Lechwerke AG

LEW investiert 94 Millionen in die Energiewende

Rainer Müller, die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher und Norbert Schürmann, und Eckart Wruck. Foto: B4B SCHWABEN
Die Lechwerke AG lud die Pressevertreter am 11. März 2015 zur Bilanzpressekonferenz ein. Foto: B4B SCHWABEN
Die Bilanzpressekonferenz fand im 7. Stock über den Dächern von Augsburg statt. Foto: B4B SCHWABEN

Bilanzpressekonferenz bei den Lechwerken: Die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher und Norbert Schürmann erläuterten am 11. März 2015 gemeinsam mit Rainer Müller, Leiter der kaufmännischen Abteilung, die LEW-Jahresbilanz 2014. Im vergangenen Jahr hat die LEW mit 94 Millionen Euro die höchsten Investitionen in der Unternehmensgeschichte getätigt. Dabei wurden unter anderem zahlreiche neue Energielösungen für Kunden entwickelt.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Der Vorstand der Lechwerke AG (LEW) lud am 11. März 2015 zur Bilanzpressekonferenz ein. Die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher und Norbert Schürmann sowie Rainer Müller, Leiter der kaufmännischen Abteilung, standen dabei den Fragen der Presse Rede und Antwort. Die LEW hat im Jahr 2014 mit 94 Millionen Euro so viel in die Region investiert wie nie zuvor. Dabei hat die LEW etliche innovative Energielösungen für ihre Kunden entwickelt. Für 2015 wird eine konstante Entwicklung des Energiegeschäfts erwartet. Allerdings fordert die LEW hierfür stabile politische Rahmenbedingungen.

LEW investierte 2014 rund 94 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur der Region

Mit den höchsten Investitionen der Unternehmensgeschichte hat die Lechwerke AG das Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen:  94 Millionen Euro flossen zum größten Teil in den Ausbau der Netzinfrastruktur in der Region. Das sind 14 Millionen mehr als im Vorjahr. „Unser Auftrag ist die Gestaltung der Energiezukunft in Bayerisch-Schwaben“, sagte LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher auf der Bilanzpressekonferenz in Augsburg, „wir treiben den Umbau des Energiesystems in der Region mit Hochdruck voran.“

LEW 2014: die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Das betriebliche Ergebnis der LEW-Gruppe lag 2014 mit 178 Millionen Euro rund 15 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Der Umsatz lag hingegen mit 2,2 Milliarden Euro geringfügig unter dem des Vorjahres. Die Zahl der Privatkunden ist bei LEW 2014 angestiegen, der gesamte Stromabsatz ging jedoch leicht zurück. Dies lag hauptsächlich am intensiven Wettbewerb, verschiedenen Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie dem milden Winter. Auch der Trend zum Eigenverbrauch selbst erzeugten Stroms macht sich hier bemerkbar. Der Jahresüberschuss der LEW lag mit 85 Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahres. Daher schlägt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 2,40 Euro je Aktie vor.

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Lechwerke treiben Energiewende voran

Sind die Menschen in Bayerisch-Schwaben für oder gegen die Energiewende? Was ist Ihnen dabei besonders wichtig? Die LEW hat sich mit diesen Fragen an die Bevölkerung gewandt. Bei der repräsentativen Umfrage kam Folgendes heraus: „Eine deutliche Mehrheit befürwortet die Energiewende. Darunter verstehen die Menschen in der Region vor allem den Ausbau der erneuerbaren Energien“, erläuterte Vorstandsmitglied Litpher die Umfrage. Damit diese Energiewende gelingt, investiert die Lechwerke AG in die Region. Doch nicht nur finanzielle Mittel fließen in diese Modernisierung. „Dazu gehört auch, dass wir den Dialog mit den Bürgern, Kommunen und der Politik suchen. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Kommunen erproben wir innovative Technologien in der Praxis. Und nicht zuletzt ‚investieren‘ wir in die Menschen in unserer Region. Unsere Mitarbeiter arbeiten jeden Tag mit vollem Einsatz dafür, dass die Energie sicher bei unseren Kunden ankommt“, so Litpher.

Energiewende: LEW schreitet mit innovativen Projekten voran

„2014 wurden rund 3.000 neue EEG-Anlagen an das Stromnetz der Lechwerke angeschlossen. Dabei handelt es sich vor allem um Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von unter zehn Kilowatt“, so Litpher. Gleichezeitig betonte er: „Die Energiewende findet vor allem im ländlichen Raum statt. Mehr als 90 Prozent der EEG-Anlagen speisen in die regionalen Stromnetze ein.“ Für den Netzausbau setzt die LEW auf neue Technologien. Das Pilotprojekt Smart Operator verbindet beispielsweise smarte Bausteine zum Stromnetz der Zukunft. „Derzeit laufen in der gesamten LEW-Gruppe rund 20 Innovationsprojekte. Sie decken verschiedene Segmente unseres Energiesystems ab“, ergänzte Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. Dazu gehört auch das Visioneum Energie+, ein gemeinsames Projekt der LEW mit der Stadt Königsbrunn und der Hochschule Augsburg.

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