Gründer Interview

Allgäuer Startup Bersabee „ist das Parship für Unternehmen“

Stefan Grimm und Alexander Kostgeld, Gründer des gemeinsamen Startups Bersabee. Foto: Tobias Hertle
Was unter der Unternehmens-Matching-Plattform zu verstehen ist, wie das Startup die Gründerszene im Allgäu bewertet und ob es junge IT-Unternehmen wirklich leichter haben, erzählt Alexander Kostgeld von Bersabee im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Was bedeutet Ihnen der dritte Platz beim Businessplan Wettbewerb Schwaben? Was konnten Sie aus der Teilnahme ziehen?

Alexander Kostgeld: Eine Top-3-Platzierung im Raum Schwaben ist ein weiterer, erfreulicher Meilenstein in der Firmengeschichte. Als nächstes ist natürlich angedacht, den ersten Platz zu holen (lacht).

Der Wettbewerb hat uns wieder geholfen, unser Geschäftsmodell und den dadurch erzeugten Mehrwert noch besser zu vermitteln. Wenn Sie schon mal versucht haben, Begriffe wie „data-mining“ oder predictive analytics“ innerhalb von 3 Minuten zu erklären, dann können Sie sich vorstellen wie es ist, ein Geschäftsmodell, dass darauf beruht in 3 Minuten ohne Hilfsmittel zu erklären.

Sie überzeugten mit einer Matching-Plattform für Technologieanbietern und produzierenden Unternehmen. Wie kann man sich diese vorstellen?

Bersabee ist das Parship für Unternehmen und verbindet IT-Anbieter mit Unternehmen im produzierenden Bereich über einen intelligenten Matching-Algorithmus. Statt der großen Liebe erhalten die Unternehmen den Solution-Report – eine komplette Strategie zur Digitalisierung bestehend aus einer Kombination aus Lasten- und Pflichtenheft. Im Solution-Report wird der aktuelle Digitalisierungsgrad, die Optimierungsmöglichkeiten samt passender IT-Anbieter, sowie mögliche Fördermittelgeber für das Projekt bereitgestellt.

Seit wann gibt es die Bersabee GmbH und wie kam es zur Gründung?

Die Bersabee GmbH wurde Anfang 2019 in Kempten gegründet. Bersabee entstand aus über 10 Jahren Wissen zu dem Thema Digitalisierung von Unternehmen. Hierbei können wir aus Erfahrungen und Erfolgen in Klein- und Mittelständischen, als auch Großunternehmen zurücksehen, sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Bei Ihnen beiden trifft Informatik auf Ingenieurwesen. Ist das immer einfach?

Um Innovationen voranzubringen, ist es nötig, in interdisziplinären Teams zu arbeiten. Das kann natürlich eine Herausforderung sein.

Welches Ziel haben Sie mit Bersabee?

Wir wissen, wie produzierende Unternehmen funktionieren und welche Lösungswege umgesetzt werden können. Unser Ziel ist es, den Mittelstand bei der Digitalisierung zu unterstützen, da hiervon nicht nur der Unternehmenserfolg, sondern auch die Mitarbeiter und deren Familien abhängig sind. Hierbei wollen wir die Nummer 1 in Deutschland werden.

Es heißt immer, IT-Startups hätten es leicht(er) bei der Gründung. Stimmt das?

Durch moderne Fertigungstechnologien, wie den 3D-Druck, wird es Startups, welche ein Produkt auf den Markt bringen wollen, deutlich einfacher gemacht, als vor ein paar Jahren. Bei einem IT-Startup muss viel Kapital in exzellentes Personal gesteckt werden. Zudem muss ein IT-Startup extrem schnell skalieren um auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben zu können. Haben wir es also wirklich leichter?

Wie würden Sie die Gründerszene im Allgäu beschreiben?

Es gibt diverse erfolgreiche Startups aus dem Allgäu. Des Weiteren kommen immer mehr Institutionen, Orte und Veranstaltungen rund um das Thema Gründerkultur hinzu. Wünschenswert wäre es, wenn sich die Szene noch mehr bündeln und sammeln würden. Idealerweise auf einer Art Campus, wodurch Anfänger von erfolgreichen Startups lernen können, genauso wie umgekehrt auch.

Wie wichtig sind Netzwerke für Sie und Startups im Allgemeinen?

