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Lünedonk-Trendstudie: Probleme bei Multichannel-Strategien
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Lünendonk GmbH – Gesellschaft für Information und Kommunikation

Lünedonk-Trendstudie: Probleme bei Multichannel-Strategien

 Einkaufen im Netz - Multichannel-Strategie bei vielen Unternehmen noch hintendran laut Lünedonk. Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Die Ergebnisse der Lünendonk-Trendstudie 2015 „Einzelhandel in der Multichannel-Zeitfalle“ sind erschreckend. Fast ein Drittel der befragten Unternehmen ist noch nicht ausreichend für den Multichannel-Commerce ausgestattet. 31,5 Prozent gaben an, dass ihre Backend-Systeme dafür noch nicht bereit seien. Viele Unternehmen und Einzelhändler laufen den Frühstartern jetzt schon hinterher.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Einer der wichtigsten strategischen Themen für große Einzelhandels-Unternehmen in Deutschland: Multichannel-Konzepte. Das ist eines der Ergebnisse der Lünendonk-Trendstudie 2015 „Einzelhandel in der Multichannel-Zeitfalle“. In fachlicher Zusammenarbeit mit SALT Solutions befragte Lünendonk Einzelhandels-Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen Euro zu diesem Thema. Dabei kam auch beunruhigendes heraus: Bei knapp einem Drittel (31,5 Prozent) sind die Backend-Systeme noch nicht bereit für den Multichannel-Commerce.

Einzelhändler: Wettbewerbs-Vorteile durch Multichannel-Strategie

„Wenn die Vertriebskanäle und die dazugehörigen Backend-Systeme nicht ineinander greifen, ergeben sich für die Kunden, hinsichtlich des Service-Angebots gegenüber reinen Online-Playern wie Amazon oder Zalando, keine Vorteile“, erklärt Dr. Bernhard Blüthner, geschäftsführender Gesellschafter von SALT Solutions. Dies sei die Herausforderung der Einzelhändler, die es zu meistern gelte. Denn: Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen wollen sich mit der Multichannel-Strategie Wettbewerbsvorteile sichern. Die Einzelhändler gehen dabei von einem zeitlich begrenzten Wettbewerbsvorteil der Multichannel-Vorreiter aus.

Hartmut Lüerßen: 40 Prozent der Unternehmen schon in der Zeitfalle

Anders sieht das Hartmut Lüerßen, Partner bei Lünendonk. „Zumindest die Einzelhändler in der Planungsphase, die Nicht-Planer sowie ein Teil der Unternehmen, die sich in der Umsetzung befinden, laufen den Frühstartern bereits hinterher. In Bezug auf Wettbewerbsvorteile stecken daher bis zu 40 Prozent der befragten Unternehmen in einer Zeitfalle“, so Lüerßen. „Der größte Treiber für die Veränderungen im Einzelhandel ist das veränderte Kaufverhalten der Konsumenten, die immer mehr online einkaufen. Dabei wird in den nächsten Jahren besonders häufig in den Mobile Commerce investiert.“

Unternehmen sind sich einig – organisatorische Hürden werden unterschätzt

Die Lünedonk Studie zeigt auch: Über die Hälfte der Unternehmen befinden sich zurzeit noch in der Rollout- oder Standardisierungsphase ihrer Multichannel-Strategie. Von den übrigen Unternehmen arbeiten 20,5 Prozent noch an der Umsetzung. Weitere 20,5 Prozent stecken in der Planungsphase. Dabei teilen die Unternehmen in einem klar ihre Meinung: die organisatorischen Hürden werden oft unterschätzt.

IT sollte von Anfang an mit einbezogen werden

Von der Thematik unbeeindruckt zeigten sich 8,2 Prozent der befragten Unternehmen. Für sie spielt der Multichannel-Commerce derzeit keine strategische Rolle. Insgesamt wurden 83 Interviews mit Entscheidern aus den Fachbereichen und der IT geführt. Für die Befragung wurden sowohl IT-Entscheider (44,6 Prozent) als auch Non-IT-Entscheider (55,4 Prozent) befragt. Auch die Fachbereiche hielten es für einen Erfolgs-Garant, die IT schon bei der Strategie-Entwicklung mit einzubeziehen. 

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