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Stadt Kaufbeuren will „Fairtrade-Town“ werden
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Stadt Kaufbeuren

Stadt Kaufbeuren will „Fairtrade-Town“ werden

Die Stadt Kaufbeuren will „Fairtrade-Town“ werden. Foto: heidi baier / pixelio.de

Die Stadt Kaufbeuren will einen fairen Handel. Der Stadtrat beschloss dazu: Kaufbeuren soll den Titel „Fairtrade-Town“ erwerben. „Fairtrade-Town“ ist eine Kampagne von Fairtrade Deutschland.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Kaufbeuren bewirbt sich um den Titel „Fairtrade-Town“. Das hat der Stadtrat in der Sitzung vom 24. März 2015 einstimmig beschlossen. „Fairtrade-Town“ ist eine Kampagne von Fairtrade Deutschland. Fairtrade Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein. Er arbeitet seit 1992 intensiv an der Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern. „Fairtrade-Towns“ fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene. Sie sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Diese Akteure machen sich dabei für den Fairen Handel stark.

Stadtratsbeschluss spiegelt derzeitige Tendenz

„Der Stadtratsbeschluss spiegelt einen deutschlandweiten Trend wieder: Das Interesse an gerechten Produktionsbedingungen sowie sozialen und umweltschonenden Herstellungs- und Handelsstrukturen rückt zunehmend ins Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher“, kommentierte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, „wir wollen als Stadt Verantwortung übernehmen und mit einem guten Beispiel für faires und nachhaltiges Engagement vorangehen.“ Mit einer erfolgreichen Bewerbung wäre Kaufbeuren in guter Gesellschaft. Bereits 1.500 Kommunen in über 24 Ländern haben sich dem Fairen Handel verschrieben. „Die erforderlichen Aktivitäten für eine Bewerbung sind schon weit vorangeschritten. Ich denke, die Chancen stehen gut, dass Kaufbeuren in absehbarer Zeit den Titel ‚Faitrade-Town‘ erhält“, so Stefan Bosse. Für den Titel „Fairtrade-Town“ sind fünf Kriterien zu erfüllen.

Ratsbeschluss

Mit dem Beschluss des Stadtrats vom 24. März 2015 wird die Stadtverwaltung beauftragt, künftig fair gehandelten Kaffee zu verwenden sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel einzusetzen – wie zum Beispiel Tee oder Zucker. Dies ist bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Stadtrates sowie im Büro des Oberbürgermeisters zu beachten:

Steuerungsgruppe

Die Aufgabe der lokalen Steuerungsgruppe ist es, die Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ zu koordinieren. Diese wurde bereits ins Leben gerufen. Mitglieder der lokalen Steuerungsgruppe sind derzeit: Marita Knauer, Koordinatorin für Schule und Politik und Mitglied des Stadtrats sowie Manfred Pfänder, vom Weltladen, und Silvia Wolf, von natürlich, fair-Ethical fashion.

Fairtrade-Produkte im Sortiment von Einzelhandel und Gastronomie

Neun lokale Einzelhändler sowie drei Cafés oder Restaurants müssen mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel anbieten. Die Richtlinien der Kampagne schreiben das entsprechend der Einwohnerzahl vor. Hier war die Steuerungsgruppe bereits aktiv. Die geforderte Anzahl an teilnehmenden Geschäften und Gastronomiebetrieben wurde schon fast erreicht.

Zivilgesellschaft

Produkte aus Fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen verwendet. Dazu zählen Schulen, Vereine und Kirchen. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel umgesetzt. Auch hier laufen bereits Vorgespräche.

Medienberichte über die Kampagne

Das letzte zu erfüllende Kriterium bezieht die Medien mit ein. Für eine erfolgreiche Bewerbung sind pro Jahr vier Berichte über Kaufbeuren auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ vorzulegen.

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