Wir nutzen Netzwerke sehr aktiv, da wir dadurch die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden schneller und besser verarbeiten können. Es entsteht eine Win-Win-Situation, die Netzwerke können spannende und interessante Inhalte ihren Mitgliedern anbieten. Im Gegenzug steigt das Vertrauen der Unternehmen, mit einem jungen Startup zusammen zu arbeiten.

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Alexander Kostgeld: Eine Top-3-Platzierung im Raum Schwaben ist ein weiterer, erfreulicher Meilenstein in der Firmengeschichte. Als nächstes ist natürlich angedacht, den ersten Platz zu holen (lacht).

Der Wettbewerb hat uns wieder geholfen, unser Geschäftsmodell und den dadurch erzeugten Mehrwert noch besser zu vermitteln. Wenn Sie schon mal versucht haben, Begriffe wie „data-mining“ oder predictive analytics“ innerhalb von 3 Minuten zu erklären, dann können Sie sich vorstellen wie es ist, ein Geschäftsmodell, dass darauf beruht in 3 Minuten ohne Hilfsmittel zu erklären.

Sie überzeugten mit einer Matching-Plattform für Technologieanbietern und produzierenden Unternehmen. Wie kann man sich diese vorstellen?

Bersabee ist das Parship für Unternehmen und verbindet IT-Anbieter mit Unternehmen im produzierenden Bereich über einen intelligenten Matching-Algorithmus. Statt der großen Liebe erhalten die Unternehmen den Solution-Report – eine komplette Strategie zur Digitalisierung bestehend aus einer Kombination aus Lasten- und Pflichtenheft. Im Solution-Report wird der aktuelle Digitalisierungsgrad, die Optimierungsmöglichkeiten samt passender IT-Anbieter, sowie mögliche Fördermittelgeber für das Projekt bereitgestellt.

Seit wann gibt es die Bersabee GmbH und wie kam es zur Gründung?

Die Bersabee GmbH wurde Anfang 2019 in Kempten gegründet. Bersabee entstand aus über 10 Jahren Wissen zu dem Thema Digitalisierung von Unternehmen. Hierbei können wir aus Erfahrungen und Erfolgen in Klein- und Mittelständischen, als auch Großunternehmen zurücksehen, sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Bei Ihnen beiden trifft Informatik auf Ingenieurwesen. Ist das immer einfach?

Um Innovationen voranzubringen, ist es nötig, in interdisziplinären Teams zu arbeiten. Das kann natürlich eine Herausforderung sein.

Welches Ziel haben Sie mit Bersabee?

Wir wissen, wie produzierende Unternehmen funktionieren und welche Lösungswege umgesetzt werden können. Unser Ziel ist es, den Mittelstand bei der Digitalisierung zu unterstützen, da hiervon nicht nur der Unternehmenserfolg, sondern auch die Mitarbeiter und deren Familien abhängig sind. Hierbei wollen wir die Nummer 1 in Deutschland werden.

Es heißt immer, IT-Startups hätten es leicht(er) bei der Gründung. Stimmt das?

Durch moderne Fertigungstechnologien, wie den 3D-Druck, wird es Startups, welche ein Produkt auf den Markt bringen wollen, deutlich einfacher gemacht, als vor ein paar Jahren. Bei einem IT-Startup muss viel Kapital in exzellentes Personal gesteckt werden. Zudem muss ein IT-Startup extrem schnell skalieren um auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben zu können. Haben wir es also wirklich leichter?

Wie würden Sie die Gründerszene im Allgäu beschreiben?

Es gibt diverse erfolgreiche Startups aus dem Allgäu. Des Weiteren kommen immer mehr Institutionen, Orte und Veranstaltungen rund um das Thema Gründerkultur hinzu. Wünschenswert wäre es, wenn sich die Szene noch mehr bündeln und sammeln würden. Idealerweise auf einer Art Campus, wodurch Anfänger von erfolgreichen Startups lernen können, genauso wie umgekehrt auch.

Wie wichtig sind Netzwerke für Sie und Startups im Allgemeinen?

Wir nutzen Netzwerke sehr aktiv, da wir dadurch die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden schneller und besser verarbeiten können. Es entsteht eine Win-Win-Situation, die Netzwerke können spannende und interessante Inhalte ihren Mitgliedern anbieten. Im Gegenzug steigt das Vertrauen der Unternehmen, mit einem jungen Startup zusammen zu arbeiten.

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