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Allgäuer-Moor in der Bundesliga der Natur Moorallianz
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Zweckverband Allgäuer Moorallianz

Allgäuer-Moor in der Bundesliga der Natur Moorallianz

 Bei der Verabschiedung Landrat Johann Fleschhut, Günter Rieger, Dr. Ulrich Weiland (v. l.), Foto: LRA Ostallgäu

Das erfolgreiche Umwelt-Projekt Moorallianz steht mit seinem Engagement in den Bereichen Arten- und Klimaschutz kurz vor dem Einzug in die Top-Liga der Naturschützer. Projektleiter Riegel trat nun zurück – und legt sein Werk in vertrauensvolle Hände.

Kurz nach Start der Umsetzungsphase des Naturschutz-Großprojekts wurde bei der Allgäuer Moorallianz ein Wechsel in der Projektleitung vollzogen. Der bisherige Leiter Günter Riegel wechselte aus privaten Gründen zurück in die Regierung von Schwaben. Seine Nachfolge trat zum Januar 2013 der Biologe Dr. Ulrich Weiland an.

Erfolgreiche Bewerbung bei bundesweitem Wettbewerb

Günter Riegel konnte in seiner Position als Projektleiter der Moorallianz die erfolgreiche Bewerbung beim bundesweiten Wettbewerb „Idee-Natur“ verbuchen. Der Biologe und erfahrene Planer Günter Riegel leistete den Aufbau der erforderlichen Strukturen beim Projektträger, einem Zweckverband der beiden Landkreise. Zudem organisierte und gestaltete er die Planungsphase des Projekts so erfolgreich, dass die Moorallianz nun als erstes der Wettbewerbsprojekte umgesetzt wird.

Die Moorallianz nähert sich der Champions League

Bei der Verabschiedung im Kreis bisheriger Projektpartner würdigte Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Johann Fleschhut insbesondere die vermittelnde Art von Günter Riegel: „Es ist Ihr Verdienst, dass die Scharniere zwischen den Partnern immer bestens geölt waren.“ Man sei in der Zeit unter Günter Riegel in der Bundesliga der Natur angekommen und nähere sich vor allem mit den Themen Artenschutz und Klimaschutz der Champions League. Mit viel Herzblut und Fachkunde habe Riegel dazu beigetragen, dass man sich der Wichtigkeit des Moorschutzes im Allgäu nun bewusst sei. Der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Josef Freuding ergänzte, dass es Riegel vortrefflich verstand, die gelegentlich aufkeimenden „Alpenvulkane“ immer wieder zu beruhigen, zusammenzuführen und auf die Zielgerade zu führen.

Riegels Nachfolge in besten Händen

Riegel selbst bedankte sich nach der Überreichung seiner Abschiedsgeschenke, die ihn an seine Allgäuer Zeit erinnern sollen, für die ihm zu Teil gewordene Unterstützung bei dem Naturschutz-Großprojekt Moorallianz. Er sieht seine Nachfolge mit Ulrich Weiland in besten Händen. Riegel gibt aber auch zu bedenken, dass die Ziele hoch gesteckt sind und man bildlich nicht nur Hochsprung, sondern auch einen Marathon über 10 Jahre zu bewältigen habe.

Weiland als kompetenter Ersatz in der Moorallianz

Riegels Nachfolger Ulrich Weiland war seit 2008 im Rahmen des „Klimaprogramms Bayern 2020“ für die Förderung von Moor-Schutzmaßnahmen in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau zuständig. Die „Klimamittel“ des Freistaats sind neben dem Bundesprojekt eine weitere wichtige Säule der Bemühungen um Schutz und Entwicklung der Allgäuer Moore. Neben dieser Teilzeit-Tätigkeit bei der Regierung von Schwaben war Weiland als langjähriger Geschäftsführer beim „Verein für Naturschutz und Landschaftspflege e. V.“ in Kißlegg in der praktischen Landschaftspflege tätig.

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