Im exklusiven Interview

„Schau mer mal“: So geht es für Franz Josef Pschierer weiter

Archiv. Franz Josef Pschierer. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Wirtschaftsminister a. D. Franz Josef Pschierer gehört nicht mehr dem bayerischen Kabinett an. Wie es für ihn nun politisch weitergeht, erklärt er im Interview.

Bereits nach dem Koalitionsvertrag war klar: Franz Josef Pschierer wird dem bayerischen Kabinett nicht mehr in seiner Position als Wirtschaftminister angehören. CSU und Freie Wähler einigten sich rund drei Wochen nach der Landtagswahl die Ressorts Wirtschaft, Kultus und Umwelt mit den Freien Wählern zu besetzen. Damit ist eines der wichtigsten Ministerien nicht länger in schwäbischer Hand. Am 12. November stellte Ministerpräsident Markus Söder nun die endgültige Besetzung vor. Bitterer Ausgang für Pschierer: Er bekam keinen Posten.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Pschierer, wie geht es für Sie politisch nun weiter?

Franz Josef Pschierer: Zunächst einmal bin ich ja immer noch Landtagsabgeordneter und vertrete meinen Stimmkreis Kaufbeuren in München. Für diese Aufgabe haben mich die Wählerinnen und Wähler gewählt und ich werde mich in den nächsten 5 Jahren mit ganzer Kraft für die Belange der Menschen in meinem Stimmkreis einsetzen. Was sich darüber hinaus noch ergibt? Wie sagte Franz Beckenbauer einst so schön: „Schau mer mal“. 

Was sagen Sie zur Kabinetts-Zusammensetzung von Markus Söder? 

Ministerpräsident Markus Söder hat seine Ministerriege deutlich verjüngt. Natürlich bedauere ich, die Arbeit als Wirtschaftsminister nicht weiterführen zu können. Ich kann die Entscheidung von Markus Söder aber nachvollziehen und trage sie  mit.

Haben Sie einen Rat an Hubert Aiwanger als neuen bayerischen Wirtschaftsminister?

Ich habe Herrn Aiwanger keinen Rat zu geben. Ihm als meinem Nachfolger biete ich aber meine Unterstützung an und wünsche ihm im Sinne der bayerischen Wirtschaft Erfolg. Ich selber verstehe mich weiterhin als Anwalt der Wirtschaft und werde mich auch in Zukunft für die Belange unserer Betriebe engagieren. Sie sind es, die den Erfolg des Freistaates ausmachen.

Was werden Sie an Ihrem Amt als Wirtschaftsminister am meisten vermissen?

Den hervorragenden Mitarbeiterstab im Ministerium, dem ich für die ausgezeichnete Zuarbeit und somit wichtige Unterstützung meiner Arbeit zu besonderem Dank verpflichtet bin.

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Archiv. Franz Josef Pschierer. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Wirtschaftsminister a. D. Franz Josef Pschierer gehört nicht mehr dem bayerischen Kabinett an. Wie es für ihn nun politisch weitergeht, erklärt er im Interview.

Bereits nach dem Koalitionsvertrag war klar: Franz Josef Pschierer wird dem bayerischen Kabinett nicht mehr in seiner Position als Wirtschaftminister angehören. CSU und Freie Wähler einigten sich rund drei Wochen nach der Landtagswahl die Ressorts Wirtschaft, Kultus und Umwelt mit den Freien Wählern zu besetzen. Damit ist eines der wichtigsten Ministerien nicht länger in schwäbischer Hand. Am 12. November stellte Ministerpräsident Markus Söder nun die endgültige Besetzung vor. Bitterer Ausgang für Pschierer: Er bekam keinen Posten.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Pschierer, wie geht es für Sie politisch nun weiter?

Franz Josef Pschierer: Zunächst einmal bin ich ja immer noch Landtagsabgeordneter und vertrete meinen Stimmkreis Kaufbeuren in München. Für diese Aufgabe haben mich die Wählerinnen und Wähler gewählt und ich werde mich in den nächsten 5 Jahren mit ganzer Kraft für die Belange der Menschen in meinem Stimmkreis einsetzen. Was sich darüber hinaus noch ergibt? Wie sagte Franz Beckenbauer einst so schön: „Schau mer mal“. 

Was sagen Sie zur Kabinetts-Zusammensetzung von Markus Söder? 

Ministerpräsident Markus Söder hat seine Ministerriege deutlich verjüngt. Natürlich bedauere ich, die Arbeit als Wirtschaftsminister nicht weiterführen zu können. Ich kann die Entscheidung von Markus Söder aber nachvollziehen und trage sie  mit.

Haben Sie einen Rat an Hubert Aiwanger als neuen bayerischen Wirtschaftsminister?

Ich habe Herrn Aiwanger keinen Rat zu geben. Ihm als meinem Nachfolger biete ich aber meine Unterstützung an und wünsche ihm im Sinne der bayerischen Wirtschaft Erfolg. Ich selber verstehe mich weiterhin als Anwalt der Wirtschaft und werde mich auch in Zukunft für die Belange unserer Betriebe engagieren. Sie sind es, die den Erfolg des Freistaates ausmachen.

Was werden Sie an Ihrem Amt als Wirtschaftsminister am meisten vermissen?

Den hervorragenden Mitarbeiterstab im Ministerium, dem ich für die ausgezeichnete Zuarbeit und somit wichtige Unterstützung meiner Arbeit zu besonderem Dank verpflichtet bin.

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