Aufwind

Tourismusrekorde im Ostallgäu: Mehr Gäste, mehr Übernachtungen

Blick Richtung Forggensee. Foto: privat
Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Verbandes eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Besonderes Augenmerk lag 2018 auf der Weiterentwicklung des Erlebnisraums Schlosspark.

Die Ankünfte haben mit 1.423.731 Gästen (+7,3 Prozent) und die Übernachtungen mit 4.600.731 (+3,1 Prozent) neue Höchstwerte erreicht. Das konnte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Tourismusverbandes Ostallgäu freudig verkünden. Ausruhen werden sich der Verband und seine Mitglieder auf diesen Erfolgen aber nicht: „Mit der Weiterentwicklung der bisherigen Linie soll die Qualität der Angebote, die Beliebtheit der Region und die Aufenthaltsqualität für die Gäste im Schlosspark weiter gesteigert werden“, sagt Zinnecker.

Trend zur Kurzreise hält an

Einen „negativen“ Trend gab es bei der Aufenthaltsdauer. Diese sank durchschnittliche von 3,36 auf 3,23 Tage weiter ab. Der Trend zu vermehrten Kurzreisen setzte sich also weiter fort. Positiv ist die Steigerung der Auslastung der Bettenkapazitäten zu werten. Die 26.408 Betten waren 2018 zu 47,73 Prozent ausgelastet. (45,98 Prozent in 2017). Mit einem Bruttoumsatz von 602 Millionen Euro und über 8000 Beschäftigten stellt der Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Säule des Landkreises Ostallgäu dar. Die Zahlen zeigen laut Landrätin die wichtige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus. „Außerdem“, so die Vorsitzende, „kommt die hohe Freizeitqualität auch den Einheimischen zugute und trägt zur Lebensqualität bei, die in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger wird.“

Qualität statt Quantität

Nachdem in einigen Bereichen des Landkreises die Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen, rückt neben der quantitativen Tourismusentwicklung die Qualität der Angebote weiter in den Mittelpunk. Besonderes Augenmerk lag 2018 daher auf der Weiterentwicklung des Erlebnisraums Schlosspark. Hierbei standen der Ausbau des touristischen Netzwerkes, die Erarbeitung einer Kommunikationsleitlinie sowie die qualitative Entwicklung des Rad- und Wanderangebotes im Fokus. Mit der erneuten Zertifizierung der RadReiseRegion Schlosspark und der 5-Sterne Qualitätsradroute Schlosspark im Allgäu wurde die Qualität der Radangebote weiter sichergestellt.

Neu: Wandern im Schlosspark

Aber auch die Wanderangebote im Schlosspark stehen im Fokus. Mit dem Konzept „königlich Wandern im Schlosspark“ im Rahmen eines LEADER-Projektes hat Christa Fredlmeier wichtige Bausteine für ein Wanderangebot geschaffen. Ergänzend dazu soll allgäuweit im Rahmen eines LEADER-Projektes ein einheitliches Qualitätsmanagement für Rad- und Wanderwege installiert werden. „Wenn die Basisqualität der wichtigsten Infrastrukturangebote nicht stimmt, sind alle weiteren Maßnahmen im Marketing fast wirkungslos“, wirbt Zinnecker dafür, gemeinsam und kontinuierlich die Qualität der Infrastruktur sicherzustellen.

Tourismusforum wird fortgesetzt

Dazu wurde das zweite Tourismusforum zum Ausbau des Netzwerkes nach der Premiere 2017 fortgeführt. Über 100 Beteiligte erarbeiteten in Schwerpunkte der zukünftigen Tourismusstrategie. Dies ist auch der Hintergrund für das Kommunikationskonzept Schlosspark. Vertreter der touristischen Akteure hatte dieses bei einigen Workshops unter der Federführung von Ingrid Yasha Rösner (Musenkuss und Funkenflug) im Rahmen des LEADER-Projektes „Umsetzung Schlosspark“ erarbeitet.

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Nachdem in einigen Bereichen des Landkreises die Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen, rückt neben der quantitativen Tourismusentwicklung die Qualität der Angebote weiter in den Mittelpunk. Besonderes Augenmerk lag 2018 daher auf der Weiterentwicklung des Erlebnisraums Schlosspark. Hierbei standen der Ausbau des touristischen Netzwerkes, die Erarbeitung einer Kommunikationsleitlinie sowie die qualitative Entwicklung des Rad- und Wanderangebotes im Fokus. Mit der erneuten Zertifizierung der RadReiseRegion Schlosspark und der 5-Sterne Qualitätsradroute Schlosspark im Allgäu wurde die Qualität der Radangebote weiter sichergestellt.

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Dazu wurde das zweite Tourismusforum zum Ausbau des Netzwerkes nach der Premiere 2017 fortgeführt. Über 100 Beteiligte erarbeiteten in Schwerpunkte der zukünftigen Tourismusstrategie. Dies ist auch der Hintergrund für das Kommunikationskonzept Schlosspark. Vertreter der touristischen Akteure hatte dieses bei einigen Workshops unter der Federführung von Ingrid Yasha Rösner (Musenkuss und Funkenflug) im Rahmen des LEADER-Projektes „Umsetzung Schlosspark“ erarbeitet.

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