Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Allgäuer Arbeitsmarkt 2018: Noch nie war die Lage besser

Im Einzugsgebiet der Region Kempten-Memmingen sank die Arbeitslosen-Quote im Jahr 2018 unter die Werte der Vorjahre. In allen Kategorien sind Verbesserungen auf dem ohnehin robusten Arbeitsmarkt zu verzeichnen.

„2018 war ein ausgezeichnetes Jahr für den Arbeitsmarkt im Allgäu. Noch nie hatten so viele Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wie im vergangenen Jahr. Sichtbares Ergebnis dieser Entwicklung ist die niedrige Zahl arbeitsloser Menschen und eine niedrige Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent“, bilanziert Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Zahl der Arbeitslosigkeit erreicht Rekordtief

Noch nie waren in den vergangenen zehn Jahren weniger Menschen arbeitslos gemeldet als 2018. Die Arbeitslosen-Quote sank im Jahresdurchschnitt um 0,2 Prozentpunkte auf den aktuellen Wert von 2,5 Prozent. Außerdem blieb die Arbeitslosen-Zahl in allen Monaten des vergangenen Jahres unter der des Vorjahres.

Im Winter und Sommer mehr Arbeitslose

Insbesondere Männer, die in Außenberufen arbeiteten, meldeten sich bereits in den Monaten Januar und Februar vorübergehend arbeitslos. Mit etwas mehr als 10.600 arbeitslosen Menschen wurde damit bereits zum Jahresauftakt die höchste Zahl an Nicht-Beschäftigten im Jahresdurchschnitt erreicht. Danach ging die Zahl der betroffenen Menschen in den Folgemonaten kontinuierlich zurück. Im Sommer meldeten sich insbesondere Berufs- oder Schulabsolventen arbeitslos. Dies bescherte der Arbeitslosen-Quote ein kurzzeitiges Plus.

Arbeitsmarkt ist dynamisch

Der Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in permanenter Bewegung. Im Verlauf des Jahres mussten sich knapp 40.500-mal Menschen in der Agentur für Arbeit und in den Jobcentern arbeitslos melden. Etwas mehr als 41.000 Personen meldeten sich während des Jahres aus der Arbeitslosigkeit aber wieder ab. In den beiden Jahren zuvor waren diese Bewegungen stärker ausgeprägt – auch das ist ein Hinweis, dass Betriebe ihre Mitarbeiter enger binden.

Nachfrage nach Arbeitskräften boomt

„Viele Betriebe tun sich in der Region schwer, zeitnah das geeignete Fachpersonal zu bekommen. Durch die Qualifizierung von arbeitslosen Menschen und auch die Unterstützung bei der Weiterbildung von Beschäftigten sollen die Bedarfe der Arbeitgeber zumindest in Teilen gedeckt werden“, so Maria Amtmann. Während des gesamten Jahres suchten Betriebe anhaltend nach zusätzlichen Arbeitskräften. Bereits zum Jahresauftakt stellten Unternehmen im Januar knapp 6.800 Beschäftigungsangebote zur Verfügung. Zuletzt konnten die Vermittler im Dezember auf einen Stellenpool von annähernd 6.500 Arbeitsstellen zurückgreifen.

Metall-und Tourismus-Branche stellt die meisten Arbeitsplätze

Ein Schwergewicht lag im Bereich der industriell-gewerblichen Produktion. Vor allem die Metall-Bearbeitung sowie der Maschinen- und Fahrzeugbau waren als Branchen stark vertreten. Nach Angaben des bayerischen statistischen Landesamtes verbrachten 2018 zudem mehr Menschen ihren Urlaub im Allgäu. Gerade im südlichen Oberallgäu und am Bodensee bildete der Tourismus ein weiteres starkes Standbein für den Arbeitsmarkt. Neben der Gastronomie und Hotellerie hatte auch das Handwerk viele Arbeitsplätze zu besetzen. Der starke Investitionsboom im Bauhaupt- und Baunebengewerbe führte zu einem anhaltenden Bedarf an weiteren Fachkräften.

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Im Winter und Sommer mehr Arbeitslose

Insbesondere Männer, die in Außenberufen arbeiteten, meldeten sich bereits in den Monaten Januar und Februar vorübergehend arbeitslos. Mit etwas mehr als 10.600 arbeitslosen Menschen wurde damit bereits zum Jahresauftakt die höchste Zahl an Nicht-Beschäftigten im Jahresdurchschnitt erreicht. Danach ging die Zahl der betroffenen Menschen in den Folgemonaten kontinuierlich zurück. Im Sommer meldeten sich insbesondere Berufs- oder Schulabsolventen arbeitslos. Dies bescherte der Arbeitslosen-Quote ein kurzzeitiges Plus.

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Der Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in permanenter Bewegung. Im Verlauf des Jahres mussten sich knapp 40.500-mal Menschen in der Agentur für Arbeit und in den Jobcentern arbeitslos melden. Etwas mehr als 41.000 Personen meldeten sich während des Jahres aus der Arbeitslosigkeit aber wieder ab. In den beiden Jahren zuvor waren diese Bewegungen stärker ausgeprägt – auch das ist ein Hinweis, dass Betriebe ihre Mitarbeiter enger binden.

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