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Buchloer Franz Mensch GmbH kritisiert deutsches Masken-Management
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Maskenproduktion

Buchloer Franz Mensch GmbH kritisiert deutsches Masken-Management

Franz-Mensch-Geschäftsführer Achim und Axel Theiler. Foto: Franz Mensch

Obwohl die Inzidenzen bundesweit sinken, ist der Bedarf an Masken weiterhin vorhanden. Aber statt Masken aus Deutschland zu kaufen, greifen immer mehr Kunden auf die günstigere Asienware zurück. Das stößt bei Franz Mensch auf Unverständnis.

Als Reaktion auf den Masken-Notstand zu Beginn der Pandemie wurde eine deutsche Maskenproduktion aufgebaut, in die mehrere Millionen Euro investiert wurden. Nun gibt es mehr als die Hälfte mittlerweile nicht mehr, erzählt Achim Theiler, Geschäftsführer des Schutzbekleidungsherstellers Franz Mensch. „98 Prozent der Kunden – darunter auch die Behörden – kaufen wieder die günstigere Asienware. Wenn alles so läuft wie vor der Pandemie, haben wir nichts gelernt“, erklärt Theiler.

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Grund für die sinkende Nachfrage

Seit 2020, nachdem die Bundesregierung eine eigene Maskenproduktion ins Leben gerufen hatte, befand sich bei Franz Mensch neben der Asienware auch „Made in Germany“-Masken im Sortiment. Doch seit über einem Jahr verschwindet das deutsche Produkt immer mehr. Große Klinken und die Behörden kaufen wieder Masken aus China. Das gilt sowohl für medizinische als auch FFP2-Masken. Grund dafür ist der Kostenfaktor. Masken aus Asien sind rund 40 Prozent günstiger als das deutsche Pendant. „Diese Situation ist für Krankenhäuser ein echtes Dilemma. Sie wollen gerne deutsche Masken kaufen, müssen aber in erster Linie wirtschaftlich arbeiten. Also sind sie gezwungen, die günstigen Masken zu nehmen – zumal es keinerlei Qualitätsunterschiede gibt“, erläutert Theiler. Die Nachfrage für das deutsche Produkt ist weggebrochen. Folglich stehen die deutschen Maskenproduzenten vor dem Aus. „Der Plan der Politik ist nicht aufgegangen und Deutschland ist so abhängig von China wie vor der Pandemie“, mahnt Theiler.

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Aktuelle Liefersituation und potentielle Gefahren

„Noch ist alles gut“, heißt es bei großen Importeuren und Händlern wie Franz Mensch, deren Läger gut gefüllt sind. „Aber da China wiederholt strikte Lockdowns verhängt und Produktionen dann plötzlich stillstehen, haben wir die dortigen Entwicklungen besonders im Blick.“ Es könnte wieder zu Engpässen kommen. Aus diesem Grund würde eine strategische Bevorratung und eine Maskenproduktion in Deutschland mehr Sicherheit bieten und im Ernstfall die Versorgung sicherstellen.

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Vorratslager für Masken und Schutzkleidung

Im Frühjahr 2022 nahm Franz Mensch ein eigenes Pandemielager in Betrieb. 20.000 Paletten-Stellenplätze halten krisenrelevante Produkte bereit. In einem rollierenden System wird die Ware regelmäßig abverkauft und mit aktueller Ware nachgefüllt. Auch der Bund wollte Vorratsläger aufbauen, aber es ist unklar, welche Mengen dort und in welchem Zustand gelagert werden können. Denn Masken haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, was bedeutet, dass die lagernde Ware unter Umständen abgelaufen ist und im Bedarfsfall nicht genutzt werden kann.

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