Corona-Pandemie

Franz Mensch: Deswegen sind OP-Masken und Schnelltests knapp

Mitten in der Corona-Welle sind Masken, Schnelltests und andere wichtige Einwegprodukte knapp. Axel Theiler, Geschäftsführer des Schutzbekleidungs-Herstellers Franz Mensch, wirft der Regierung vor, schlecht vorbereitet zu sein.

Die ersten Krankenhäuser melden Versorgungslücken. Auch Pflegeheime, Ärzte und die Industrie warten dringend auf Nachschub. „Die Lieferketten aus Asien sind überlastet. Wir ordern, was wir können. Weil die Situation kritisch ist, haben wir gerade eine Millionen FFP2-Masken per Luftfracht geholt“, erklärt Axel Theiler. Er ist Geschäftsführer des Schutzbekleidungs-Herstellers Franz Mensch und fordert von der Regierung mehr Vorbereitungszeit bei ihren Corona-Entscheidungen.

 

Warenknappheit in Europa

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Vor allem die fehlenden Transportkapazitäten sorgen für doppelt so lange Lieferzeiten und teure Preise. Schiffscontainer, Verpackungsmaterial und Flugslots sind Mangelware. Die Verknappung lässt die Frachtkosten in die Höhe steigen – 10-fache Preise für Verschiffungen als noch vor Corona. „Das System ist überlastet. Es dauert einfach insgesamt länger, bis die Ware hier vor Ort ist. Das muss man einplanen. Normalität ist leider nicht in Sicht“, schildert Theiler. Die Warenknappheit in Europa betrifft fast die gesamte Wirtschaft: von Elektronikteilen und Spielwaren bis hin zu pandemie-relevanten Produkten wie Schnelltests, Masken und Kittel. Es ist eine riesige Aufgabe: Um den Engpass zu überbrücken, versucht Franz Mensch mit Teillieferungen die Waren zu verteilen, und die Beschaffung mit teuren Luftfrachten und Spotraten zu beschleunigen.

 

Das wirft Franz Mensch den Behörden vor

Dass viele Branchen seit Monaten mit Lieferverzögerungen kämpfen, sollte auch den regierenden Behörden bekannt sein. Trotzdem werde viel zu kurzfristig entschieden. Beispiel Schnelltests: Im Sommer gab es die Tests ausreichend und sehr günstig überall zu kaufen. Durch die kurzfristig verschärften Corona-Beschlüsse explodierte die Nachfrage und die Bestände waren schnell vergriffen.

Bei Franz Mensch ärgert man sich daher über den fehlenden Vorlauf, den die Unternehmen benötigt hätten. „Viele Firmen haben keine Schnelltests bevorratet. Mit einer vorausschauenden Planung hätte man rechtzeitig mehr Nachschub geordert. Aber stattdessen haben wir jetzt mitten in der vierten Welle zu wenig Ware“, so Theiler weiter. „Der Mangel und damit auch die gestiegenen Preise hätte man so zumindest abmildern können. Die Regierung lässt uns keine Chance, um eine Versorgung vorzubereiten.“

 

Macht es die Ampel besser? 

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Angesichts einer sich zwar abschwächenden, aber enorm belastenden vierten Welle und einer drohenden Omikron-Pandemie, wird in immer mehr Bundesländern wieder die FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Vorlauf: 3 bis 4 Tage. Ab 10. Januar 2022 wird es in Bayern die Schnelltestpflicht für alle KITA-Kinder ab einem Jahr geben. Dann müssen Eltern ihre Kinder 3-mal pro Woche verbindlich testen und können zur Rechenschaft gezogen werden. Bei der Firma Mensch fragt man sich: Wurde vorgesorgt und sind ausreichend Tests in den Apotheken vorhanden?

„Mit den Importeuren, die die Hauptlast der Versorgung tragen, wurde bisher nicht gesprochen. Wir können nur hoffen, dass die neue Bundesregierung die richtigen Lehren aus den Schnellschüssen der Vorgänger-Regierung gezogen hat“, sagt Theiler.

 

Franz Mensch versorgt den Medizinsektor mit Masken und Co.

Die Franz Mensch GmbH gehört zu den europaweit führenden Herstellern von Produkten für Hygiene, Reinigung und Verpackung. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt am Standort in Buchloe knapp 200 Mitarbeiter und ist seit fast 50 Jahren Ansprechpartner, wenn es um Einweg- und Hygieneartikel sowie um Schutzbekleidung, Sicherheit, Gesundheit und Prävention geht. Seit Beginn der Corona-Pandemie versorgt Franz Mensch gezielt den Medizinsektor mit Masken, Mundschutz und Einwegbekleidung. 

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Bei Franz Mensch ärgert man sich daher über den fehlenden Vorlauf, den die Unternehmen benötigt hätten. „Viele Firmen haben keine Schnelltests bevorratet. Mit einer vorausschauenden Planung hätte man rechtzeitig mehr Nachschub geordert. Aber stattdessen haben wir jetzt mitten in der vierten Welle zu wenig Ware“, so Theiler weiter. „Der Mangel und damit auch die gestiegenen Preise hätte man so zumindest abmildern können. Die Regierung lässt uns keine Chance, um eine Versorgung vorzubereiten.“

 

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„Mit den Importeuren, die die Hauptlast der Versorgung tragen, wurde bisher nicht gesprochen. Wir können nur hoffen, dass die neue Bundesregierung die richtigen Lehren aus den Schnellschüssen der Vorgänger-Regierung gezogen hat“, sagt Theiler.

 

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Die Franz Mensch GmbH gehört zu den europaweit führenden Herstellern von Produkten für Hygiene, Reinigung und Verpackung. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt am Standort in Buchloe knapp 200 Mitarbeiter und ist seit fast 50 Jahren Ansprechpartner, wenn es um Einweg- und Hygieneartikel sowie um Schutzbekleidung, Sicherheit, Gesundheit und Prävention geht. Seit Beginn der Corona-Pandemie versorgt Franz Mensch gezielt den Medizinsektor mit Masken, Mundschutz und Einwegbekleidung. 

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