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Allgäuer Überlandwerk investiert in Ausbau von Funknetzen
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Digitalisierung

Allgäuer Überlandwerk investiert in Ausbau von Funknetzen

Micheal Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerks. Foto: AÜW
Micheal Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerks. Foto: AÜW

Der Energieversorger will mit seinem neuesten Vorhaben die Digitalisierung Allgäuer Städte vorantreiben. Wie AÜW mit LoRaWAN in der Region Smart Cities schaffen möchte.

Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit sind die großen gesellschaftlichen Herausforderungen von Gemeinden und Städten. Das Leben in diesen soll zum Wohle der Bürger nachhaltiger und lebenswerter werden. So lautet der Grundgedanke hinter Smart Cities – den Städten der Zukunft. Michael Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerke, will diese Vorstellung in der Region real werden lassen: „Wir haben den Trend ganz zu Beginn beobachtet und verfolgen diesen bis heute konsequent.“

Wie begann der Ausbau?

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Vor vier Jahren startete AÜW mit der Stadt Kempten in die Zukunft. „Begonnen haben wir mit der Füllstandüberwachung von Wertstoffinseln. Dabei erfasst ein Sensor den Füllstand des Containers und sendet eine Meldung an den Entsorgungsdienstleister. Die Idee war, die Wertstoffinseln bedarfsgerechter anzufahren, aber auch zu erkennen, ob Dimensionierung und Entleerungsabstände optimiert werden müssen.“, so Lucke weiter.

Allgäuer Städte denken um

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Die Stadt Kempten erhielt 2021 den Zuschlag im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“. Dadurch entstehen Digitalisierungsmöglichkeiten für mehr Umwelt- und Klimaschutz oder ein florierendes Stadtzentrum. Auch die Stadt Memmingen setzt sich mit der Förderung der EU-Innenstadt-Förderinitiative (React-EU) für eine smarte Innenstadt ein.

Frequenzmessung von Fußgängern, Fahrzeugzähler zur Meldung von Verkehrsbehinderungen oder eine Auslastungsüberwachung von Parkräumen stehen dabei auf der Projektliste. Ebenso ein Umweltmonitoring zur Beobachtung kritischer Werte oder das Anbringen von Bodenfeuchtesensoren für ein intelligentes Bewässerungsmanagement.

Auf welcher Grundlage wird die Digitalsierung umgesetzt?

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Als Umsetzungspartner unterstützt das Allgäuer Überlandwerk bei der Erhebung und Verarbeitung der Daten auf Basis eines LoRaWAN Netzes. „Seit 2018 beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von LoRaWAN, der Funktechnik, die hinter den Beispielen steckt und z. B. die Daten von Füllständen oder Verkehrsflüssen erfasst“, sagt Philipp Reisigl, Projektleiter für Internet of Things Lösungen bei AÜW, und fügt hinzu: „Damit können wir spannende Einblicke in städtische Prozesse gewinnen und passende Lösungen für Städte und Gemeinden entwickeln. Aber auch für Unternehmen gibt es gewinnbringende Einsatzmöglichkeiten wie z. B. Energiemonitorings.“

Wie Oberstaufen weiterentwickelt wurde

Um den Gemeindealltag zu vereinfachen hat Oberstaufen im Frühjahr 2021 ein Projekt zur Digitalisierung von 20 Messstellen der Wasser- und Abwasserwirtschaft ausgeschrieben. Dabei fiel die Entscheidung auf das AÜW als Umsetzungspartner. Seit Neuestem werden die Störungsmeldungen von Abwasseranlagen mit Hilfe von Sensoren überwacht. Wöchentliche Kontrollen der Anlagen durch Mitarbeiter wurden so durch einen Sensor ersetzt. Dieser meldet nun ob Pumpen und Rechenschieber funktionieren. Das spart Fahrten sowie CO2 und entlastet die Mitarbeiter. Auch für die Füllstandsmessung von Regenüberlaufbecken werden jetzt Sensoren eingesetzt. Diese geben Auskunft, wie oft und wie lange die Becken überlaufen, erkennen aber auch Verstopfungen.

Weitere Potenziale sollen ausgeschöpft werden

Blank, der die Leitung von Wasserwerk, Kläranlage und Tiefbau in Oberstaufen verantwortet, freut sich über die neuen Lösungen in seiner Gemeinde: „Nachdem Abwasseranlagen und Regenüberlaufbecken erfolgreich digitalisiert wurden, ist der Weg geebnet, um weitere smarte Anwendungen in den Bereichen Energiemonitoring, Abfall und Verkehr anzugehen.“ Damit hat das Allgäuer Überlandwerk die Grundlage geschaffen, um aus Oberstaufen eine Smart City zu gestalten.

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