Inklusion am Arbeitsmarkt

Wertachtal-Werkstätten setzen sich für betriebliche Inklusion ein

Die Wertachtal-Werkstätten unterstützen Menschen mit geistiger, seelischer oder psychischer Behinderung an, einen Arbeitsplatz zu finden. Nun soll das Angebot erweitert werden.

Für über 600 Menschen mit geistiger, seelischer oder psychischer Behinderung suchen die Wertachtal-Werkstätten passende Arbeitsangebote. „Gleichzeitig setzen wir uns aber dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe arbeiten“, erläutert Gerhard Schmid, Inklusionsbeauftragter der Werkstätten, das Prinzip. Nötig hierfür sind Kooperationspartner, die soziale Verantwortung übernehmen und Menschen mit Behinderung eine ehrliche Chance geben.

Netzwerk in der Region

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Laut Schmid seien diese Angebote in jeder Branche und mit jeder Unternehmensgröße denkbar, über viele Jahre haben sich die Werkstätten bereits ein Netzwerk in der Region aufgebaut. Ziel sollte immer die berufliche Eingliederung sein, nicht die Deckung eines kurzfristigen Bedarfs oder die Bereitstellung einer günstigen Arbeitskraft. Betriebe und Menschen mit Behinderung lernen sich zunächst bei einem Praktikum kennen. Von Anfang an steht beiden Seiten der Inklusionsbegleiter zur Seite, der in allen relevanten Arbeitsplatzfragen und bei der Einarbeitung unterstützt. Wenn der Bewerber zum Unternehmen passt, kann aus dem Praktikum ein Außenarbeitsplatz werden.

Wohnortnahe, maßgeschneiderte Arbeitsplätze

„Wir unterstützen, solange und so intensiv wir als Werkstätten gebraucht werden. Ob es dann langfristig bei einem Außenarbeitsplatz bleibt oder zu einem regulären Arbeitsverhältnis wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Wahlmöglichkeit für den Beschäftigten ist das Entscheidende,“ beschreibt Ralf Grath, einer der drei Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu e.V. mit Wertachtal-Werkstätten, die Intention hinter dem Konzept von Inklusion am Arbeitsmarkt.

Netzwerk an Partnerbetrieben

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„Als Wertachtal-Werkstätten sind wir nicht nur Anbieter für geschützte Arbeitsplätze in unseren Standorten. Wenn sich einer unserer Mitarbeiter mit Behinderung nach draußen orientieren möchte, unterstützen wir ihn selbstverständlich auch auf diesem Weg.“ Dafür bauen die Wertachtal-Werkstätten auf ein Netzwerk an Partnerbetrieben, die individuell betriebliche Arbeitsplätze im Lebensraum und in der Region des einzelnen Menschen mit Behinderung anbieten. Die Vision dahinter ist klar: Menschen mit Behinderung sollen wählen können, ob sie in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten wollen oder in Betrieben in der Region – also dort, wo andere auch arbeiten.

Projekt „Betriebliche Inklusion“

Gerhard Schmid ist seit Anfang des Jahres der erste Inklusionsbeauftragte bei den Wertachtal-Werkstätten. Damit sei der erste Schritt in die richtige Zukunft getan. „Doch Bedarfe und Nachfrage sind enorm“, so Geschäftsführer Ralf Grath. Deshalb wurde gleichzeitig durch die Lebenshilfe Ostallgäu e.V., Träger der Wertachtal-Werkstätten, das Projekt „Betriebliche Inklusion“ initiiert. Gefördert durch die Aktion Mensch hat dieses ausschließlich zum Ziel, Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Einer von zwölf Mitarbeitern mit Behinderung in einem Außenarbeitsplatz

Ein Beispiel ist der 45-jährige Georg Haug. Er ist einer von zwölf Mitarbeitern mit Behinderung der Wertachtal-Werkstätten, die derzeit einen sogenannten Außenarbeitsplatz wahrnehmen. Bis letztes Jahr war Haug in der Schreinerei der Werkstätten in Kaufbeuren tätig, nun arbeitet er montags bis donnerstags als landwirtschaftlicher Helfer.

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Wohnortnahe, maßgeschneiderte Arbeitsplätze

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Gerhard Schmid ist seit Anfang des Jahres der erste Inklusionsbeauftragte bei den Wertachtal-Werkstätten. Damit sei der erste Schritt in die richtige Zukunft getan. „Doch Bedarfe und Nachfrage sind enorm“, so Geschäftsführer Ralf Grath. Deshalb wurde gleichzeitig durch die Lebenshilfe Ostallgäu e.V., Träger der Wertachtal-Werkstätten, das Projekt „Betriebliche Inklusion“ initiiert. Gefördert durch die Aktion Mensch hat dieses ausschließlich zum Ziel, Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.

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