Städtisches Wasserwerk Kaufbeuren

Wasserwerk Kaufbeuren gewährleistet Versorgungsicherheit

Caroline Moser und Dr. Christian Hellmich freuen sich über die gute Kooperation bei der Fortschreibung des Plans. Foto: Wasserwe

Jedes Wasserwerk besitzt einen sogenannten Maßnahmeplan – ebenso das Städtische Wasserwerk Kaufbeuren. Dieser wird nun nach der Trinkwasser-Verordnung überarbeitet und aktualisiert. Damit klärt sich auch beispielsweise die Versorgungssicherheit, ein Thema der nächsten Nachbarschaftstage, die im Frühjahr 2014 anstehen. 

Die offizielle Trinkwasser-Verordnung schreibt unter anderem vor, dass Maßnahmepläne für alle Wasserversorgungsunternehmen Pflicht seien und fortzuschreiben sind. Außerdem muss im Maßnahmeplan geregelt sein, wie in Störfällen vorzugehen ist, bzw. wie Versorgungsunterbrechungen vermieden werden können. Die Konzeption muss zudem eine Ersatzversorgung für den Fall der Fälle sicherstellen. Anweisungen über ein ordnungsgemäßes Weitergeben von Informationen an Behörden sind ebenso aufgeführt wie die Informationspflicht gegenüber den Bürgern im Ernstfall.

Einsatzpläne für den Ernstfall

Der Kaufbeurer Maßnahmeplan wurde das erste Mal am 01. April 2003 aufgestellt, die Überarbeitung und Fortschreibung von diesem ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Deshalb freuen sich auch Carolin Moser, Werkleiterin des Städtischen Wasserwerks und Dr. Christian Hellmich, Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ostallgäu, über die Aktualisierung, orientiert an der Trinkwasserversorgung. „Die Fortschreibung des Maßnahmeplans soll hauptsächlich sichern, dass die Reaktionszeit im Störfall minimiert werden kann, ein höchst relevantes Anliegen also“, betont  Moser. „Zur Verminderung der Reaktionszeit gehört beispielsweise das Erstellen von Ablauf- und Einsatzplänen.“

Gesundheitsamt und Wasserwerk arbeiten Hand in Hand

Der bestehende Maßnahmeplan für das städtische Wasserwerk Kaufbeuren wurde in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu bearbeitet. „Für sehr wichtig halten wir den Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden und den Wasserversorgungsunternehmen. Jeder profitiert davon“, so Dr. Christian Hellmich. „Außerdem steht in der Trinkwasserverordnung die regelmäßige Fortschreibung der Pläne. Dieser gesetzlichen Grundlage muss unbedingt Folge geleistet werden“, betont der Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ostallgäu.

Nachbarschaftstage Ende März

Am 31. März und dem 01. April 2014 finden dann die Nachbarschaftstage im Städtischen Wasserwerk Kaufbeuren statt. Dabei beschäftigen sich regionale Wasserversorger an zwei Workshoptagen mit den Risiken der Trinkwasserversorgung und Lösungsstrategien. Unter 08341 90480 können Anmeldungen vorgenommen werden. 

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Städtisches Wasserwerk Kaufbeuren

Wasserwerk Kaufbeuren gewährleistet Versorgungsicherheit

Caroline Moser und Dr. Christian Hellmich freuen sich über die gute Kooperation bei der Fortschreibung des Plans. Foto: Wasserwe

Jedes Wasserwerk besitzt einen sogenannten Maßnahmeplan – ebenso das Städtische Wasserwerk Kaufbeuren. Dieser wird nun nach der Trinkwasser-Verordnung überarbeitet und aktualisiert. Damit klärt sich auch beispielsweise die Versorgungssicherheit, ein Thema der nächsten Nachbarschaftstage, die im Frühjahr 2014 anstehen. 

Die offizielle Trinkwasser-Verordnung schreibt unter anderem vor, dass Maßnahmepläne für alle Wasserversorgungsunternehmen Pflicht seien und fortzuschreiben sind. Außerdem muss im Maßnahmeplan geregelt sein, wie in Störfällen vorzugehen ist, bzw. wie Versorgungsunterbrechungen vermieden werden können. Die Konzeption muss zudem eine Ersatzversorgung für den Fall der Fälle sicherstellen. Anweisungen über ein ordnungsgemäßes Weitergeben von Informationen an Behörden sind ebenso aufgeführt wie die Informationspflicht gegenüber den Bürgern im Ernstfall.

Einsatzpläne für den Ernstfall

Der Kaufbeurer Maßnahmeplan wurde das erste Mal am 01. April 2003 aufgestellt, die Überarbeitung und Fortschreibung von diesem ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Deshalb freuen sich auch Carolin Moser, Werkleiterin des Städtischen Wasserwerks und Dr. Christian Hellmich, Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ostallgäu, über die Aktualisierung, orientiert an der Trinkwasserversorgung. „Die Fortschreibung des Maßnahmeplans soll hauptsächlich sichern, dass die Reaktionszeit im Störfall minimiert werden kann, ein höchst relevantes Anliegen also“, betont  Moser. „Zur Verminderung der Reaktionszeit gehört beispielsweise das Erstellen von Ablauf- und Einsatzplänen.“

Gesundheitsamt und Wasserwerk arbeiten Hand in Hand

Der bestehende Maßnahmeplan für das städtische Wasserwerk Kaufbeuren wurde in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu bearbeitet. „Für sehr wichtig halten wir den Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden und den Wasserversorgungsunternehmen. Jeder profitiert davon“, so Dr. Christian Hellmich. „Außerdem steht in der Trinkwasserverordnung die regelmäßige Fortschreibung der Pläne. Dieser gesetzlichen Grundlage muss unbedingt Folge geleistet werden“, betont der Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Ostallgäu.

Nachbarschaftstage Ende März

Am 31. März und dem 01. April 2014 finden dann die Nachbarschaftstage im Städtischen Wasserwerk Kaufbeuren statt. Dabei beschäftigen sich regionale Wasserversorger an zwei Workshoptagen mit den Risiken der Trinkwasserversorgung und Lösungsstrategien. Unter 08341 90480 können Anmeldungen vorgenommen werden. 

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben