CeresAward

Ostallgäuer Milchviehhalter kämpft um den Titel „Landwirt des Jahres“

Symbolbild Milchviehhaltung. Foto: Margot Kessler  / pixelio.de
Josef Müller aus Oberostendorf gehört zu den 30 besten Landwirten Deutschlands: Er hat sich für den CeresAward, den bedeutendsten Preis für Landwirte im deutschen Sprachraum, qualifiziert.

Seit fünf Jahren würdigt der dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) mit dem CeresAward Landwirte, die sich ihrer Verantwortung für Mitmenschen, Tiere und Umwelt bewusst sind. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in zehn Einzelkategorien gekürt.

Bewerber setzten auf multimediale Bewerbungen

Über 180 Bewerbungen gingen 2018 beim dlv ein. „Der CeresAward begeistert die Branche. Landwirte nutzen den Preis, um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu zeigen. Sie wollen der Landwirtschaft ein Gesicht geben und aufklären“, sagt Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur von agrarheute und Kopf des CeresAward. „Nicht wenige Bewerber haben Videos gedreht und die Unterlagen multimedial angereichert. Man sieht, dass viel Zeit und Liebe in die Erstellung der Bewerbungsunterlagen fließt.“ Nun stehen die 30 Finalisten fest. Diese werden von den Juroren auf dem Hof besucht und beurteilt.

Ein schwäbischer Finalist: Josef Müller

Mit insgesamt sieben Finalisten wird Bayern auf der „Nacht der Landwirtschaft“ am 18. Oktober in Berlin am stärksten vertreten sein. Darunter ein Schwabe: Josef Müller aus Oberostendorf. Er hat die Chance, als Sieger in der Kategorie „Milchviehhalter“ oder sogar mit dem Titel „Landwirt des Jahres“ ausgezeichnet zu werden. Müller übernahm vor über 20 Jahren mit seiner Frau den Hof seines Onkels. 95 Braunviehkühe leben auf dem Hof. Dieser war bereits Drehort für Imagefilme des bayerischen Landwirtschaftsministeriums und McDonalds. Etliche preisgekrönte Tiere und sogar eine Bayernsiegerin stammen aus dem Betrieb. Als nächstes plant der Landwirt einen Besucherraum mit Kuhcafé.

Das wichtigste zum CeresAward

Der CeresAward wurde 2014 erstmals verliehen und von Branchenvertretern als „höchste landwirtschaftliche Auszeichnung“ eingestuft. Vergeben wird er nach einem zweistufigen Verfahren. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten von Branchen-Organisationen, Redakteure von agrarheute sowie Vertreter des jeweiligen Kategoriesponsors bewertet die Bewerbungen. Nur drei Bewerber je Kategorie kommen ins Finale. Jurorenteams bereisen anschließend die Höfe in Deutschland, Luxemburg, Österreich und Südtirol in Italien. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 10.000 Euro für ein Projekt, welches das Ansehen der Landwirtschaft fördert. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils 1.000 Euro. Vergeben wird der CeresAward in den Kategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmerin. Schirmherr des CeresAward ist Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband (DBV).

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Seit fünf Jahren würdigt der dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) mit dem CeresAward Landwirte, die sich ihrer Verantwortung für Mitmenschen, Tiere und Umwelt bewusst sind. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in zehn Einzelkategorien gekürt.

Bewerber setzten auf multimediale Bewerbungen

Über 180 Bewerbungen gingen 2018 beim dlv ein. „Der CeresAward begeistert die Branche. Landwirte nutzen den Preis, um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu zeigen. Sie wollen der Landwirtschaft ein Gesicht geben und aufklären“, sagt Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur von agrarheute und Kopf des CeresAward. „Nicht wenige Bewerber haben Videos gedreht und die Unterlagen multimedial angereichert. Man sieht, dass viel Zeit und Liebe in die Erstellung der Bewerbungsunterlagen fließt.“ Nun stehen die 30 Finalisten fest. Diese werden von den Juroren auf dem Hof besucht und beurteilt.

Ein schwäbischer Finalist: Josef Müller

Mit insgesamt sieben Finalisten wird Bayern auf der „Nacht der Landwirtschaft“ am 18. Oktober in Berlin am stärksten vertreten sein. Darunter ein Schwabe: Josef Müller aus Oberostendorf. Er hat die Chance, als Sieger in der Kategorie „Milchviehhalter“ oder sogar mit dem Titel „Landwirt des Jahres“ ausgezeichnet zu werden. Müller übernahm vor über 20 Jahren mit seiner Frau den Hof seines Onkels. 95 Braunviehkühe leben auf dem Hof. Dieser war bereits Drehort für Imagefilme des bayerischen Landwirtschaftsministeriums und McDonalds. Etliche preisgekrönte Tiere und sogar eine Bayernsiegerin stammen aus dem Betrieb. Als nächstes plant der Landwirt einen Besucherraum mit Kuhcafé.

Das wichtigste zum CeresAward

Der CeresAward wurde 2014 erstmals verliehen und von Branchenvertretern als „höchste landwirtschaftliche Auszeichnung“ eingestuft. Vergeben wird er nach einem zweistufigen Verfahren. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten von Branchen-Organisationen, Redakteure von agrarheute sowie Vertreter des jeweiligen Kategoriesponsors bewertet die Bewerbungen. Nur drei Bewerber je Kategorie kommen ins Finale. Jurorenteams bereisen anschließend die Höfe in Deutschland, Luxemburg, Österreich und Südtirol in Italien. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 10.000 Euro für ein Projekt, welches das Ansehen der Landwirtschaft fördert. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils 1.000 Euro. Vergeben wird der CeresAward in den Kategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmerin. Schirmherr des CeresAward ist Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband (DBV).

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