Lechwerke AG

LEW unterstützt Klima mit Projekt ePlan B

Mit dem Projekt ePlan B treibt die LEW die Energiewende voran. Foto: LEW
Mit dem Projekt ePlan B treibt die LEW die Energiewende voran. Foto: LEW

Der Klimawandel kommt auf den Straßen Bayerisch-Schwabens: Das Forschungsprojekt ePlan B ist gestartet. 14 Pendler werden in den kommenden sechs Monaten die Elektroautos testen. Dazu haben die Lechwerke (LEW) eine neue Ladeinfrastruktur in Buchloe errichtet.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion
 
Das Forschungsprojekt ePlan B nimmt Fahrt auf: 14 Pendler erhalten Elektroautos, mit denen sie in den kommenden sechs Monaten klimafreundlich unterwegs sein werden. Tagsüber laden die Autos am Park&Ride-Platz am Bahnhof in Buchloe. Dazu haben die Lechwerke (LEW) eine Ladeinfrastruktur aus acht Ladesäulen mit insgesamt 16 Ladepunkten errichtet. 
 
ePlan B fördert regionale Zusammenarbeit

Das Hauptziel ist es, ein intelligentes Lademanagement zu entwickeln. Dieses soll die Batterien von geparkten Elektroautos dann aufladen, wenn viel Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen eingespeist wird. Dadurch können Netzinfrastrukturen effizienter genutzt werden. Zugleich sollen Pendler stärker für das Thema Elektromobilität sensibilisiert werden. „Der Aufbau der Ladeinfrastruktur am Bahnhof in Buchloe ist ein wichtiger Meilenstein, denn nun kann der Feldtest beginnen. Besonders wichtig bei einem solchen Projekt ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort. Deshalb bedanke ich mich ganz herzlich bei Landrätin Maria Rita Zinnecker und Josef Schweinberger, Bürgermeister von Buchloe, dass dieses Projekt hier im Landkreis Ostallgäu durchgeführt werden kann“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. 
 
56 Pendler nehmen an ePlan B teil
 
Der Feldtest besteht aus vier Phasen, in denen insgesamt 56 Pendler für jeweils sechs Monate ein Elektroauto erhalten. Geeignete Teilnehmer wurden auf Basis einer Befragung und anschließender Fahrprofilauswertung ermittelt. Entscheidende Kriterien waren vor allem die Pendelhäufigkeit und eine möglichst hohe Pendeldistanz, um die zu ladende Energiemenge zu erhöhen. Mithilfe einer GPS-Logger-Analyse wurde das Mobilitätsverhalten von geeigneten Interessenten über mehrere Wochen hinweg erfasst. Nach Auswertung der Fahrprofile wurden die Teilnehmer für die ersten beiden Feldtestphasen ausgewählt. Alle Interessenten, die an der GPS-Logger-Analyse teilnahmen, haben im Anschluss einen Bericht mit einer individuellen Fahrprofilauswertung erhalten. Daraus wird deutlich, wie gut ein Elektroauto zum persönlichen Fahrprofil passt und wie wirtschaftlich es im Vergleich zum eigenen Fahrzeug ist. Der Bericht enthält auch einen Vergleich der Fahrzeuge in Bezug auf den CO2-Ausstoß.

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Projekt ePlan B entwickelt intelligente Ladetechnik
 
In der ersten Phase des Feldtests werden die E-Autos ungesteuert geladen. Das heißt, die Elektroautos laden sofort, sobald sie an die Ladesäule gesteckt werden. „In dieser Phase zeichnen wir Daten zum Fahr- und Ladeverhalten auf“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), „wir erfassen, wann und wie oft an jeder Ladesäule 
geladen wird und wie viel Energie insgesamt an der P&R-Anlage bezogen wird.“ Diese Daten liefern die Referenzwerte für die zweite Phase, das gesteuerte Laden. In dieser Phase geben die Pendler dann – entweder direkt vor Ort an der Ladesäule oder über eine Website – Daten zur vorgesehenen Parkdauer und dem aktuellen Batterieladezustand ein.
 
