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Neue Koordinatorin beim Gemeindepsychiatrischen Verbund
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Bezirk Schwaben

Neue Koordinatorin beim Gemeindepsychiatrischen Verbund

 Manuela Weikmann. Foto: Bezirk Schwaben

Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) aus Kaufbeuren hat eine neue Koordiantorin eingestellt. Manuela Weikmann ersetzt die bis dato verantwortliche Petra Ruf. Der GPV ist die erste Initiative dieser Art in Bayern, die Leistungs- und Kostenträger der Region vernetzt und so zur Optimierung der Zusammenarbeit aller Anbieter beiträgt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Manuela Weikmann – so heißt die neue Koordinatorin des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) für Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu. In diesem November löste die Diplom-Betriebswirtin ihre Vorgängerin Petra Ruf ab.

Eingewöhnungsphase für Manuela Weikmann

„Momentan bin ich dabei, alle Einrichtungen kennenzulernen, Erwartungen und Wünsche zu sondieren“, erzählt Manuela Weikmann. Einer der Aspekt ihres neuen Jobs ist ein ausgeprägter Kontakt zu den Menschen vor Ort. Etwas, auf das sich die gebürtige Kaufbeurerin freut: „Ich möchte einfach gerne etwas für die Menschen in meiner Heimat machen können.“

Beruflicher Quereinstieg für die neue Koordinatorin

Im Bereich der psychiatrischen Versorgung ist Manuela Weikmann eine berufliche Quereinsteigerin, „auch wenn ich privat, beispielsweise durch mein ehrenamtliches Engagement beim Kinder- und Jugendtelefon, einige Einblicke erhalten habe“. Für die Stelle der Koordinatorin, „kann dieser neutrale Blick von außen auf das Bestehende auch ein Vorteil sein und neue Blickwinkel für die GPV-Arbeit eröffnen“, meint Maximillian Monzer, Leiter des Kompetenzzentrums Schwäbische Sozialpsychiatrie beim Bezirk Schwaben.

Vernetzung von Kostenträger und Leistungsanbieter

Der GPV besteht aus regionalen Gremien, in denen sowohl die Kostenträger als auch die Leistungsanbieter – beispielsweise Heimeinrichtungen, Träger von Tagesstätten, Beratungsstellen und Ambulant Betreutem Wohnen – zusammenarbeiten. „Darüber hinaus sind auch die für die medizinische Behandlung und Betreuung zuständigen Institutionen, beispielsweise die psychiatrischen Fachkliniken und die niedergelassenen Fachärzte, eingebunden“, so Maximilian Monzer. Der GPV Kaufbeuren/Ostallgäu ist die erste Initiative in Bayern, die diese Kontaktstellen verknüpft und deren Koordination maßgeblich fördert um individuelle Unterstützung und passgenaue Angebote zu entwickeln.

Unterstützung von psychisch kranken Menschen und ihrer Angehörigen

Ziel der GPV ist es, wohnortnahe Angebote für psychisch kranke Menschen zu schaffen. Dadurch sollen wiederholte Einweisungen in Kliniken oder auch Heimaufenthalte verringert und, wenn möglich, sogar komplett verhindert werden. Dabei spielt auch die Einbindung der betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen in die GPV-Struktur eine wichtige Rolle. „Durch entsprechende Vereinbarungen mit den GPV`s sind auch jeweils der Bezirk, die Kommunen, die Landkreise und kreisfreie Städten im Rahmen der regionalen Verantwortung mitbeteiligt“, betont Monzer.

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