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Ostallgäu besitzt höchste Stromversorgungssicherheit
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Landratsamt Ostallgäu

Ostallgäu besitzt höchste Stromversorgungssicherheit

 Im Ostallgäu können die Bürger ruhig schlafen - Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet, Foto: CC BY-SA 3.0 Mbdortmund

Unsicher über die Verlässlichkeit der Stromversorgung? Im Ostallgäu nicht die Bohne. Die regionalen Energieversorger garantieren dem Landkreis beste Versorgungssicherheit. Die Netzbetreiber investieren massiv in die Infrastruktur.

Die Energiewende ist immer noch im vollem Gange und viele Bürgern und Unternehmen sind verunsichert. Die zunehmende dezentrale Erzeugung von Strom könnte die Stromsicherheit maßgeblich beeinflussen. Obwohl das eine gerechtfertigte Sorge ist, kann von Unsicherheit im Landkreis Ostallgäu keine Rede sein. In einem Gespräch mit dem Landrat Johann Fleschhut, bescheinigten die regionalen Energieversorger beste Stromversorgungssicherheit. Dank dem Anschluss an das Höchstspannungsnetz werde bei niemanden so schnell die Lichter ausgehen.

Das Netz ist bestens auf neue Technologien eingestellt

„Wir werden von fünf Energieversorgungsunternehmen versorgt und deshalb ist es wichtig, wie die Versorgungssicherheit und Vernetzung ist “, so Landrat Fleschhut zu der Situation. Die im Landkreis aktiven Netzbetreiber sehen keinen Grund zur Sorge. Mit der Anbindung an das Höchstspannungsnetz mittels des Transformators bei Bidingen ist die Versorgungssicherheit jetzt und in Zukunft gewährleistet. Weitere Schritte für die Erweiterung von erneuerbaren Energien können so unbedenklich in Angriff genommen werden. „Bayerisch-Schwaben und das Allgäu verfügen über ideale Voraussetzungen für den Ausbau der Photovoltaik“, erklärte der Leiter der Netzplanung bei LEW, Josef Wagner. „Allein im LEW-Netzgebiet sind bereits über 60.000 EEG-Anlagen angeschlossen.“

Die Stromnetzbetreiber setzen Millionen in Bewegung

Die Investitionen der Energieversorger im Ostallgäu sind enorm. Ziel ist es, das Netz auf die zunehmende Einspeisung von regenerativen Energien vorzubereiten. „Seit 2004 haben wir im Ostallgäu bereits über 1,3 Mio. Euro investiert. Weitere 4,1 Mio. Euro werden bis 2015 hinzukommen“, so Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks. Frank Backowies, Geschäftsführer von VWEW meldet: „Die Teilnahme am Regelenergiemarkt mit unseren flexiblen Blockheizkraftwerken trägt ein weiteres Stück zur Versorgungssicherheit bei.“ Heinrich Schlichtherle, Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Reutte fügte hinzu: „Durch die vor kurzem abgeschlossene Umrüstung des Rotlechspeichers zu einem Pumpspeicherkraftwerk können wir schon heute flexibel auf die schwankende Einspeisung von Wind und Sonne reagieren.“ Nach Norbert Schürmann, Vorstand der Lechwerke, können erneuerbare Energien von dem Ausbau nur profitieren. „Die zusätzlich in die Region fließenden Mittel wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm.“ Alle fünf Netzbetreiber waren sich über eines einig: Die aktuelle Rechtslage wird weitere Investitionen in diesem Sektor künftig nicht einfacher machen. Entsprechende Potentialanalysen wurden aber trotzdem bereits angefertigt.

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