“, so die Geschäftsführerin Sybille Wiedenmann von den AllgäuTopHotels. „Wie soll ich das meinen Hoteliers erklären?“, fügt sie verständnislos hinzu.

Seit Donnerstag gelten für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Für vollständig Geimpfte und Genesene fallen Vorgaben zu Quarantäne und Test-Erfordernissen weg - es sei denn, sie kommen aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen  Virusvarianten. Die generelle Quarantänepflicht bei Einreisen aus mehr als 100 Ländern ist damit aufgehoben.

AllgäuTopHotels: „Schlimmer geht es nicht mehr" 

Nach fast sieben Monaten „nervenaufreibendem und wirtschaftlich zerstörendem Endlos-Lockdown“ sei diese neue Verordnung für die 80 familiengeführten Hotels der AllgäuTopHotels und alle anderen 5.000 Gastgeber im Allgäu sowie den zahlreichen vernetzten regionalen Lieferanten der absolute Tiefpunkt. „Schlimmer geht es nicht mehr. Jetzt können die deutschen Urlauber – unsere Gäste - ab heute in fast ganz Europa Urlaub machen, nur bei uns nicht. Das halten wir moralisch, physisch und psychisch nicht mehr länger aus. Wir Familienbetriebe können jetzt nicht mehr! Jetzt muss die Politik in Berlin sofort handeln und die Bundesnotbremse für touristische Reisen im Inland aussetzen.“ fordert Dr. Anna-Maria Fäßler, Chefin der Sonnenalp und Beiratsvorsitzende der AllgäuTopHotels.

Das fordern die Hotels 

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In Bayern sei der Tourismus eine zentrale Leitökonomie – in vielen ländlichen Gebieten die Nr. 1. „Die bayerische Staatsregierung muss sich hier an die Spitze der Bewegung setzen, um dieses Schwungrad der Wirtschaft in den Urlaubsregionen in Bayern zu sichern. Es ist umgehend eine inzidenzunabhängige Regelung vergleichbar mit den Nachbarländern erforderlich“ , fordern die AllgäuTopHotels.

Betriebe bangen um die Existenz und die Mitarbeiter

Die Existenz vieler Betriebe sei heute schon sehr gefährdet. Die echten Verluste – nicht der Umsatzverlust - für einen mittelgroßen Hotelbetrieb mit 8 bis 10 Millionen Investitionsvolumen belaufe sich in diesem zweiten Lockdown auf 600.000 bis 700.000 Euro  - trotz der unterschiedlichen Hilfsprogramme. Für die großen Betriebe belaufe sich die Summe auf ein Vielfaches. Hinzu komme, dass viele Mitarbeiter bereits den „sicheren Arbeitsplätzen“ in Österreich und der Schweiz gefolgt sind. 

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Betriebe bangen um die Existenz und die Mitarbeiter

Die Existenz vieler Betriebe sei heute schon sehr gefährdet. Die echten Verluste – nicht der Umsatzverlust - für einen mittelgroßen Hotelbetrieb mit 8 bis 10 Millionen Investitionsvolumen belaufe sich in diesem zweiten Lockdown auf 600.000 bis 700.000 Euro  - trotz der unterschiedlichen Hilfsprogramme. Für die großen Betriebe belaufe sich die Summe auf ein Vielfaches. Hinzu komme, dass viele Mitarbeiter bereits den „sicheren Arbeitsplätzen“ in Österreich und der Schweiz gefolgt sind. 

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