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Versicherungskammer Bayern: 3 Irrtümer hindern den Schutz
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Sparkasse Allgäu

Versicherungskammer Bayern: 3 Irrtümer hindern den Schutz

Das Hochwasser im vergangenen Jahr hat auch viele vermeintlich sicheren Gebäude zerstört. Foto: WEBALDO / Pixelio
Das Hochwasser im vergangenen Jahr hat auch viele vermeintlich sicheren Gebäude zerstört. Foto: WEBALDO / Pixelio

Drei Irrtümer haben sich einen Weg in die Köpfe der Menschen gebahnt. Deswegen seien nach Angaben der Versicherungskammer Bayern (VKB) nur zehn Prozent der Häuser im Ober- und Ostallgäu sowie in Kempten  gegen ernstzunehmende Gefahren wie Hochwasser oder Erdbeben abgesichert. 

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Ob Regen, Überschwemmung, Schneedruck oder Erdbeben – Versicherer mahnen, dass jedes Gebäude von Naturereignissen wie diesen getroffen werden könnte. Viele Hauseigentümer sind da anderer Meinung und glauben sich in einer Mischung aus Naivität und Unwissenheit in Sicherheit. Infolgedessen schützen sich die Wenigsten mit einer Versicherung gegen Naturschäden aller Art.  „Die Notwendigkeit sich gegen Elementargefahren abzusichern wird von der Bevölkerung nach wie vor deutlich unterschätzt“, erklärt Christian Schmidt aus dem Risk-Management der Versicherungskammer Bayern bei einer Infoveranstaltung in der Sparkasse Allgäu.

Drei Irrtümer, die es laut Versicherungskammer Bayern zu vermeiden gilt

Schuld an dem unzureichenden Schutz seien aus Sicht der Versicherer drei weit verbreitete Ansichten: Erstens würden viele Hausbesitzer in dem falschen Glauben leben, dass sämtliche Elementarschäden von ihrer bereits bestehenden Gebäudeversicherung abgedeckt sind. Das ist meist jedoch nicht der Fall. Zweitens würden sich viele Hauseigentümer auf staatliche Hilfen im Schadensfall verlassen. Aus Sicht der Versicherer biete jedoch nur eine Elementarversicherung eine wirkliche finanzielle Absicherung gegen Naturschäden. Drittens und letztens gehe ein Großteil der Bevölkerung davon aus, dass ihr Zuhause ohnehin von jeglichen Naturschäden verschont bleiben wird. Drei Irrtümer, die es aus Sicht der VKB zu vermeiden gilt. 

Versicherungskammer Bayern erinnert an vermeintlich sichere Gebäude beim Juni-Hochwasser 2013

Erinnern sich Hausbesitzer an die Flutkatastrophe im vergangenen Sommer, scheint die von den Versicherungen beschriebene Gefahr nicht mehr ganz so abwegig zu sein: Das Juni-Hochwasser 2013 war tückisch. Besonders Gebäude in vermeintlich ungefährlichen Lagen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Regen war so stark, dass sich auch abseits großer Flussläufe enorme Wassermassen angesammelt hatten. Diese erreichten dann nicht nur die Häuser in Gewässernähe, sondern auch weiter weg Gelegene. Längst nicht alle Hausbesitzer waren und sind gegen solche Elementarschäden abgesichert. Daher herrscht bis heute Nachholbedarf, wie die Versicherungskammer Bayern (VKB) betont. Auch in Kempten und den Landkreisen Ober- und Ostallgäu würden nur rund zehn Prozent der Hauseigentümer eine entsprechende Versicherung besitzen.

Allgäuer Regionen laut Versicherungskammer Bayern unter bayernweitem Durchschnitt

Denn Naturkatastrophen sind längst keine Jahrhundert-Ereignisse mehr. Das sieht zumindest Schmidt und betont: „Ein Naturereignis wie das Hochwasser im vergangenen Jahr kann ohne entsprechenden Versicherungsschutz schnell die ganze Existenz bedrohen.“ In den Jahren 2008 bis 2013 zahlte die Versicherungskammer Bayern rund 344.000 Euro an ihre Kunden aus den Allgäuer Regionen. Nach Angaben der VKB sind jedoch nur rund zehn Prozent der Hauseigentümer in Kempten sowie im Ober- und Ostallgäu gegen solche Schäden versichert. Damit liegt die Region unter dem gesamt-bayerischen Durchschnitt. „Nur jedes fünfte Gebäude in Bayern ist derzeit gegen Elementarrisiken versichert, dabei sind bei uns 99,8 Prozent aller Gebäude in Bayern gegen Überschwemmung versicherbar“, erklärt Christian Schmidt.

Versicherungskammer Bayern ermahnt Bevölkerung sich zu schützen

Die Elementarversicherung für ein Gebäude kostet nach Angaben der Versicherungskammer Bayern genau so viel, wie die Vollkaskoversicherung für ein Auto. Versichern Eigentümer ein Einfamilienhaus im Wert von 300.000 Euro, fallen dieselben Kosten an wie für die Versicherungen eines Neuwagens im Wert von 30.000 Euro. Der Pkw kostet allerdings nur einen zehntel Bruchteil des Hauses und ruiniert im Schadensfall nicht die gesamte Existenz.

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