Festspielhaus Füssen

Hotel-Aus am Forggensee: Manfred Rietzler nimmt Planungen zurück

Manfred Rietzler, Inhaber des Festspielhauses Füssen, hat die Planungen für ein Hotel mit Tagungs- und Kongresszentrum am Ufer des Forggensees zurückgenommen. Die vorgeschlagene Planung war dem Füssener Stadtrat erst im November vergangenen Jahres vorgelegt worden.

Ein erneutes Gespräch mit Vertretern des Kreisfischereivereins Füssen e.V. und dem Bund Naturschutz e.V., Ortsgruppe Füssen Anfang dieser Woche, verlief leider erneut ergebnislos, heißt es in einem Statement vom Festspielhaus-Inhaber. „Beide Gruppierungen sind für keinerlei Planungsalternativen bereit und versuchen weiterhin mit allen Mitteln das Hotelprojekt Festspielhaus dauerhaft zu verhindern. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung habe ich daher die Planung für das Hotel mit Tagungs- und Kongresszentrum zurückgezogen und gebeten, das Bauleitplanverfahren förmlich einzustellen“, so Rietzler.

„Ein deutliches Signal für einen Rückzug“

Rietzler gibt an, dass er bereits zu Beginn der Planungsphase kommuniziert hatte, dass das Projekt zum Erhalt des Festspielhauses nur mit Unterstützung von Stadtrat und Bürgern vorangetrieben werden solle. Der damalige Zusammenhalt sei jedoch nicht mehr gegeben – trotz verschiedener Anpassungen der Planungen zugunsten des Naturschutzes. Zusätzlich wurde ein Bürgerbegehren auf Initiative von Bund Naturschutz in Bayern e.V., Ortsgruppe Füssen, Landesbund für Vogelschutz e.V., Kreisverband Ostallgäu und unter Federführung des Kreisfischereiverein Füssen e.V. ins Leben gerufen.

„Diese Entwicklung ist äußerst bedauerlich, da die nun vorhandene Negativstimmung mit fehlenden Fakten und vorgeschobenen Argumenten erzeugt wurde. Diese ist jedoch nun gestreut, nicht mehr umkehrbar und für mich ein deutliches Signal für einen Rückzug“, so Rietzler über seine Entscheidung.

Vorerst letzte Ludwig²-Vorstellung 2020

Die Veranstaltungen des laufenden Spielplans 2019 werden wie geplant durchgeführt. Die Verluste wird nochmals Manfred Rietzler persönlich tragen. Die vorerst letzte Vorstellung des Musicals Ludwig² wird im Januar 2020 zu sehen sein. „Aufgrund der aktuellen Entwicklung und Wende in meiner Planung arbeiten wir an einem verschlankten Spielplan für 2020, den Theaterdirektor Benjamin Sahler derzeit erstellt. Birgit Karle und Benjamin Sahler werden als Theaterleitung auch weiterhin versuchen das Haus in eine sichere Zukunft zu führen“, erläutert der Festspielhaus-Inhaber das weitere Vorgehen.

Zuspruch von vielen Seiten

„Fakt ist, dass es einer langfristigen Unterstützung von Extern bedarf, um das Festspielhaus für Füssen und die Region erhalten und bespielen zu können. Wir haben von vielen Seiten großen Zuspruch für den Erhalt des Festspielhauses erfahren. Experten aus der Tourismusbranche, der Regionalentwicklung und der Wirtschaft haben sich eindeutig pro Festspielhaus und angeschlossenem Hotel mit Tagungs- und Kongresszentrum ausgesprochen. Auch der Stadtrat ist nun in der Pflicht eine rasche Lösung für die Zukunft des Festspielhauses für Stadt und Region zu finden“, so Rietzler abschließend.

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Ein erneutes Gespräch mit Vertretern des Kreisfischereivereins Füssen e.V. und dem Bund Naturschutz e.V., Ortsgruppe Füssen Anfang dieser Woche, verlief leider erneut ergebnislos, heißt es in einem Statement vom Festspielhaus-Inhaber. „Beide Gruppierungen sind für keinerlei Planungsalternativen bereit und versuchen weiterhin mit allen Mitteln das Hotelprojekt Festspielhaus dauerhaft zu verhindern. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung habe ich daher die Planung für das Hotel mit Tagungs- und Kongresszentrum zurückgezogen und gebeten, das Bauleitplanverfahren förmlich einzustellen“, so Rietzler.

„Ein deutliches Signal für einen Rückzug“

Rietzler gibt an, dass er bereits zu Beginn der Planungsphase kommuniziert hatte, dass das Projekt zum Erhalt des Festspielhauses nur mit Unterstützung von Stadtrat und Bürgern vorangetrieben werden solle. Der damalige Zusammenhalt sei jedoch nicht mehr gegeben – trotz verschiedener Anpassungen der Planungen zugunsten des Naturschutzes. Zusätzlich wurde ein Bürgerbegehren auf Initiative von Bund Naturschutz in Bayern e.V., Ortsgruppe Füssen, Landesbund für Vogelschutz e.V., Kreisverband Ostallgäu und unter Federführung des Kreisfischereiverein Füssen e.V. ins Leben gerufen.

„Diese Entwicklung ist äußerst bedauerlich, da die nun vorhandene Negativstimmung mit fehlenden Fakten und vorgeschobenen Argumenten erzeugt wurde. Diese ist jedoch nun gestreut, nicht mehr umkehrbar und für mich ein deutliches Signal für einen Rückzug“, so Rietzler über seine Entscheidung.

Vorerst letzte Ludwig²-Vorstellung 2020

Die Veranstaltungen des laufenden Spielplans 2019 werden wie geplant durchgeführt. Die Verluste wird nochmals Manfred Rietzler persönlich tragen. Die vorerst letzte Vorstellung des Musicals Ludwig² wird im Januar 2020 zu sehen sein. „Aufgrund der aktuellen Entwicklung und Wende in meiner Planung arbeiten wir an einem verschlankten Spielplan für 2020, den Theaterdirektor Benjamin Sahler derzeit erstellt. Birgit Karle und Benjamin Sahler werden als Theaterleitung auch weiterhin versuchen das Haus in eine sichere Zukunft zu führen“, erläutert der Festspielhaus-Inhaber das weitere Vorgehen.

Zuspruch von vielen Seiten

„Fakt ist, dass es einer langfristigen Unterstützung von Extern bedarf, um das Festspielhaus für Füssen und die Region erhalten und bespielen zu können. Wir haben von vielen Seiten großen Zuspruch für den Erhalt des Festspielhauses erfahren. Experten aus der Tourismusbranche, der Regionalentwicklung und der Wirtschaft haben sich eindeutig pro Festspielhaus und angeschlossenem Hotel mit Tagungs- und Kongresszentrum ausgesprochen. Auch der Stadtrat ist nun in der Pflicht eine rasche Lösung für die Zukunft des Festspielhauses für Stadt und Region zu finden“, so Rietzler abschließend.

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