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Ostallgäu lockt Firmen mit ausgezeichneten Bedingungen
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Landratsamt Ostallgäu

Ostallgäu lockt Firmen mit ausgezeichneten Bedingungen

 "Invest in Bavaria" bescheinigt dem Landkreis Ostallgäu besondere Attraktivität als Firmenstandort, Foto: Landratsamt Ostalgläu

Aufgepasst Firmen, das Ostallgäu ist eine attraktive Alternative zu München. Landrat Fleschhut forderte die Ansiedlungsagentur „Invest in Bavaria“ auf, den Landkreis besser bei der Standortvermittlung zu berücksichtigen. Die Lücken, die der Abzug der Bundeswehr hinterlassen wird, müssen gefüllt werden.

Schon seit 1999 vermittelt „Invest in Bavaria“ Firmen aus dem In- und Ausland Unternehmensstandorte im Freistaat Bayern. Die Ansiedlungsagentur unterstützt die Firmen von der Planungsphase bis hin zur Umsetzung und möglichen Erweiterungen. „Invest in Bavaria“ hat sich nun auch im Landkreis Ostallgäu ein Bild von den Standortqualitäten und der verfügbaren Gewerbeflächen gemacht. Über das Ergebnis können sich die Ostallgäuer freuen. „München ist voll und teuer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir interessierte Unternehmen von den vielen Standortvorteilen im Ostallgäu überzeugen können“, so Dr. Johann Niggl, Geschäftsführer von „Invest in Bavaria.“ Die meisten Firmen würden immer noch versuchen, im Großraum München Fuß zu fassen.

Das Ostallgäu als attraktive Ansiedlungsalternative

Landrat Johann Fleschhut pochte darauf, das Ostallgäu bei Standortansiedlungen stärker zu berücksichtigen. Bei potentiellen Investoren sollte der Landkreis mehr in das Licht eines Top-Standortes gerückt werden. „Wir haben exklusive Gewerbe- und Industrieflächen im Landkreis“, erklärt Fleschhut. „Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend und die Metropole München ist in kurzer Zeit erreichbar. Zudem sind die Kosten für Unternehmen vergleichsweise sehr günstig.“ Niggl betonte, dass es immer Ziel sei, den meist internationalen Unternehmen den Blick für attraktive Standorte auch außerhalb der großen Ballungszentren zu öffnen. Der Landkreis Ostallgäu und das Allgäu allgemein, wären hier bereits insgesamt sehr gut aufgestellt. In diesem Zusammenhang brachte Klaus Fischer, Geschäftsführer der ebenfalls Anwesenden Allgäu GmbH, eine Verstärkung des grenzüberscheitende Standortmarketing zur Sprache. Fischer nannte Bereiche wie den Ost-Schweizer Raum als Zielregionen. Niggl sagte, dass „Invest in Bavaria“ den Landkreis in dieser Sache unterstützen werde. Über ihre Schweizer Auslandsrepräsentanz besitze das Unternehmen bereits sehr gute Kontakte.

Unter dem Verlust der Bundeswehr als Kunde wird die Region zu leiden haben

Neuansiedlungen von Firmen in der Region werden für den Landkreis Ostallgäu in nächster Zeit immer wichtiger werden. Die Region ist von den strukturellen Veränderungen der Bundeswehr besonders stark betroffen. Unter der geplanten Auflösung des Fliegerhorsts Kaufbeuren und Verkleinerung des  Standortes in Füssen werden nicht nur die einzelnen Orte leiden. Das Wegfallen der Bundeswehrstandorte wird sich auf die Wirtschaft des ganzen Landkreises auswirken. „Rund 50 Prozent der Beschäftigten der Technischen Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren wohnen im Landkreis“, so Fleschhut. Durch die Umstrukturierung werden viele militärische- und zivile Arbeitsplätze wegfallen und die Kaufkraft insgesamt enorm zurückgehen. Der Verlust von Lieferbeziehungen zwischen der Bundeswehr und lokalen Firmen wird auch die regionale Wertschöpfung deutlich reduzieren.

Es ist noch viel Platz für neue Unternehmen vorhanden

Alle Teilnehmer der Runde sehen in der Auflösung des Fliegerhorstes Kaufbeuren als eine einzigartige Möglichkeit in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Die gewerbliche Nachnutzung des dann lehrstehenden Areals wird favorisiert. Damit ist der Weg für einen neuen attraktiven Ansiedlungsbereich für interessierte Unternehmen frei. Im Landkreis Ostallgäu gibt es insgesamt rund 15 Hektar potentieller Gewerbefläche (Gemarkung Ruderatshofen). 

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