B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Allgäu Top Hotels: Es wird eine anspruchsvolle Wintersaison
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Interview

Allgäu Top Hotels: Es wird eine anspruchsvolle Wintersaison

Sybille Wiedenmann ist die Geschäftsführerin der Allgäu TopHotels.
Sybille Wiedenmann ist die Geschäftsführerin der Allgäu TopHotels. Foto: Allgäu TopHotels

Es waren harte Jahre für den Tourismus im Allgäu. Diesen Sommer hat sich die Lage zwar entspannt, doch der Winter werde anspruchsvoll, sagt Sybille Wiedenmann, Geschäftsführerin der Allgäu Top Hotels, im Interview – und erklärt, warum steigende Energiepreise und Corona-Beschränkungen nicht die einzige Herausforderung für die Branche sind.

B4BSCHWABEN.de: Frau Wiedenmann, die Tourismusbranche hat schwere Jahre hinter sich – auch im Allgäu. Wie ist bislang ihr Fazit für 2022?

Sybille Wiedenmann: Das Ergebnis der Sommersaison ist insgesamt erfreulich. Natürlich haben viele Gäste aus den vergangenen Jahren den Sommer genutzt, um wieder Ziele auf der ganzen Welt zu besuchen. Aber wir haben auch erlebt, dass viele Gäste, die während Corona das erste Mal im Allgäu waren, wiedergekommen sind. Im Schnitt waren unsere Hotels zu 80 bis 90 Prozent gebucht. Das ist sehr zufriedenstellend.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bleibt das auch in der Wintersaison so?

Das ist bislang noch offen, aber wir haben eine Reihe Wettbewerbsvorteile in dieser fordernden Situation. Der Urlaub hat bei den Menschen in Deutschland grundsätzlich eine sehr hohe Bedeutung. Das gilt auch in unsicheren Zeiten. Urlaub bedeutet für viele Menschen eine Auszeit vom Alltag und Erholung. Dies ist natürlich gerade jetzt ganz besonders wichtig, um wieder neue Kraft und Zuversicht zu schöpfen. Wir stehen im Allgäu mit unseren familiengeführten Häusern für eine gelebte Gastfreundschaft und die Gäste haben sich auch in der Pandemie bei uns „gut aufgehoben“ und „sicher“ gefühlt. Das ist eine gute Ausgangsbasis.  Und natürlich steigt das Kostenbewusstsein bei den Menschen. Wir haben den großen Vorteil, dass wir sehr große kaufkräftige Einzugsgebiete mit den Ballungsräumen Stuttgart / München / Zürich im Umkreis von 2 Fahrstunden haben. Bereits bei der Anfahrt können die Gäste damit Kosten und Energie sparen. Wir kalkulieren, dass viele Menschen relativ kurzfristig buchen, weshalb wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine klare Aussage treffen können, wie viele Besucher wir haben werden. Allesamt wird es aber eine anspruchsvolle Wintersaison.

Kosten in Sachen Energie sind aber bestimmt auch für Ihre Branche herausfordernd. Müssen alle Spa-Bereiche diesen Winter schließen?

Natürlich ist es kostspielig, Spa-Bereiche zu beheizen. Jedoch haben die Hotels in der Region in der Regel eher langfristige Energiepreisverträge, sodass die gestiegenen Kosten an anderer Stelle mehr ins Gewicht fallen. Viel problematischer sind zum Beispiel die ebenfalls stark gestiegenen Preise bei Lebensmitteln – das belastet Hotels mit Restaurants. Aber auch die Kosten für die Mitarbeiter steigen durch höhere Löhne – auch wenn ich diese Entwicklung unterstütze.

Mitarbeiter sind in der Gastronomie und im Tourismus besonders seit Corona ein generelles Problemthema. Wie beurteilen Sie den Fachkräftemangel in der Branche?

Wie in jeder Branche ist es auch für uns anspruchsvoll geworden, an neue Mitarbeiter zu kommen. Allerdings hat sich die Situation ein ganzes Stück entspannt. Das Projekt „Allgäu Top Azubis“ hat uns zum Beispiel 50 neue Auszubildende beschert. Projekte wie dieses stärkt unseren Wirtschaftszweig, der für das Allgäu einer der wichtigsten ist.

So mancher Wirtschaftszweig kalkuliert mit Hilfe der Politik. Noch während Corona haben Sie sich aber von der Politik recht verlassen gefühlt. Welche Forderungen stellen Sie für die kommenden Saisonen im Krisen-Modus?

Ich wünsche mir für den kommenden Winter, dass der Tourismus als vollwertiger Wirtschaftszweig verstanden wird. Wir sind mit fast allen Wirtschaftsfeldern im Allgäu vernetzt: von der Baubranche, über die Finanzdienstleister, den Brauereien und vielen anderen regionalen Partnern bis hin zur Landwirtschaft und damit ein wirtschaftlicher Motor für die Region. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen von der Energieversorgung mit bezahlbaren Preisen bis hin zu den steuerlichen Vorschriften. Die Fortschreibung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent auf Speisen ist dabei ein Baustein. Der Bürokratieabbau bleibt aber auch eine der Basisforderungen, da wir unsere Kräfte für neue Wege in dieser Zeit brauchen.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema