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Rettenbach gewinnt 6. Allgäuer Solarmeisterschaft
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eza!, energie- & umweltzentrum allgäu

Rettenbach gewinnt 6. Allgäuer Solarmeisterschaft

Rettenbach am Auerberg ist erneut "Sonnensieger". Foto: eza!
Rettenbach am Auerberg ist erneut "Sonnensieger". Foto: eza!

111 Gemeinden und Städte kämpften in der Saison 2013/2014 mit ihren Solarstrom- und Solarwärmeanlagen um Punkte und Platzierungen bei der Allgäuer Solarmeisterschaft. In Scheidegg wurden jetzt die Sieger des Wettbewerbs, der das sechste Mal vom Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) und dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ausgerichtet wurde, gekürt. Den Titel Allgäuer Solarmeister holte sich erneut Seriensieger Rettenbach am Auerberg.

Die Solarenergie spielt bei der Umsetzung der Energiewende eine ganz besondere Rolle, betonte Martin Sambale bei der Siegerehrung. Um das Potenzial auszuschöpfen, sei das Engagement der Gemeinden und vieler Initiativen notwendig. „Mit der Allgäuer Solarmeisterschaft wird dieser Einsatz vor Ort ausgezeichnet“, so Sambale.

Schwierigere Rahmenbedingungen für Sonnenenergie

Der eza!-Geschäftsführer wies darauf hin, dass der Anteil der Solarenergie bei der Deckung des Strombedarfs im Allgäu in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sei und mittlerweile bei über 15 Prozent liege – trotz schwierig werdender Rahmenbedingungen. „Zwar wird Solarstrom in der Produktion immer billiger“, erklärte Sambale. Aber durch die Novellierung des Energieeinspargesetzes EEG sei die Einspeisevergütung drastisch gesunken. „Leider wird der Sonnenenergie in der Berliner Politik nicht der Stellenwert eingeräumt, der ihr als eine der umweltfreundlichsten Energiequelle mit hohem Ausbaupotenzial und geringen Kosten zukommen sollte“, bemängelte daher auch Max Schuff, der stellvertretende Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Lindau. „ Mit dem aktuell beschlossenen EEG-Gesetzentwurf kann das nationale Klimaschutzziel von 40 Prozent CO2- Reduktion bis 2020 nicht erreicht werden.“

Direktverbrauch von Solarstrom für Kommunen interessant

Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen gehe der Trend mehr und mehr dazu, den Sonnenstrom vor Ort möglichst gleich selbst zu nutzen, erklärte Thomas Frey, der BNRegionalreferent für Schwaben. „Allerdings müssen die rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen des Direktverbrauchs von Fall zu Fall geprüft werden“, fügte Frey hinzu. Und mit diesem Thema befasste sich Michael Vogtmann in seinem Vortrag. „Der Direktverbrauch von Solarstrom ist ein wirklich interessantes Geschäft – auch für Kommunen“, stellte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie Landesverband Franken fest. Denn die Gemeinden und Städte würden im Vergleich zu Gewerbetreibenden „hohe Strombezugspreise bezahlen“, so Vogtmann. Angesichts „der mäßigen Eigenverbrauchsumlage“ für Kommunen lohne es sich für diese auf jeden Fall, in eigene Photovoltaikanlagen zu investieren oder zumindest Anlagen zu mieten, um Selbstverbraucher von Solarstrom zu werden. 

Für Firmen werde das Thema Photovoltaik insbesondere dann lukrativ, so Vogtmann, wenn der Eigenverbrauchsanteil bei über 50 Prozent liege. „Man kann mit einer Rendite von fünf Prozent oder noch höher rechnen“, erklärte der Fachmann. „Die Amortisationszeit einer PVAnlage beträgt dann weniger als zehn Jahre.“ Zwar kritisiert Michael Vogtmann die neuen Bestimmungen des EEG, begrüßt aber, dass immerhin die Besitzer von Einfamilienhäuser in der Regel weiterhin von der Eigenverbrauchsumlage verschont bleiben werden.

Rettenbach am Auerberg erneut „Sonnensieger“

Mit einem Lastmanagement – Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner werden bei Solarstromertrag eingeschaltet – lasse sich selbst ohne Speicher eine Eigenverbrauchsquote von 30 Prozent erzielen. Durch Minispeicher (Zusatzkosten rund 3500 Euro) könne der Anteil auf 50 Prozent und mit größeren Speichern (Investitionskosten rund 10.000 Euro) auf über 60 Prozent gesteigert werden. Ungeachtet veränderter Rahmenbedingungen durfte sich bei der diesjährigen Preisverleihung Rettenbach am Auerberg wie in den Jahren zuvor als Sonnensieger feiern lassen.

Die Ostallgäuer Gemeinde hatte wieder einmal die größten Flächen mit Solarkollektoren und Photovoltaikanlagen vorzuweisen. Nach Platz fünf im Vorjahr kämpfte sich Görisried (Ostallgäu) wieder auf Platz zwei vor. Einen gewaltigen Sprung nach vorne machte Baisweil im Ostallgäu – von Rang 26 auf Platz drei. Bei den Städten mit über 20.000 Einwohnern blieb es bei den Vorjahresplatzierungen: Leutkirch vor Wangen, Kempten landete auf Rang drei. Auch in der Klasse der Kleinstädte (5000 bis 19.999 Einwohner) gab es im Vergleich zum Vorjahr auf dem Siegerpodest keine Veränderungen. Hinter dem Sieger Bad Grönenbach folgten Kißlegg und Argenbühl auf Plätzen zwei und drei.

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