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Ostallgäu: Weitere Berufsschulklasse für Flüchtlinge
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Landratsamt Ostallgäu

Ostallgäu: Weitere Berufsschulklasse für Flüchtlinge

Landrätin Maria Zinnecker besucht Berufsschule. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Als Schlüssel zur Integration gilt es, den jungen Flüchtlingen in Deutschland durch das Lehren von Sprache und Wissen eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Zu diesem Zweck richtete der Landkreis Ostallgäu nun eine weitere Vorklasse an der Berufsschule in Marktoberdorf ein. Hier werden 18 weitere Flüchtlinge und Asylbewerber berufsvorbereitend unterrichtet werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Einen Schritt näher an einer besseren Zukunft. An den erfolgreichen Start einer Berufsschulklasse für junge Flüchtlinge knüpft der Landkreis Ostallgäu nun weiter an: eine weitere Vorklasse an der Berufsschule in Marktoberdorf soll es weiteren Asylbewerbern ermöglichen, den Grundstein für ihre berufliche Laufbahn zu legen. „18 weitere junge Flüchtlinge und Asylbewerber bekommen so eine Perspektive für die Zukunft“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Sprache als Schlüssel zu Integration

Gemeinsam mit Schulleiter Remigius Kirchmaier war die Landrätin aktiv an der Verwirklichung des vom bayerischen Kultusministerium angestoßenen Projektes beteiligt. Bereits seit vergangenem September erhalten 20 Flüchtlinge aus Afghanistan, Pakistan, Syrien, Senegal, Nigeria, Sierra Leone, Kongo und Mali an der Berufsschule einen berufsvorbereitenden Unterricht. Dabei steht Deutsch-lernen ganz oben auf der Liste. „Sprache ist zweifelsfrei der Schlüssel zur Integration“, meint Landrätin Zinnecker. Außerdem erhalten die Schüler – im Alter von 16 bis 25 Jahren – beispielsweise Stunden in Mathematik, Sport oder Heimat- und Sozialkunde.

Ziel: Mittelschulabschluss

Nun gibt es an der Berufsschule eine zusätzliche Vorklasse zum berufsvorbereitenden Kurs. Dieser beginnt im kommenden September 2015. Diese Klasse wird zurzeit von den 18 erwähnten berufsschulpflichtigen Asylbewerbern besucht. Ihr Ziel ist es, wie das der anderen Schüler, mit einem Mittelschulabschluss die Berufsschule nach dem zweiten Schuljahr zu verlassen. Anschließend kann eine Lehre begonnen werden.

Maria Zinnecker besucht die Flüchtlinge

Finanziert wird die Klasse aus Mitteln des Landkreises Ostallgäu. Dieser ist Träger der Berufsschule Ostallgäu. Dazu kommt eine Zuwendung aus dem bayerischen Staatshaushalt. Vor kurzem hat Landrätin Maria Rita Zinnecker zudem die Schüler persönlich kennengelernt. „Möglich wird die gute Arbeit mit der Klasse nur durch das große Engagement der Beteiligten an der Berufsschule“, lautete Zinneckers Fazit nach dem Austausch mit allen Beteiligten.

Engagement für die Flüchtlinge von vielen Seiten

Engagement kommt dabei nicht nur von den Landkreisen und dem Freistaat. Auch die Handwerkskammer setzt sich stark für die jungen Flüchtlinge ein. Das gilt sowohl im Vorfeld, durch die Vermittlung von Praktika, wie auch bei der konkreten Berufsausbildung. Dabei stehen ihre Chancen gar nicht so schlecht. Sie sind sogar gefragt, denn auch die Wirtschaft erkennt, dass in ihnen großes Potenzial steckt. 

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