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Als Big Data bezeichnet man den Einsatz großer Datenmengen kombiniert mit hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit. Vor allem in der Dynamik des Energieversorgungsmarktes müssen riesige Mengen an Daten ausgewertet und verwendet werden. Doch die wenigsten Energieversorger scheinen auf eine solche Datenflut vorbereitet zu sein. In seinem neuen Trendpapier 2013 stellt Lünedonk –Studien und Publikationen die Problematik und die Wertschöpfungschancen der Energieunternehmen im Big Data Sektor dar. Das Papier trägt den Titel „Big Data in der Energieversorgung – Spannungsfeld zwischen Regulatorien und verändertem Verbraucherverhalten.“
Der Wandel
Wegen den großen Veränderungen am Energiemarkt und einem Umdenken der Bevölkerung, müssen die Energiefirmen ihr Verhalten ändern. Es wird immer wichtiger, das Verbrauchsverhalten des Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Detailliertes Wissen über die Kundenbedürfnisse sowie deren aktuelle und prognostizierte Verbrauchermengen sind überlebenswichtig. Aus diesem Grund ist die Menge der komplexen Datenformate bei den Energieversorgern enorm angestiegen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.
Das Problem
„Vor allem der technologische Fortschritt in Form der Digitalisierung von Geschäfts- und Kundeninformationen sowie die rasant fortschreitende Nutzung von mobilen Internetzugängen und Übertragungsgeschwindigkeiten führte dazu, dass die Anzahl digitaler Daten auch in Energieunternehmen sprunghaft gestiegen ist“, beobachtet Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Trendpapiers. „Diese Daten werden vor allem durch die Kommunikation mit Kunden gewonnen sowie durch Sensoren in den Erzeugungs-, Übertragungs- und Verteilungsnetzen.“ Durch die verbesserte Verwendung dieser Sensordaten kann die Automatisierung dieser Netze effizienter gemacht werden. Analysewerkzeuge können hier die Auswertung großer Datenmengen wesentlich Verbessern. „Für die Energiebranche sind solche Analysetechnologien von hoher Relevanz, da die anfallenden Daten feinkörnig und teilweise auch unstrukturiert sind, künftig annähernd in Echtzeit zur Verfügung stehen und damit zeitnahe Auswertungen ermöglichen“, erklärt Uwe Jürgens, Mitglied der Geschäftsleitung von SAS Deutschland.
Die Gefahr
Die Betriebskosten dieser Speicheranlagen gehören zu den größten Kostenfaktoren der Energieversorger. Diese beinhalten die Gewinnung, Speicherung und Verteilung von Energiekapazitäten. Störungen sind in diesem Bereich ein gefährlicher Risikofaktor. Große finanzielle Schäden sind meist die Folge. Mithilfe von Big Data Tools können solche Störungen im Betriebsablauf erkannt und Lücken in der Energieversorgung verhindert werden. Analysen in Echtzeit machen eine präventive Kostenkontrolle möglich. „Die gewachsenen Strukturen einiger Energieversorger und deren starre IT-Prozesse behindern teilweise das Sammeln und Auswerten großer Datenvolumina“, so Mario Zillmann. Die Zuständigkeiten für die ganzheitliche Aufbereitung von Produktions-, Übertragungs-, Verbrauchs-, Kunden-, Finanz- und Marktdaten sind oft nicht ausreichend geklärt. „Zudem sind die Verarbeitungsmöglichkeiten für große Datenkapazitäten vielfach noch nicht auf die Analyse von Big Data ausgerichtet, da es vielerorts an leistungsfähigen Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Datenquellen sowie in-memory-Technologien mangelt“, erklärt Zillmann weiter.
Wer das gesamte 35-seitige Trendpapier durchlesen möchte, kann es im Internet unter www.luenendonk-shop.de sowie bei SAS kostenlos runterladen.