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Berufsfachschule für Physiotherapie Günzburg feiert 30-jähriges Jubiläum
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Festakt

Berufsfachschule für Physiotherapie Günzburg feiert 30-jähriges Jubiläum

Der bisherige Stellvertreter Rocco M. Caputo wird im Oktober die Nachfolge von Barbara Aigner antreten und die Leitung der Beruf
Der bisherige Stellvertreter Rocco M. Caputo wird im Oktober die Nachfolge von Barbara Aigner antreten und die Leitung der Berufsfachschule für Physiotherapie in Günzburg übernehmen. Foto: Georg Schalk, Bezirkskliniken Schwaben

Die Berufsfachschule für Physiotherapie in Günzburg feiert mit einem Festakt ihr 30-jähriges Bestehen. Es ergeben sich zudem auch personelle Änderungen auf der Führungsebene. Ein Ausblick über die Entwicklung der Institution.

Mit einer Gartenparty hat die Berufsfachschule für Physiotherapie der Bezirkskliniken Schwaben in Günzburg ihren 30. Geburtstag gefeiert. Mehr als 150 ehemalige und aktuelle Schüler sowie Lehrkräfte und Mitarbeitende im Sekretariat folgten der Einladung, dazu zahlreiche Mitstreiter und Förderer.

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Das Fest im Überblick  

Bernadette Manz vom Kurs 29 und ihr Organisationsteam hatten im Park des Bezirkskrankenhauses (BKH) Sportspiele vorbereitet. Auch für die vielen Besucherkinder hatten die Schüler Bastel- und Malaktionen vorbereitet. Für Speis und Trank war gesorgt. Die Gäste konnten sich selber ihre Burger zusammenstellen. Schulleiterin Barbara Aigner hielt eine Rede, in der sie auf die Chronik der Einrichtung einging. Jede Person, die namentlich genannt wurde, und jeder Vertreter einer der 30 Kurse der Physiotherapieschule, der aufgerufen wurde, musste sich vom Platz erheben und bekam Applaus. 

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Ein Rückblick auf die Vergangenheit

Der erste Unterrichtstag von Kurs eins fand am 1. Oktober 1992 statt. „Schulräume befanden sich damals in den Häusern 25, 30 und 53 des BKH“, blickte Barbara Aigner zurück. Nach fast sechs Jahren und drei kompletten Umzügen fand die Schule einen dauerhaften Standort: Im Februar 1998 zog sie ins Haus drei um. Dort ist die Einrichtung noch heute zu finden. Gedacht war das Gebäude als Interimslösung, bis ein neues, gemeinsames Schulzentrum mit Pflege und Ergotherapie gebaut wird, erinnert sich die Leiterin. Dazu kam es allerdings nicht und das Provisorium blieb bestehen. Über drei Jahrzehnte änderte sich der Name der Schule mehrfach. Aus der „Berufsfachschule für Krankengymnastik des Bezirks Schwaben am Bezirkskrankenhaus Günzburg“ ist inzwischen die „Berufsfachschule für Physiotherapie der Bezirkskliniken Schwaben in Günzburg“ geworden. Sie ist neben der Pflege- und Ergotherapieschule eine von drei Berufsfachschulen am Standort.

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Die Laufbahn von Barbara Aigner

Während Barbara Aigner eine ganze Reihe von Vorgesetzten hatte, bildete sie selbst eine Konstante: Seit Oktober 1993 ist sie an der Schule. Sie war zunächst eine Lehrkraft und unterrichtete noch unter ihrem Mädchennamen Reisert. Anschließend übernahm sie im März 1995 die Funktion als Physiotherapeutische Schulleitung. Die Ärztliche Leitung hatte der jeweilige Chefarzt der Klinik für Neurologie inne. Das blieb so bis zum Jahr 2015: Dann ging Prof. Dr. Dr. Bernhard Widder in den Ruhestand und die Position des Ärztlichen Schulleiters wurde nicht weitergeführt. Die Folge daraus war, dass Physiotherapeuten fortan die Position des Schulleiters annehmen konnten. Die Wahl fiel damals auf die bisherige physiotherapeutische Schulleitung Barbara Aigner. „Ich bin also eigentlich erst seit sieben Jahren offiziell alleinige Schulleiterin“, verriet Aigner.

