Landratsamt Ostallgäu

Bundestag beschließt vierspurigen B12-Ausbau von Buchloe bis Kempten

Symbolbild. Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 von Buchloe bis nach Kempten kann in einem Guss erfolgen. Grund dafür ist, dass der Ausbau nun offiziell im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans verankert wurde.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die Mitteilung überbrachten die beiden Allgäuer Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller und Stephan Stracke. Denn nach den abschließenden Verhandlungen von CDU/CSU und SPD wurde der Ausbau der B12 nun mit der höchsten Prioritätsstufe aufgenommen.

Beschluss bringt „Planungssicherheit und finanzielle Sicherheit“

„Das ist eine großartige Nachricht für unsere Region“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über die gute Nachricht. „Der Landkreis steht im engen Dialog mit dem Staatlichen Bauamt in Kempten, um den vierspurigen Ausbau möglichst schnell umsetzen zu können“, erklärt die Landrätin. Die B12 habe als Achse verkehrstechnisch „sehr große Bedeutung besonders für alle Berufspendler und die Unternehmen der Region“, so Zinnecker weiter. „Wir haben nach diesem Beschluss nun Planungssicherheit und finanzielle Sicherheit“. Lange hat der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit Allgäuer Abgeordneten und Unternehmen für den vierspurigen Ausbau gekämpft „und dieser Kampf wird nun belohnt“, betont Zinnecker, die sich persönlich stark für den vierspurigen B12-Ausbau engagiert hat.

Deutscher Bundestag entscheidet über Ausbaugesetze

Die Änderungen zum Bundesverkehrswegeplan wird der Verkehrsausschuss am 23. November 2016 beschließen. Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich im Dezember dieses Jahres endgültig über die Ausbaugesetze abstimmen. Noch im März war unklar, ob der vierspurige B12-Ausbau lediglich von Buchloe nach Kaufbeuren reicht, oder bis Kempten. Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärte damals: „Es ist aus Sicht des Landkreises und der Stadt ein Erfolg, dass der vierspurige Ausbau der B12 im neuen Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde.“ Landrätin Zinnecker ergänzte: „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die B12 in einem Zug von Buchloe bis Kempten vierspurig ausgebaut wird.“

B12-Ausbau bringt Chancen für Wirtschaftsraum Allgäu

Im Ausbau der B12 zum „Allgäu Schnellweg“ sehen Zinnecker und Bosse große Chancen für die Wirtschaft in der Region. Dies beweist aus ihrer Sicht auch die Entwicklung der Gemeinde Kleinaitingen im Landkreis Augsburg. Seit dem vierspurigen Ausbau der B17 haben sich hier Firmen wie Amazon und BMW angesiedelt. Die Landrätin und Kaufbeurens Oberbürgermester erhoffen sich durch den Ausbau der Infrastruktur auch neue Arbeitsplätze für die Region.

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