Strategischer Zukauf

Sensor-Technik Wiedemann kauft Geschäftsbereich zu

Das Kaufbeurer Unternehmen Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW) übernimmt den Geschäftsbereich „Zentralelektriken“ von der INTUS Elektronik GmbH mit Sitz in Göppingen. Der Bereich wurde im Rahmen der Fokussierungs-Strategie der INTUS Elektronik GmbH veräußert.

Für STW sind die Zentralelektriken ein wichtiger Teil der Automatisierung mobiler Maschinen. Als international tätiges Unternehmen unterstützt die STW ihre Kunden dabei, neue technische Möglichkeiten durch Digitalisierung, Automatisierung und Elektrifizierung zu nutzen. Zum Kundenkreis zählen weltweit führende Hersteller von mobilen Arbeits-, Nutz- und Sondermaschinen und deren Anwender.

STW erweitert ihr bestehendes Produkt- und Lösungsportfolio

Durch den Kauf des Zentralelektrik-Bereichs der INTUS GmbH, ehemals Teil der ERNI Electronic Solutions GmbH & Co. KG, erweitert die STW ihr bestehendes Produkt- und Lösungsportfolio für intelligente Bordnetze und Leistungsverteilung. Neben Steuerungen und Displays spielen die Zentralelektriken eine wichtige Rolle bei der Automatisierung mobiler Arbeitsmaschinen. In kleineren und mittelgroßen Maschinen können sie Schaltschränke ersetzen und führen zu deutlichen Einsparungen auch bei der Verkabelung. Neben der Übernahme der Produktionstechnik wird STW die Bestandskunden in Zukunft betreuen und beliefern. 

Geschäft mit Zentralelektriken wird weiterentwickelt

Die INTUS Elektronik GmbH ist eine Tochtergesellschaft der FIDELITAS Industrieholding GmbH. Diese realisiert die Unternehmensnachfolgen im süddeutschen Mittelstand und sich dabei auf Unternehmen in Sondersituationen spezialisiert hat.  „Wir freuen uns, mit der STW eine Käuferin für den Zentralelektrik-Bereich gefunden zu haben, die das spannende Geschäft mit Zentralelektriken zum Wohle der namhaften Kunden in den Bereichen Landmaschinen/Baumaschinen weiterentwickeln wird“, erläutert Patrick Minsch, Geschäftsführer der INTUS Elektronik GmbH, die Transaktion. 

Zeitplan muss erarbeitet werden

Dabei arbeitet INTUS zunächst wie bisher alle Kundenaufträge als Dienstleisterin für STW ab. „Es ist uns wichtig, das hohe Qualitätsniveau und die Kompetenz der INTUS-Belegschaft zum Wohle unserer Kunden weiterhin zu nutzen, bis wir gemeinsam einen detaillierten Zeitplan zur finalen Umsetzung der Produktions-Ausrüstung nach Kaufbeuren erarbeitet haben“, so Dr. Michael P. Schmitt, Geschäftsführer der STW.

Die Leistungsschwerpunkte von INTUS werden zukünftig die eines Auftragsfertigers für elektronische Anwendungen von der ersten Produktidee bis zur Serienfertigung sein. Dr. Matthias Maier von FIDELITAS führt weiter aus: „Dabei werden wir als FIDELITAS-Gruppe insbesondere auch die gemeinsamen Marktpotenziale mit den in der Metallverarbeitung tätigen INTUS-Schwestergesellschaften realisieren, um uns als System- bzw. Gerätelieferant zu etablieren.“

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Zeitplan muss erarbeitet werden

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Die Leistungsschwerpunkte von INTUS werden zukünftig die eines Auftragsfertigers für elektronische Anwendungen von der ersten Produktidee bis zur Serienfertigung sein. Dr. Matthias Maier von FIDELITAS führt weiter aus: „Dabei werden wir als FIDELITAS-Gruppe insbesondere auch die gemeinsamen Marktpotenziale mit den in der Metallverarbeitung tätigen INTUS-Schwestergesellschaften realisieren, um uns als System- bzw. Gerätelieferant zu etablieren.“

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