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Erfreuliche Jahresbilanz für Hilfswerk Schwaben-Bukowina
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Bezirk Schwaben

Erfreuliche Jahresbilanz für Hilfswerk Schwaben-Bukowina

 Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Foto: B4B SCHWABEN

Das Hilfswerk Schwaben-Bukowina hat auch im 17. Jahr seines Bestehens wieder zahlreiche humanitäre Anliegen aus der rumänisch-ukrainischen Partnerregion des Bezirks Schwaben, der Bukowina, unterstützt. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Bei der Jahreshauptversammlung des Hilfswerks, in der zu Beginn des im April 2014 verstorbenen Gründungsvorsitzenden und Altbezirkstagspräsidenten Dr. Georg Simnacher mit Dankbarkeit gedacht wurde, gab Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert als Hilfswerksvorsitzender einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014.

Hilfswerk fördert zukunftsfähige Maßnahmen

Als Beispiele hob er die erneute Förderung einer Reihe zukunftsträchtiger Maßnahmen und die Weiterentwicklung von bewährten langfristigen Projekten in beiden Teilen der Partnerregion hervor. Auch der vom Hilfswerk übernommene Transport von Ausstattungshilfen wie Pflegebetten, Roll- und Toilettenstühlen, Bettwäsche und medizinischen Geräten aus dem Caritas-Seniorenheim „Notburga“ in Neusäß-Westheim (Landkreis Augsburg) und aus dem Pfarrer-Knaus-Heim in Kühbach (Landkreis Aichach-Friedberg) in das Krankenhaus im südbukowinischen Dumbraveni, das Projekt „Zahnarztpraxis für die Behandlung von Heimkindern“ in Gura Humorului mit einer Kostenübernahme von Honorar und Material waren wesentliche Maßnahmen. Nach der Wiederherstellung der alten städtischen Gewächshäuser für Arbeitstherapien der Patienten des Psychiatrischen Krankenhauses Cimpulung durch das Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren erbrachte das Hilfswerk nun eine Spende von Samen und Pflanzen. Mit der Übernahme der Betriebskosten für ein von einer österreichischen Firma erbautes Holzhaus unterstützte es ein Jugendprojekt der Congregatio-Jesu-Schwestern in Radautz.

Unterstützung von Menschen in Not

Finanziell mitgetragen wird zudem seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Landvolk der Diözese Augsburg auch ein weiteres Jugendprojekt der Congregatio, das 40 Kinder zwischen sechs und 18 Jahren aus bedürftigen Familien mit Mittagstisch nach der Schule, Hausaufgabenbetreuung, Kleiderhilfe und medizinischer Fürsorge betreut. Für Ferienaufenthalte von Heimkindern, die das Schulamt Suceava organisiert, übernahm das Hilfswerk wieder die Kosten für zehn Jugendliche. Auch unterstützte es wie in den Jahren davor allgemein Menschen, die unverschuldet oder durch Behinderung in Not geraten sind - dies stets mit schneller und unbürokratischer Beschaffung von Medikamenten, der Kostenübernahme für dringende Operationen oder der Anschaffung von technischer Ausrüstung.

Kosten für Ausbildung werden übernommen

Auch mit Unterrichtsmaterial für Deutsch-Lehrer in der Bukowina, der Kostenübernahme für die Berufsausbildung junger Menschen aus kinderreichen Familien oder der Mitfinanzierung von Fortbildungslehrgängen unterschiedlicher Berufsgruppen leistete das Hilfswerk wertvolle Dienste. Mitgefördert wurden darüber hinaus Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter psychiatrischer Krankenhäuser der Bukowina und für Mitarbeiter im Bereich der Drogenprävention. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert dankte allen Spendern, den Hilfswerks-Mitgliedern, der Vorstandschaft und den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins, verbunden mit Weihnachtsgrüßen.

Schwerpunkt liegt auf rumänisch-ukrainischen Bedürftigen

Das Hilfswerk Schwaben-Bukowina ist ein 1997 gegründeter gemeinnütziger Verein, dessen Geschäfte vom Bezirk Schwaben verwaltet werden. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert ist Vorsitzender des Hilfswerks. Das Augenmerk des Vereins liegt insbesondere auf der Hilfe für Jugendliche, für ältere, kranke und behinderte Menschen sowie für psychisch Kranke, für die es in der rumänisch-ukrainischen Region Bukowina bislang kaum soziale Versorgungsstrukturen gibt. 

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