Personalie

Allgäu GmbH: Das ist die neue Aufsichtsratsvorsitzende

Die Aufsichtsratsmitglieder der Allgäu GmbH wurden neu berufen. Als Aufsichtsratsvorsitzende wurde die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker gewählt. Welche weiteren Personen aus Politik und Wirtschaft bestimmt wurden.

Turnusgemäß nach drei Jahren wurden die Aufsichtsratsmitglieder der Allgäu GmbH neu berufen. Diesem gehören die vier Landräte und die drei Oberbürgermeister der kreisfreien Städte an. Daneben wird ein Bürgermeister aus jedem Landkreis bestimmt. Auch Wirtschaft und Tourismus entsenden Vertreter in den Aufsichtsrat.

Ausgewogenheit im Vorstand soll gewährleistet werden

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In einer Sitzung Mitte Juli hat der Aufsichtsrat die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Sie ist damit zugleich auch Vorsitzende der Allgäu Initiativ Konferenz. Mit einem dreijährigen Wechsel des Vorsitzes im Kreis der Landräte und Oberbürgermeister wird eine Ausgewogenheit im Vorstand der Allgäu GmbH gewährleistet. Zur Stellvertreterin wurde die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller sowie Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder für den Bereich der Politik gewählt. Für den Bereich Tourismus wurde erneut Staatssekretär und Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch Schwaben Klaus Holetschek und für den Bereich Wirtschaft der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu und Geschäftsführer des Allgäuer Zeitungsverlages Markus Brehm gewählt.

Selbstbewusste Größe in Bayern

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Anton Klotz hob in der Sitzung wichtige Projekte der vergangenen drei Jahre hervor. Ein Meilenstein sei die Fortschreibung der Marken- und Destinationsstrategie 2030 gewesen. Das Allgäu habe sich von einer touristischen Herkunfts- zu einer Qualitätsmarke entwickelt, die für Standort und Tourismus gleichermaßen wirkt. „Standort, Marke und Tourismus: Das Allgäu hat sich nicht zuletzt durch ein starkes, dicht geknüpftes Netzwerk zu einer selbstbewussten Größe in Bayern entwickelt“, betonte Klotz.

Forschung und Tourismus haben sich weiterentwickelt

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Der Wirtschaftsstandort Allgäu einschließlich der Gründerszene sowie die immer breiter aufgestellte Forschung an der Hochschule Kempten habe sich ebenso weiterentwickelt wie der Tourismus. Aber auch das Thema Pflege habe an Bedeutung gewonnen: 16 Einrichtungen engagieren sich unter dem Dach der Allgäu GmbH. Das Fachkräfte-Marketing wurde grundlegend neugestaltet und eine empirische Studie zur Fachkräftesicherung in Auftrag gegeben. Der Wohnraum spielt zur Fachkräfte-Gewinnung eine wichtige Rolle und so wurde eine Wohnraumbedarfsprognose für 2030 erstellt. Sie ergab, dass bis 2030 neuer Wohnraum für rund 11.000 neue Mitbürger benötigt werden.

Neue Mobilitätskonzepte

An das Thema neue Konzepte der Mobilität und Klimaschutz knüpfte die neue Aufsichtsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker an. Bereits in der Marken- und Destinationsstrategie 2030 habe sich das Allgäu schon mit Lösungsansätzen beschäftigt. Wie Zinnecker betonte, habe das Thema Mobilität Priorität, um sowohl Einheimischen als auch Gästen gleichermaßen Wohn-, Arbeits- und Urlaubsqualität zu garantieren. „Nur wenn es uns gelingt, diesen Konflikt der räumlich und zeitlich auftretenden Überfüllung der Straßen, Parkplätze und Sehenswürdigkeiten, darin eingeschlossen auch so mancher Gipfel und Berghütte, zu lösen, werden wir als attraktive Region für Tourismus und Standort mit hoher Lebensqualität wahrgenommen,“ erklärte Zinnecker.

Auswirkungen von Corona auf die Allgäuer Wirtschaft

Nicht nur die Tourismuswirtschaft traf die Krise schwer: 10 Wochen ohne Gäste lassen sich nicht einholen. Dennoch seien die Signale laut einer Umfrage positiv. Der Maschinenbau und die Automobilzulieferung leiden ebenso wie der Einzelhandel, die Gastronomie und viele Dienstleister. Hier wolle man auf kommunaler und auch auf Allgäu-Ebene unterstützen. Schwerpunkte liegen bei der Bildung und Erleichterungen vor Ort. Von rund 2.000 noch unbesetzten Lehrstellen berichtete Markus Brehm aus der IHK Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu. Die Krise hat gezeigt, wie wichtig ländliche und regionale Wirtschaftskreisläufe sind, welche man im Allgäu schon lange im Fokus habe. „Die Werte der Marke Allgäu gewinnen während und nach der Krise an Bedeutung“, schloss Zinnecker.

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