Landratsamt Ostallgäu

Weiche Standortfaktoren bringen Fachkräfte ins Ostallgäu

Symbolbild. Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Die Problematik des Fachkräftemangels wird immer drängender. Um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, setzen Unternehmen zunehmend auch auf weiche Standortfaktoren. Von großer Bedeutung ist für potentielle Arbeitnehmer auch, dass sie ihre Familien in der Region gut aufgehoben wissen. Großer Engagement zeigt in diesem Bereich der Landkreis Ostallgäu.

Erst kürzlich stellte deshalb das Familienbildungsnetzwerk im Landratsamt den neuen Familienkalender vor. So werden im Familienportal des Landkreises künftig alle familienrelevanten Termine gebündelt. „Das Ostallgäu ist ein familienfreundlicher Landkreis und mit diesem Service unterstreichen wir dies nochmal ganz deutlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Einrichtungen und Institutionen können Angebote in Kalender einpflegen

Der Kalender richtet sich an alle Eltern und enthält Veranstaltungshinweise zu verschiedensten Angeboten für die Familie. Die Angebote sollen von Elternkursen, Vorträgen, Eltern-Kind-Gruppen, Ferienangeboten bis zu Freizeitangeboten wie Kinderbasaren, Flohmärkten und Sommerfesten reichen. Der Familienkalender bietet verschiedene Suchfunktionen, beispielsweise die Suche nach Veranstaltungsart, Ort oder Umkreis. „Allerdings funktioniert der Kalender nur wie gewünscht, wenn die Anbieter ihre Angebote mit Terminen und Daten einpflegen“, hebt Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt hervor. Einrichtungen und Institutionen können hierfür Login-Daten für den Familienkalender per E-Mail bei der Familienbildungsstelle anfordern.

Für die Familien im Landkreis hat sich viel getan

Seit sich das Familienbildungsnetzwerk zuletzt im Sommer vergangenen Jahres traf, hat sich für die Familien im Landkreis einiges getan. So wurde eine Familienbildungskonzeption entworfen und im Jugendhilfeausschuss beschlossen. Außerdem gingen vier Familienstützpunkte im Ostallgäu an den Start. Diese bieten umfangreiche Angebote für Familien, beispielsweise Elternkurse, Elterncafés, Vorträge, Eltern-Kind-Gruppen, Offene Treffs und vieles mehr.

Berufsschule Ostallgäu als MODUS-Schule ausgezeichnet

Weiche Standortfaktoren bringt das Ostallgäu jedoch nicht nur im Bereich Familie mit. Auch die Bildung kommt in der Region nicht zu kurz. So wurde die Berufsschule Ostallgäu erst kürzlich für weitere fünf Jahre zur MODUS-Schule ernannt. „Das ist eine große Wertschätzung für die Arbeit des Kollegiums an unserer Schule und gibt uns die Möglichkeit, die Schule gezielt weiterzuentwickeln“, betonte Schulleiter Remigius Kirchmaier. Eine externe Kommission hatte die Schule jüngst besucht und festgestellt, dass sämtliche MODUS-Kriterien erfüllt sind. So wurden etwa „Offenheit für Veränderung“, „Systematik der Qualitätsentwicklung“, „Systematisches Monitoring“ oder „Interessensförderung“ untersucht. Nach Angaben des Kultusministeriums ist die Berufsschule Ostallgäu die bislang einzige bayerische Berufsschule, die diese Ernennung wiederholen konnte.

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Der Kalender richtet sich an alle Eltern und enthält Veranstaltungshinweise zu verschiedensten Angeboten für die Familie. Die Angebote sollen von Elternkursen, Vorträgen, Eltern-Kind-Gruppen, Ferienangeboten bis zu Freizeitangeboten wie Kinderbasaren, Flohmärkten und Sommerfesten reichen. Der Familienkalender bietet verschiedene Suchfunktionen, beispielsweise die Suche nach Veranstaltungsart, Ort oder Umkreis. „Allerdings funktioniert der Kalender nur wie gewünscht, wenn die Anbieter ihre Angebote mit Terminen und Daten einpflegen“, hebt Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt hervor. Einrichtungen und Institutionen können hierfür Login-Daten für den Familienkalender per E-Mail bei der Familienbildungsstelle anfordern.

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Berufsschule Ostallgäu als MODUS-Schule ausgezeichnet

Weiche Standortfaktoren bringt das Ostallgäu jedoch nicht nur im Bereich Familie mit. Auch die Bildung kommt in der Region nicht zu kurz. So wurde die Berufsschule Ostallgäu erst kürzlich für weitere fünf Jahre zur MODUS-Schule ernannt. „Das ist eine große Wertschätzung für die Arbeit des Kollegiums an unserer Schule und gibt uns die Möglichkeit, die Schule gezielt weiterzuentwickeln“, betonte Schulleiter Remigius Kirchmaier. Eine externe Kommission hatte die Schule jüngst besucht und festgestellt, dass sämtliche MODUS-Kriterien erfüllt sind. So wurden etwa „Offenheit für Veränderung“, „Systematik der Qualitätsentwicklung“, „Systematisches Monitoring“ oder „Interessensförderung“ untersucht. Nach Angaben des Kultusministeriums ist die Berufsschule Ostallgäu die bislang einzige bayerische Berufsschule, die diese Ernennung wiederholen konnte.

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