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Bezirkskliniken Schwaben geben Kaufbeurer Klinik für Neurologie auf
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Umstrukturierung

Bezirkskliniken Schwaben geben Kaufbeurer Klinik für Neurologie auf

Der Gebäudekomplex der Bezirkskliniken Schwaben in Kaufbeuren. Foto: BKH Kaufbeuren
Der Gebäudekomplex der Bezirkskliniken Schwaben in Kaufbeuren. Foto: BKH Kaufbeuren

Die Kaufbeurer Einrichtung erhält einen neuen Träger. Was das für die Beschäftigten und Patienten bedeutet.

Zum 1. Januar 2023 soll die Klinik für Neurologie von den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weitergeführt werden. Es handelt sich dabei um die älteste Neurologie im Allgäu und mit 44 vollstationären Betten jene mit der größten Kapazität. Begründet wird dieser Schritt mit den immer schwieriger werdenden rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen. Die Neurologie sei zwar räumlich ins Klinikum Kaufbeuren integriert, gehöre aber zum örtlichen Bezirkskrankenhaus. Die medizinische Zusammenarbeit soll stets sehr gut gelaufen sein. Die getrennte Trägerschaft erschwere jedoch die Arbeit in der alltäglichen Behandlung der Patienten.

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Wird der Personalstand verändert?

Vergangene Woche hat der Verwaltungsrat der Bezirkskliniken dem Vorhaben zugestimmt. Gestern Vormittag folgte der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Am Nachmittag informierte stellvertretender Vorstandsvorsitzender Wolfram Firnhaber (Bezirkskliniken) die Mitarbeitenden bei einer Betriebsversammlung. „Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren werden alle Beschäftigten der Neurologie mit all ihren arbeitsrechtlichen Rechten und Pflichten 1:1 übernehmen, sodass für keinen eine arbeitsrechtliche Schlechterstellung mit dem Betriebsübergang verbunden ist“, verspricht der Vorstand der Bezirkskliniken Schwaben.

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Welche Probleme führten zum Trägerwechsel?

Die noch bestehende Konstellation bedinge bürokratische und rechtliche Hürden. So könnten aus Datenschutzgründen die Patientendaten nicht ohne weiteres weitergegeben werden. Im Notfallzentrum gebe es Herausforderungen in der Dokumentation. Und bei Personalausfällen könnten sich beide Träger nicht problemlos gegenseitig unterstützen. Dies werde mit dem Trägerwechsel nun möglich. Unter den zu erwartenden rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen, beim Datenschutz und bei der fortschreitenden Digitalisierung, habe der Vorstand der Bezirkskliniken Schwaben  zudem weitere Schwierigkeiten vorbeugen wollen.

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Wie soll die Umstrukturierung erfolgen?

Eine vergleichbare Entwicklung finde in ganz Bayern statt: Einige neurologische Kliniken der Bezirke seien in die Trägerschaft der somatischen Häuser überführt worden. Auch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat den Trägern seine Zustimmung und Unterstützung zugesichert. In den kommenden Wochen soll der Betriebsübergang detailliert ausgearbeitet werden. „Wir haben noch eine Reihe von Hausaufgaben zu erledigen“, sagt Wolfram Firnhaber, Vostandsmitglied der Bezirkskliniken Schwaben. Dem gesamten Vorstand der Bezirkskliniken sei es wichtig, alle betroffenen Mitarbeitenden der Neurologie „sehr eng zu begleiten und sehr transparent zu informieren“. Dazu werde es in Kürze nicht nur ein ausführliches Schreiben, sondern auch weitere Informationsveranstaltungen geben. 

Eine Entscheidung zum Wohle der Patienten?

Andreas Kutschker ist Vorstandsmitglied er Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und verspricht Flexibilität: „Der Trägerwechsel ermöglicht es uns nun, gerade auf akute Ereignisse unkompliziert und unbürokratisch zu reagieren.“ Am Ende solle die einstimmig getroffene Entscheidung den Patienten zugutekommen. Bis dato stellte laut ihm die Neurologie eine Klinik innerhalb der Klinik dar, die verwaltungstechnisch absolut autark agierte. „Wir sind überzeugt, dass diese Lösung sowohl für das Personal als auch die betroffenen Patienten eine erhebliche Erleichterung ist“, erklärt er daher.

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