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Bundesweiter Förderpreis für BKH Kaufbeuren
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Bezirkskliniken Schwaben

Bundesweiter Förderpreis für BKH Kaufbeuren

BKH Kaufbeuren erhält bundesweiten Förderpreis: Schäfer-Walkmann, Wagner-Holzmüller und Gutzmann. Foto: Bezirkskliniken Schwaben

Das Gerontopsychiatrische Zentrum am BKH Kaufbeuren wurde bundesweit ausgezeichnet mit dem „Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen“. Diesen erhielt das BKH Kaufbeuren von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie. 

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren kann einen weiteren Erfolg verbuchen: Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie hat dem Gerontopsychiatrischen Zentrum am BKH Kaufbeuren den „Förderpreis zur Optimierung der Pflege psychisch kranker alter Menschen“ verliehen. Dieser beinhaltet ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Preisverleihung fand bei einem Kongress in Essen statt. Die Jury würdigte die Arbeit des Zentrums in seiner Vernetzung in der Region als zukunftsweisend mit hohem Qualitätsstandard bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit. Oberärztin Claudia Wagner-Holzmüller und ihr Stellvertreter Dr. Dr. André Brasseler kündigten an, das Preisgeld einem wohltätigen Zweck zu spenden.

BKH Kaufbeuren wartet mit professioneller Hilfe auf

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie lobte vier konkrete Punkte: Erstens zeichnet sich das Zentrum am BKH Kaufbeuren durch multiprofessionelles Arbeiten aus. Zweitens hat das Gerontopsychiatrische Zentrum eine positive Vernetzung in der Region. Drittens bezieht es bürgerliches Engagement mit ein. Viertens hebt sich das Zentrum durch regelmäßige Kontakte zu nicht-professionellen Helfern hervor. Zum gerontopsychiatrischen Netzwerk gehört zum einen die Ambulanz. Der multiprofessionelle Liaisondienst im Allgemeinkrankenhaus, das heißt die fachärztliche Mitbetreuung während eines Klinikaufenthalts, zählt ebenfalls dazu. Die Einrichtungen der „Blauen Blume“ in Kaufbeuren und Mindelheim sind desweiteren ein Teil des Netzwerks. Diese Einrichtungen sind Zentren für seelische Gesundheit. Die Entwicklung  der Arbeit im stationären Bereich wirkt zudem mit. „Großes Gewicht in der Entscheidung der Jury hatte die Tatsache, dass wir über gut ausgebildetes Fachpersonal verfügen. Dafür sorgt unsere allgäu akademie mit ihrer Fachpflegeausbildung, die Ende der 90er Jahre als Pflegeinstitut eingerichtet wurde“, erläuterte Wagner-Holzmüller.

Gute Bedingungen für die Erkrankten

Für die Betroffenen hat das Netzwerk den Vorteil, dass sie in der jeweils für sie passenden Einrichtung und vertrauten Umgebung optimal versorgt werden können – oftmals durch den gleichen Therapeuten oder dieselbe Bezugsperson. Häufige Ortswechsel entfallen damit. Die Übergänge in der Versorgungskette sind für die dementen Patienten so reibungslos wie möglich „Das Gerontopsychiatrische Zentrum hat durch dieses vernetzte Arbeiten wichtige Impulse zur Verbesserung der Patienten in der Region und darüber hinaus gesetzt“, stellte die Oberärztin erfreut fest. Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, und Dr. Albert Putzhammer, Leitender Ärztlicher Direktor des BKH Kaufbeuren, gratulierten dem Team des Gerontopsychiatrischen Zentrums: Der Förderpreis sei eine „Auszeichnung mit Modellcharakter“.

Gerontopsychiatrisches Zentrum für psychisch kranke, alte Menschen

Das Gerontopsychiatrische Zentrum bietet Menschen ab dem 60. Lebensjahr, die von psychischer Krankheit bedroht oder bereits daran erkrankt sind, eine individuelle Beratung und Behandlung an. „Unser Ziel ist es, Patienten und deren Angehörigen lösungsorientierte Hilfestellungen für das tägliche Leben zu geben. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist unter anderem die Diagnostik von Demenz“, erläutern Oberärztin Wagner-Holzmüller und Beate Bradatsch. Claudia Wagner-Holzmüller hat die Ärztliche Leitung, Beate Bradatsch ist Stationsleiterin. Das Gerontopsychiatrische Zentrum verfügt über zwei Stationen mit insgesamt 36 stationären Behandlungsplätzen. Eine der beiden Stationen ist auf Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen und Demenzen spezialisiert. Die zweite Station widmet sich der Behandlung von Menschen mit Depressionen, Ängsten und psychosomatischen Erkrankungen. Neben der stationären Behandlung bietet die Einrichtung darüber hinaus aufsuchende, psychiatrische Beratung und Behandlung ambulant vor Ort an.  

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