Landwirtschaftsmessen

Fendt erhält zwei wichtige Branchenpreise

Die Firma Fendt mit Sitz in Marktoberdorf war im vergangenen Monat auf zwei Agrarmessen vertreten. Hier konnte sich das Unternehmen über gleich zwei Produktauszeichnungen freuen.

Vom 04. – 06. November fand auf dem Messegelände Stuttgart wieder die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA  statt. Die Veranstaltung gilt als Leitmesse für die technische Erzeugung von Wein, Früchten und Sonderkulturen. Die Firma Fendt war mit seinen Vertriebspartnern, der BayWa, der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main und der ZG Raiffeisen an einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Auszeichnungen neuer Entwicklungen

Zum Messestart wurden vom Deutschen Weinbauverband e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Neu- und Weiterentwicklungen ausgezeichnet, die zum Fortschritt in der Wein-, Fruchtsaft- und Sonderkulturbranche beitragen.

Fendt erhielt Innovationspreis

Die Preisträger wurden von einer internationalen, unabhängigen Jury mit dem Innovationspreis in Gold und Silber ausgezeichnet und von EU-Kommissar Günther Oettinger verliehen. Den Innovationspreis in Gold erhielt der Fendt e100 Vario.

Verbesserung des Schlepperstandards

Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass der Fendt e100 Vario von der AGCO GmbH aus Marktoberdorf der erste vollelektrifizierte Schmalspurschlepper im Weinbau ist. Die Jury bewertet diese Neuentwicklung als eine Verbesserung des aktuellen Schlepperstandards.

Entwicklungsarbeit von Fendt

Walter Wagner, Leiter der Fendt Traktorenentwicklung über die Forschungsstrecke: „Derzeit produzieren wir im Bereich Forschung- und Entwicklung einige Modelle des Fendt e100 Vario für unsere eignen Tests. Das heißt, wir lernen mithilfe dieser Modelle mehr über Einsatzmöglichkeiten und Rentabilität eines Elektrotraktors.“

Internationaler DWV Kongress 

Im Rahmen der Fachmesse fand parallel auch der 63. Internationale DWV Kongress (Deutscher Weinbauverband e.V.) statt. Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der Fendt Geschäftsführung hielt bei der Eröffnung einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung: Herausforderungen für den Maschinenbau“.

Digitalisierung in der Landwirtschaft

Bei seinem Vortrag betonte er, dass die Digitalisierung zwar kein Wert an sich ist. Sie könne aber Werte schaffen indem sie gesammelte Daten in einen Zusammenhang bringt und damit einen echten Nutzen. Als Beispiel hierfür nannte er eine verbesserte Ernte durch bessere Datenauswertung.

Fendt auf der EIMA International

Kurz drauf war Fendt vom 07. bis 11. November in Bologna auch auf der EIMA International vertreten. Die internationale Ausstellung für Agrartechnik für Landwirtschaft und Gartenbau findet im zweijährigen Tonus statt und wird seit 1969 von der FederUnacom, der italienischen Vereinigung der Landtechnikhersteller, ausgerichtet.

Tractor of the Year 2019

Am ersten Messetag wurden dort die Gewinner des „Tractor of the Year 2019“ bekannt gegeben. Gewinner der Kategorie „Best Utility“ wurde der Fendt 313 Vario. Die internationale Jury, die die Preisträger auswählte, bestand aus Fachjournalisten aus 26 Ländern.

Überzeugt durch Technologie

Als Grund für die Prämierung nannten die Juroren unter andrem die Wendigkeit und die Technologie des Modells. Das Modell der aktuellen 300er Baureihe konnte die Jury sowohl in der Ausstattung als auch im praktischen Einsatz überzeugen.

Hohe Verkaufszahlen auf der EIMA International

Auf der Messe selbst trat die Marke Fendt der AGCO GmbH als Full-Line-Anbieter auf. Die Besucher zeigten am Messestand großes Interesse. Erstmals konnte das Fendt Team zusammen mit den Händlern die vierstellige Verkaufszahl von Fendt Traktoren in Italien knacken. Bis zum Jahresende sollen rund 1.100 neue Varios an die Kunden ausgeliefert werden.

Fendt in Italien

Direktor von Fendt Italiana, Marco Mazzaferri über die Entwicklung der Marke: „Vor über zwei Jahren, als ich bei Fendt in Italien angefangen habe, haben wir uns neu aufgestellt. Unser Unternehmensstandort wurde nach Breganze verlegt und viele neue, motivierte Mitarbeiter wurden eingestellt. Wir haben den italienischen Markt sehr präzise analysiert, Regionen identifiziert, wo wir damals noch nicht so erfolgreich waren und eine Strategie entwickelt.“ Er sieht jedoch weiteres Steigerungspotenzial.

Fendt als italienischer Marktführer

Im Segment der Spezialtraktoren für den Wein- und Obstbau in Italien sind die verschiedenen Modelle des Fendt 200 Vario bereits Marktführer. „Ein Drittel aller Landwirte fahren in diesem Bereich Fendt“, erläutert Marco Mazzaferri.

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