Unternehmens-Befragung

Studie zeigt: Hier sehen Kaufbeurer Firmen Handlungsbedarf

Landrätin Maria Rita Zinnecker will auch weiterhin gegen den Fachkräftemangel antreten. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Der Mangel an Fachkräften müsse verringert werden, finden die Unternehmer der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit der Firma GEFAK durchführte.

„Die sensationelle Rücklaufquote von 28 Prozent im Landkreis Ostallgäu und 33 Prozent in der Stadt Kaufbeuren freut uns außerordentlich und zeigt uns, dass wir mit der Befragung auf ein offensichtlich sehr großes Interesse gestoßen sind“, stellen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse fest.

„Die Ergebnisse zeigen auf, welche Handlungsfelder von Bedeutung sind“

Insgesamt fragten Stadt und Landkreis bei mehr als 1.050 Unternehmen in der Region an. Rund 300 Firmen erklärten sich daraufhin bereit, an der Studie mitzuwirken. Bei einer Zahl von nahezu 32.622 Beschäftigten vertreten die Teilnehmer somit mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. Die Ergebnisse der Studie sind also durchaus repräsentativ. „Die Antworten geben ein ehrliches und offenes Feedback der Firmen über ihre Standortbedingungen vor Ort wieder und zeigen uns aufschlussreiche Erkenntnisse auf, welche Handlungsfelder künftig von großer Bedeutung sind“, meint Zinnecker.

Der Mangel an Fachkräften soll ausgeglichen werden

Für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu mit seinen 45 Kommunen ergeben sich aus der namentlichen Befragung konkrete Aufgaben für die laufende Betreuung einzelner Betriebe. Größter Handlungsdruck besteht bei den Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften. „Der Fachkräftemangel ist – durch die Studie belegt – das zentrale Thema der Stunde und der Zukunft“, sagt Bosse. „Stadt und Landkreis investieren hier bereits sehr viel“, ergänzt Zinnecker. Laufende Programme in der Berufsorientierung oder der Bildungsberatung sollen mehr Auszubildende an die Firmen heranführen. Die Bildungsinitiative VerA hingegen greift bei der Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Sowohl die Bildungskoordination für Neuzugewanderte als auch die MINT-Förderung gelten als bildungspolitischer Schwerpunkt von Kaufbeuren.

Was den Unternehmen noch wichtig ist

Doch die Studie lässt nicht nur Rückschlüsse auf noch zu optimierende Strukturen zu, sondern ist vor allem Gradmesser unternehmerischer Zufriedenheit. Die ebenfalls abgefragte Bewertung einer Reihe von Standortfaktoren spiegelt so auch die Gesamtentwicklung der Region wider. Die befragten Betriebe halten die Straßenanbindung, die Verfügbarkeit von Parkflächen sowie von Gewerbe- und Wohnflächen und die Breitbandversorgung für besonders wichtig. Positiv bewertet wird auch der Service von Verwaltung und Wirtschaftsförderung als zentraler Servicestelle für sie.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Unternehmens-Befragung

Studie zeigt: Hier sehen Kaufbeurer Firmen Handlungsbedarf

Landrätin Maria Rita Zinnecker will auch weiterhin gegen den Fachkräftemangel antreten. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Der Mangel an Fachkräften müsse verringert werden, finden die Unternehmer der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit der Firma GEFAK durchführte.

„Die sensationelle Rücklaufquote von 28 Prozent im Landkreis Ostallgäu und 33 Prozent in der Stadt Kaufbeuren freut uns außerordentlich und zeigt uns, dass wir mit der Befragung auf ein offensichtlich sehr großes Interesse gestoßen sind“, stellen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse fest.

„Die Ergebnisse zeigen auf, welche Handlungsfelder von Bedeutung sind“

Insgesamt fragten Stadt und Landkreis bei mehr als 1.050 Unternehmen in der Region an. Rund 300 Firmen erklärten sich daraufhin bereit, an der Studie mitzuwirken. Bei einer Zahl von nahezu 32.622 Beschäftigten vertreten die Teilnehmer somit mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. Die Ergebnisse der Studie sind also durchaus repräsentativ. „Die Antworten geben ein ehrliches und offenes Feedback der Firmen über ihre Standortbedingungen vor Ort wieder und zeigen uns aufschlussreiche Erkenntnisse auf, welche Handlungsfelder künftig von großer Bedeutung sind“, meint Zinnecker.

Der Mangel an Fachkräften soll ausgeglichen werden

Für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu mit seinen 45 Kommunen ergeben sich aus der namentlichen Befragung konkrete Aufgaben für die laufende Betreuung einzelner Betriebe. Größter Handlungsdruck besteht bei den Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften. „Der Fachkräftemangel ist – durch die Studie belegt – das zentrale Thema der Stunde und der Zukunft“, sagt Bosse. „Stadt und Landkreis investieren hier bereits sehr viel“, ergänzt Zinnecker. Laufende Programme in der Berufsorientierung oder der Bildungsberatung sollen mehr Auszubildende an die Firmen heranführen. Die Bildungsinitiative VerA hingegen greift bei der Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Sowohl die Bildungskoordination für Neuzugewanderte als auch die MINT-Förderung gelten als bildungspolitischer Schwerpunkt von Kaufbeuren.

Was den Unternehmen noch wichtig ist

Doch die Studie lässt nicht nur Rückschlüsse auf noch zu optimierende Strukturen zu, sondern ist vor allem Gradmesser unternehmerischer Zufriedenheit. Die ebenfalls abgefragte Bewertung einer Reihe von Standortfaktoren spiegelt so auch die Gesamtentwicklung der Region wider. Die befragten Betriebe halten die Straßenanbindung, die Verfügbarkeit von Parkflächen sowie von Gewerbe- und Wohnflächen und die Breitbandversorgung für besonders wichtig. Positiv bewertet wird auch der Service von Verwaltung und Wirtschaftsförderung als zentraler Servicestelle für sie.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben