CeresAward

Der Allgäuer Josef Müller unter den besten Landwirten Deutschlands

Josef Müller wurde dieses Jahr für den CeresAward nominiert. Foto: Timo Jaworr für agrarheute
Bereits zum fünften Mal werden Landwirte gewürdigt, die nachhaltig für Mitmenschen, Tiere und Umwelt wirtschaften. Josef Müller, Milchviehhalter aus Oberostendorf, gehört zu den besten Landwirten Deutschlands.

Neben dem „Landwirt des Jahres“ werden bei der jährlichen Verleihung des CeresAwards in zehn Einzelkategorien Sieger ausgelobt. Diese beziehen sich beispielsweise auf den Ackerbau, den ökologischen Anbau, die Energie- und Geflügellandwirtschaft, innovative Geschäftsideen oder die unternehmerischen Qualitäten eines Betriebs.

Josef Müller nominiert als „Landwirt des Jahres“

Bereits im letzten Jahr qualifizierte sich der Ostoberstdorfer Josef Müller für die landwirtschaftliche Auszeichnung. Übernommen hat der Milchviehhalter den Betrieb vor über 20 Jahren von seinem Onkel. In der Zwischenzeit hat sich der Bauernhof zu einem Vorzeigebetrieb mit 95 Braunviehkühen entwickelt. Neben einer Bayernsiegerin kann Müller noch weitere preisgekrönte Tiere vorweisen. Dem Ostallgäuer Landwirt ist vor allem die Öffnung, sowohl in virtueller als auch realer Hinsicht, seines Hofes wichtig. So wurden dort beispielsweise bereits Imagefilme für das Bayerische Landwirtschaftsministerium oder für McDonalds gedreht. Um Besuchern Einblicke in seine Arbeit zu ermöglichen, plant er außerdem, einen Besucherraum mit Kuhcafé zu errichten. Ob er in diesem Jahr den begehrten Titel „Landwirt des Jahres“ oder den Sieg in der Kategorie „Milchviehhalter“ davontragen wird, verkündet die Jury im Rahmen einer Galaveranstaltung am 18. Oktober in Berlin.

„Landwirte nutzen den Preis, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren"

„Der CeresAward begeistert die Branche. Landwirte nutzen den Preis, um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie wollen der Landwirtschaft ein Gesicht geben und aufklären“, sagt Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur von agrarheute und Leiter der Veranstaltung. Das große Medienecho stärkt folglich die Reputation in der Heimatregion. Die Zahl der jährlichen Bewerber steigt so beständig. Bis zum Anmeldeschluss im März gingen im Jahre 2018 mehr als 180 Anschreiben ein. Branchenvertreter sehen in der Auszeichnung, die unter der Schirmherrschaft von Joachim Rukwied, dem Präsident des Deutschen Bauernverbands steht, eine der höchsten landwirtschaftlichen Auszeichnungen.

Das Vergabeverfahren des CeresAward  

Aufgebaut aus einem zweistufigen Verfahren, bewertet zunächst eine Jury aus Fachleuten von Branchenorganisationen, Redakteuren von agrarheute oder Sponsoren die Bewerbungen. Drei Bewerber je Kategorie werden schließlich ins Finale gewählt. Um aus diesen die Kategorien-Sieger sowie den Gesamtsieger zu ermitteln, besichtigen die Juroren-Teams nicht nur die Höfe in Deutschland, sondern auch im europäischen Umland. Entscheidend für den endgültigen Sieg sind aber nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste ökonomische Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung der bäuerlichen Unternehmertugenden.

Wer sich aus Bayern noch qualifizierte

Aus Bayern qualifizierten sich neben Josef Müller auch Robert Wagner aus Ingolstadt in der Kategorie Ackerbauer, Armin Streitberger aus Töpen, Oberfranken in der Kategorie Energielandwirt, Andreas Wolfrum aus Gattendorf, Oberfranken in der Kategorie Energielandwirt, Alois Stefan Penninger aus Fürstenzell, Niederbayern in der Kategorie Manager, Tobias Bauer aus Mähring, Oberpfalz in der Kategorie Milchviehhalter sowie Stefan Rothlehner aus Dingolfing, Niederbayern in der Kategorie Schweinehalter für die Shortlist.

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Bereits im letzten Jahr qualifizierte sich der Ostoberstdorfer Josef Müller für die landwirtschaftliche Auszeichnung. Übernommen hat der Milchviehhalter den Betrieb vor über 20 Jahren von seinem Onkel. In der Zwischenzeit hat sich der Bauernhof zu einem Vorzeigebetrieb mit 95 Braunviehkühen entwickelt. Neben einer Bayernsiegerin kann Müller noch weitere preisgekrönte Tiere vorweisen. Dem Ostallgäuer Landwirt ist vor allem die Öffnung, sowohl in virtueller als auch realer Hinsicht, seines Hofes wichtig. So wurden dort beispielsweise bereits Imagefilme für das Bayerische Landwirtschaftsministerium oder für McDonalds gedreht. Um Besuchern Einblicke in seine Arbeit zu ermöglichen, plant er außerdem, einen Besucherraum mit Kuhcafé zu errichten. Ob er in diesem Jahr den begehrten Titel „Landwirt des Jahres“ oder den Sieg in der Kategorie „Milchviehhalter“ davontragen wird, verkündet die Jury im Rahmen einer Galaveranstaltung am 18. Oktober in Berlin.

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Wer sich aus Bayern noch qualifizierte

Aus Bayern qualifizierten sich neben Josef Müller auch Robert Wagner aus Ingolstadt in der Kategorie Ackerbauer, Armin Streitberger aus Töpen, Oberfranken in der Kategorie Energielandwirt, Andreas Wolfrum aus Gattendorf, Oberfranken in der Kategorie Energielandwirt, Alois Stefan Penninger aus Fürstenzell, Niederbayern in der Kategorie Manager, Tobias Bauer aus Mähring, Oberpfalz in der Kategorie Milchviehhalter sowie Stefan Rothlehner aus Dingolfing, Niederbayern in der Kategorie Schweinehalter für die Shortlist.

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