Elektroautos stammen von regionalen Händlern
 
Die Elektroautos wurden bei Autohäusern aus der Region beschafft. Eines der Fahrzeuge ist zur Entwicklung der intelligenten Ladetechnik zugeordnet. Die anderen 14 E-Autos werden an Pendler vergeben. Die Fahrzeuge haben Reichweiten zwischen 140 und 210 Kilometern. Die maximale einfache Pendeldistanz der ausgewählten Projektteilnehmer liegt bei 70 Kilometern. 
 
ePlan B kostet circa 1,3 Millionen Euro
 
Ermöglicht wird der klimafreundliche Pendlerverkehr durch das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt ePlan B. Dieses wird vom Landkreis Ostallgäu, der Stadt Buchloe, der Lechwerke AG (LEW), der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) durchgeführt. Gefördert wird das Projekt außerdem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium. Das Gesamtbudget des Forschungsvorhabens ePlan B liegt bei rund 1,3 Millionen Euro. Davon tragen die Lechwerke den Löwenanteil mit rund 650.000 Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Vorhaben mit knapp 600.000 Euro. Landkreis und Stadt Buchloe beteiligen sich mit jeweils 36.000 Euro.
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Das Hauptziel ist es, ein intelligentes Lademanagement zu entwickeln. Dieses soll die Batterien von geparkten Elektroautos dann aufladen, wenn viel Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen eingespeist wird. Dadurch können Netzinfrastrukturen effizienter genutzt werden. Zugleich sollen Pendler stärker für das Thema Elektromobilität sensibilisiert werden. „Der Aufbau der Ladeinfrastruktur am Bahnhof in Buchloe ist ein wichtiger Meilenstein, denn nun kann der Feldtest beginnen. Besonders wichtig bei einem solchen Projekt ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort. Deshalb bedanke ich mich ganz herzlich bei Landrätin Maria Rita Zinnecker und Josef Schweinberger, Bürgermeister von Buchloe, dass dieses Projekt hier im Landkreis Ostallgäu durchgeführt werden kann“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. 
 
56 Pendler nehmen an ePlan B teil
 
Der Feldtest besteht aus vier Phasen, in denen insgesamt 56 Pendler für jeweils sechs Monate ein Elektroauto erhalten. Geeignete Teilnehmer wurden auf Basis einer Befragung und anschließender Fahrprofilauswertung ermittelt. Entscheidende Kriterien waren vor allem die Pendelhäufigkeit und eine möglichst hohe Pendeldistanz, um die zu ladende Energiemenge zu erhöhen. Mithilfe einer GPS-Logger-Analyse wurde das Mobilitätsverhalten von geeigneten Interessenten über mehrere Wochen hinweg erfasst. Nach Auswertung der Fahrprofile wurden die Teilnehmer für die ersten beiden Feldtestphasen ausgewählt. Alle Interessenten, die an der GPS-Logger-Analyse teilnahmen, haben im Anschluss einen Bericht mit einer individuellen Fahrprofilauswertung erhalten. Daraus wird deutlich, wie gut ein Elektroauto zum persönlichen Fahrprofil passt und wie wirtschaftlich es im Vergleich zum eigenen Fahrzeug ist. Der Bericht enthält auch einen Vergleich der Fahrzeuge in Bezug auf den CO2-Ausstoß.

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In der ersten Phase des Feldtests werden die E-Autos ungesteuert geladen. Das heißt, die Elektroautos laden sofort, sobald sie an die Ladesäule gesteckt werden. „In dieser Phase zeichnen wir Daten zum Fahr- und Ladeverhalten auf“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), „wir erfassen, wann und wie oft an jeder Ladesäule 
geladen wird und wie viel Energie insgesamt an der P&R-Anlage bezogen wird.“ Diese Daten liefern die Referenzwerte für die zweite Phase, das gesteuerte Laden. In dieser Phase geben die Pendler dann – entweder direkt vor Ort an der Ladesäule oder über eine Website – Daten zur vorgesehenen Parkdauer und dem aktuellen Batterieladezustand ein.
 
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Die Elektroautos wurden bei Autohäusern aus der Region beschafft. Eines der Fahrzeuge ist zur Entwicklung der intelligenten Ladetechnik zugeordnet. Die anderen 14 E-Autos werden an Pendler vergeben. Die Fahrzeuge haben Reichweiten zwischen 140 und 210 Kilometern. Die maximale einfache Pendeldistanz der ausgewählten Projektteilnehmer liegt bei 70 Kilometern. 
 
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