B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Erfolge der Allgäuer Moorallianz
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Landratsamt Ostallgäu

Erfolge der Allgäuer Moorallianz

 Die Allgäuer Moorallianz verbindet Naturschutz mit der Landentwicklung. Foto: LRA Ostallgäu
Die Allgäuer Moorallianz verbindet Naturschutz mit der Landentwicklung. Foto: LRA Ostallgäu

Die Moorallianz hat ihr Ziel ganz genau vor Augen: Sie will die einmaligen Moore der Region erhalten und dadurch ein Stück typische Allgäuer Natur bewahren. Jüngst stellte die Moorallianz ihre Ergebnisse vor.

Vergangene Woche wurden im Landratsamt in Marktoberdorf die aktuellen Handlungs-Schwerpunkte im Bundesprojekt „Allgäuer Moorallianz“ vorgestellt. Der Ostallgäuer Landrat Johan Fleschhut, Vorsitzender des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, und das Projektteam stellen erste positive Ergebnisse im Bundesprojekt vor. Interessiert hörten Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden der Bilanz der Allgäuer Moorallianz zu.

Allgäuer Moorallianz gibt Status-Bericht

So lief der Flächen-Ankauf von Moor-Grundstücken in diesem Jahr sehr gut an. Auf einer Fläche des Bayerischen Staatsforsts im Seemos bei Oy-Mittelberg läuft aktuell der zweite Bauabschnitt zur Wieder-Vernässung des entwässerten Hochmoors. Schließlich ist das  Moor ein international bedeutsames Natur-Erbe. Der Startschuss für die Umsetzungsphase fiel am 22. November 2012 und wurde von Umweltminister Marcel Huber gegeben.

Allgäuer Moorallianz verbindet Ländliche Entwicklung und Naturschutz

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Wir haben mit dem Projekt die Chance ergriffen, ein Naturschutzprojekt zu verwirklichen, das mit zwei parallel laufenden Teil-Projekten, Ländliche Entwicklung und Naturschutz, die Verankerung in der Region findet“, betonte Landrat Fleschhut bei der Veranstaltung. Mit der engen Verzahnung von Naturschutz und ländlicher Entwicklung werde insbesondere die Landwirtschaft in das Projekt einbezogen. So werden Förder-Möglichkeiten zur naturschonenden Bewirtschaftung von Extensiv-Grünland angeboten. Es sei kein Zufall, dass die erste „Restaurierungs-Baustelle“ der Moorallianz auf einer Fläche des Freistaates Bayern eingerichtet wurde. Denn hier lägen bereits größere, gut arrondierte Moorflächen vor, so Fleschhut.

Allgäuer Moorallianz muss Besitz-Verhältnisse managen

Die Staatsflächen sind allerdings nicht unbedingt repräsentativ. In einem typischen Moorgebiet sind die Besitz-Verhältnisse meist extrem kleinstrukturiert. Durch die Parzellierung wurden früher die Moorflächen der Holznutzung oder der Nutzung als Torfstiche zugeführt. Mit diesem nicht ganz einfachen Erbe muss das Team der Allgäuer Moorallianz nun vernünftig umgehen, wie auch Fleschhut erläuterte.

Förderstellen loben Arbeit der Allgäuer Moorallianz

Gerd Woithe vom Bundesamt für Naturschutz und Wolfram Güthler vom Bayerischen Umweltministerium sind die Vertreter der Förderstellen. Sie lobten die enge Zusammenarbeit auf Fach- und Behördenebene. Aber auch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft bezeichnen sie als vorbildlich. Die Allgäuer Moorallianz gehe bundesweit als positives Beispiel im Naturschutz voran.

Allgäuer Moorallianz initiiert Renaturierungen

Seit Anfang des Jahres hat Dr. Ulrich Weiland die Leitung über das Projekt. Er gab einen Überblick über den aktuellen Stand. Mit Bildern veranschaulichte er in seinem Vortrag den Ablauf von Bagger- und Anstau-Arbeiten im Moor. Begleitend zu den Renaturierungen sei eine Bewertung der Maßnahmen beauftragt. So sollen die hydrologischen Auswirkungen sowie die Veränderungen von Flora und Fauna kontrolliert werden. Einen kurzen fachlichen Einblick in diese Arbeit gab Dr. Alfred Wagner vom Planungsbüro für Angewandte Landschafts-Ökologie.

Regional-Managerin zur Allgäuer Moorallianz

Gwendolin Dettweiler ist die Regional-Managerin der Allgäuer Moorallianz. Sie berichtete von den laufenden Aktivitäten im Bereich Ländliche Entwicklung. Zu den erfolgreichsten Projekten im vergangen Jahr gehöre die Torf-freie Allgäuer Blumen- und Pflanzenerde. Dettweiler betonte, dass alle Teil-Projekte in diesem Bereich sehr eng mit dem Naturschutz verzahnt seien. Zudem böten sie die Möglichkeit mit dem Naturschutz in der Region Wertschätzung und –schöpfung zu erzielen. So seien beispielsweise das 50-Höfe-Programm oder das Projekt nachhaltiges Graben-Management dazu entwickelt, die Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft zu erleichtern. Auch die touristischen Projekte dienen dazu, den Menschen die empfindliche Natur näher zu bringen. Zudem wird Interessierten spielerisch der Erlebniswert Moor geboten.

Artikel zum gleichen Thema