LEW Verteilnetz GmbH

LVN-Geschäftsführer: Sonnenfinsternis gut überstanden

LVN Geschäftsführer Theo Schmidtner zu der Versorgungssicherheit währende der Sonnenfinsternis. Foto: Alexander Klaus / pixelio

Die am letzten Freitag, 20. März, stattgefundene partielle Sonnenfinsternis hat für Begeisterung im ganzen Land gesorgt. Auch die anfängliche Angst bezüglich der Versorgungssicherheit stellte sich als unbegründet heraus. Die Netzbetreiber hatten sich ausreichend vorbereitet und konnten ein stabiles Netz gewährleisten, wie angekündigt. Lechwerke Verteilernetz GmbH Geschäftsführer Theo Schmidtner zieht daraus aber auch einige Lehren.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Am vergangenen Freitag, den 20. März, gab es ein seltenes Naturschauspiel am Himmel zu beobachten. Zumindest für diejenigen, die sich rechtzeitig eine geeignete Schutzbrille organisieren konnten. Für einige Zeit schob sich der Mond vor unsere Sonne und erzeugte dadurch eine partielle Sonnenfinsternis. Was für die einen, einen tollen Anblick bot, war für die anderen mit einem vollen Jahr Vorbereitung behaftet, denn: Die großen Schwankungen bei der Sonneneinstrahlung stellten eine Gefahr für die Versorgungssicherheit dar. Doch swa und LEW gaben schon im Vorfeld Entwarnung.

Fachpersonal sorgt für Versorgungssicherheit

Theo Schmidtner, Geschäftsführer der LEW Verteilnetz GmbH (LVN), sagte zu den Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf das regionale Stromnetz folgendes: „Das Stromnetz hat die heutige Belastungsprobe bestanden. Das Team in der Netzleitstelle der LEW Verteilnetz hat den Verlauf der Sonnenfinsternis mit höchster Aufmerksamkeit begleitet. Wir haben für diesen Tag das Fachpersonal in der Netzleitstelle verstärkt und uns auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Eine Abregelung großer Solaranlagen im LVN Netz war nicht erforderlich. Die intensive Vorbereitung und enge Abstimmung mit dem Übertragungsnetzbetreiber hat sich damit bewährt.“

Ausbau des Stromnetzes muss weiter vorangetrieben werden

Dennoch bleibt Schmidtner kritisch. Er zieht auch einige Lehren aus der Ausnahmesituation: „Die Sonnenfinsternis hat jedoch erneut deutlich gemacht, welche enormen Herausforderungen für die Stromnetze der Umbau unseres Energiesystems bedeutet. Der heutige Tag hat gezeigt, wie notwendig gesicherte Kraftwerkskapazitäten für den Ausgleich der Schwankungen der erneuerbaren Energien sind. Das dezentrale Energiesystem der Zukunft ist dabei auch auf ein leistungsfähiges Verteilnetz in der Region dringend angewiesen. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, das Stromnetz in unserer Region für die Anforderungen der Zukunft umzubauen.“

83 Millionen Euro Investitionsvolumen 2014

Im letzten Jahr wurden von LVN insgesamt 83 Millionen Euro für den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur aufgebracht. Dies stellt die höchste Investitionssumme in der Unternehmensgeschichte dar. Das Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH umfasst sowohl Bayerisch-Schwaben wie Teile Oberbayerns. Mit einer Gesamtlänge von rund 34.000 Kilometern verlaufen die Leitungen durch unsere Region. 

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von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Am vergangenen Freitag, den 20. März, gab es ein seltenes Naturschauspiel am Himmel zu beobachten. Zumindest für diejenigen, die sich rechtzeitig eine geeignete Schutzbrille organisieren konnten. Für einige Zeit schob sich der Mond vor unsere Sonne und erzeugte dadurch eine partielle Sonnenfinsternis. Was für die einen, einen tollen Anblick bot, war für die anderen mit einem vollen Jahr Vorbereitung behaftet, denn: Die großen Schwankungen bei der Sonneneinstrahlung stellten eine Gefahr für die Versorgungssicherheit dar. Doch swa und LEW gaben schon im Vorfeld Entwarnung.

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Theo Schmidtner, Geschäftsführer der LEW Verteilnetz GmbH (LVN), sagte zu den Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf das regionale Stromnetz folgendes: „Das Stromnetz hat die heutige Belastungsprobe bestanden. Das Team in der Netzleitstelle der LEW Verteilnetz hat den Verlauf der Sonnenfinsternis mit höchster Aufmerksamkeit begleitet. Wir haben für diesen Tag das Fachpersonal in der Netzleitstelle verstärkt und uns auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Eine Abregelung großer Solaranlagen im LVN Netz war nicht erforderlich. Die intensive Vorbereitung und enge Abstimmung mit dem Übertragungsnetzbetreiber hat sich damit bewährt.“

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Dennoch bleibt Schmidtner kritisch. Er zieht auch einige Lehren aus der Ausnahmesituation: „Die Sonnenfinsternis hat jedoch erneut deutlich gemacht, welche enormen Herausforderungen für die Stromnetze der Umbau unseres Energiesystems bedeutet. Der heutige Tag hat gezeigt, wie notwendig gesicherte Kraftwerkskapazitäten für den Ausgleich der Schwankungen der erneuerbaren Energien sind. Das dezentrale Energiesystem der Zukunft ist dabei auch auf ein leistungsfähiges Verteilnetz in der Region dringend angewiesen. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck daran, das Stromnetz in unserer Region für die Anforderungen der Zukunft umzubauen.“

83 Millionen Euro Investitionsvolumen 2014

Im letzten Jahr wurden von LVN insgesamt 83 Millionen Euro für den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur aufgebracht. Dies stellt die höchste Investitionssumme in der Unternehmensgeschichte dar. Das Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH umfasst sowohl Bayerisch-Schwaben wie Teile Oberbayerns. Mit einer Gesamtlänge von rund 34.000 Kilometern verlaufen die Leitungen durch unsere Region. 

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