Personalwechsel auf Führungsebene

Im Jahr 2019 übernahm der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken, Wolfram Firnhaber, die Aufgaben als Personalvorstand in Augsburg. Er ist seitdem der Vorgesetzte aller Schulleiter innerhalb des Gesundheitsunternehmens. „Die Stellung der Schulen wurde so deutlich aufgewertet“, erklärte Aigner. Im Oktober 2022 gibt es nun einen Wechsel auf Ebene der Führungsetage. Rocco M. Caputo, langjähriger Stellvertreter von Barbara Aigner und bereits seit 1993 an der Schule, wird die Leitung übernehmen. Aigner reduziert ihre Arbeitszeit auf eigenen Wunsch um 50 Prozent und fungiert ab Herbst weiterhin als Lehrkraft. Felix Gruber übernimmt die Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters von Rocco Caputo. 

Doppelstatus als Schüler und Auszubildender  

Die Berufsfachschule für Physiotherapie bildet jedes Jahr einen Kurs aus. Jeweils 24 Plätze stehen hierfür zur Verfügung. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Im Herbst startet Kurs 31. „Die examinierten Physiotherapeuten sind gefragte Fachkräfte und haben in der Regel weit vor ihrem Abschluss eine feste Arbeitsplatz-Zusage in der Tasche“, sagte Aigner. Die Schüler haben seit drei Jahren einen sogenannten Doppelstatus. Sie sind sowohl Schüler mit allen Auflagen der Schulgesetze als auch Auszubildende mit allen Vorgaben des Arbeitsgesetzes. Sie bekommen eine Ausbildungsvergütung, haben aber nur 30 Tage Urlaub wie andere Arbeitnehmer. Die Zeiten von 1996, als es 951 Bewerbungen für die 24 Plätze gab, sind allerdings vorbei.

Eine digitale Ausbildung weitgehend ohne Papier

Komplett verändert hat sich auch die Arbeitsweise in den Klassen. Alle Unterrichtsräume sind nach Angaben Aigners mit C-Touch-Geräten ausgestattet. Das sind digitale Tafeln, die internetfähig sind. Die Schüler arbeiten mit Stift und Laptop, die Schule ist, bis auf Prüfungen und die Papiere für die praktische Ausbildung, papierlos. Nicht verändert hat sich die Tatsache, dass Physiotherapeuten im Fachbereich Bewegung über ein großes Wissensgebiet verfügen und kreativ sein müssen. Deshalb konnten die Gäste im Laufe des Gartenfestes bei Spielen wie Teebeutelweitwurf mit dem Mund oder dem Spiel Schlappen verschlappen ihre Spontanität, Flexibilität und ihr sportliches Können beweisen. Der Preis hierfür war eine zehnminütige Massage.

Die erreichten beruflichen Ziele von Aigner

Die Weiterentwicklung ihres Berufes hatte für Barbara Aigner immer einen hohen Stellenwert. Sie hat beispielsweise gemeinsam mit ihren Günzburger Schulleiter-Kollegen Rainer Vollmer (Ergotherapie) und Erich Renner (Pflege) die noch heute bestehende Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim in die Wege geleitet. Dabei hat sie den Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ mitgestaltet. Bei ihrem Vorhaben erhielt sie Unterstützung von Prof. Widder und vom ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Thomas Düll. Auf die Frage, nach welchem Motto sie ihr Tun stets ausgerichtet habe, zitierte die scheidende Schulleiterin den amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson, der von 1803 bis 1882 gelebt hat: „Wessen wir am meisten im Leben bedürfen, ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.“ 

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