Konjunkturumfrage

Ostallgäu: Corona-Krise spaltet die Wirtschaft

Die IHK Schwaben hat Mitte Mai die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage vorgestellt. Was die Zahlen genau ergeben und weshalb der Unterschied zwischen den verschiedenen Branchen so groß ist.

Die Corona-Krise setzt vielen Unternehmen im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren nach wie vor zu. Die konjunkturelle Lage hat sich im Vergleich zum Herbst nur leicht verbessert. Der IHK-Konjunkturindex landet aktuell bei 113 Punkten und damit lediglich 3 Punkte über dem Wert der Vorumfrage im Herbst 2020.

Reise- und Gastgewerbe blickt pessimistisch in Zukunft

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„Die Schere zwischen den einzelnen Branchen geht stärker auseinander als jemals zuvor in den vergangenen 20 Jahren“, sagt IHK-Vizepräsident Gerhard Schlichtherle. Während sich die Industrie und davon abhängige Branchen wie die unternehmensnahen Dienstleistungen gut entwickeln, ist die Lage im Reise- und Gastgewerbe sowie im Einzelhandel nach wie vor schwierig. „Die Unternehmen sind vom aktuellen Lockdown schwer getroffen und blicken pessimistisch in die Zukunft“, sagt Schlichtherle.

Erneuter Lockdown erschwert Geschäftstätigkeit

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Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt quer durch alle Branchen im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren etwas kritischer aus als im Herbst letzten Jahres. 39 Prozent der Unternehmen beurteilen die aktuelle Situation als gut, 25 Prozent äußern sich negativ. Das produzierende Gewerbe profitiert sowohl von der gestiegenen Inlandsnachfrage wie auch von einem Plus an Auslandsaufträgen. Der erneute Lockdown erschwert aber vielen anderen Branchen die Geschäftstätigkeit. Für die kommenden Monate blicken die Unternehmen verhalten positiv in die Zukunft. Über die Hälfte der Unternehmen rechnet mit einer gleichbleibend guten Geschäftslage, 28 Prozent erwarten eine Verbesserung. Die Einschätzungen zur Beschäftigtenentwicklung sind ebenfalls leicht positiv.

Situation im Tourismus prägt das gesamte Allgäu

Die Beurteilung der konjunkturellen Lage für das gesamte Allgäu ist geprägt von der schwierigen Situation im Tourismus: 29 Prozent der Unternehmen sprechen von einer schlechten Lage. 38 Prozent sind zufrieden. Wachstumsimpulse kamen zuletzt eher aus dem Ausland, bei der Inlandsnachfrage konnten die Allgäuer Unternehmen keine Steigerungen verzeichnen. Trotz vieler Unsicherheiten bezüglich der weiteren Einschränkungen sind die Unternehmen tendenziell optimistisch. 27 Prozent hoffen, dass sich die Geschäftslage in den nächsten Monaten verbessern wird. Die Umsatzprognosen für das Jahr 2021 sind getrübt. Ein Drittel der Unternehmen befürchtet einen Umsatzrückgang von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. Dabei spielt vor allem die schwierige Lage für das Reise- und Gastgewerbe im Allgäu eine große Rolle: 98 Prozent der Unternehmen sprechen von einer schlechten Geschäftslage.

Aufatmen bei Allgäuer Hoteliers. Denn wenn die Inzidenzwerte niedrig bleiben, starten bald weitere Öffnungen. Das sind die Pläne der jeweiligen Regionen.

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