Landratsamt Ostallgäu

„Allgäu & Tirol barrierefrei“: erste Auszeichnungen

Die Auszeichnung der sechs Objekte des Projekts "Allgäu & Tirol barrierefrei". Foto: Landratsamt Ostallgäu

Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde 2009 gestartet und hat seitdem viele Verbesserungen für behinderte Menschen erreicht. Landrat Johann Fleschhut hat nun gemeinsam mit Waltraud Joa, der Behindertenbeauftragten des Landkreises, die ersten sechs barrierefreien Objekte ausgezeichnet.

Initiator und „Lead-Partner“ des Projekts „Allgäu & Tirol barrierefrei“ ist der Landkreis Ostallgäu. Nachdem nun die ersten sechs Objekte ausgezeichnet wurden, sollen weitere folgen. „Wir sehen es als wichtige Zukunftsaufgabe, allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die ausgezeichneten Projekte haben hier bereits absoluten Vorbildcharakter“, sagt Landrat Johann Fleschhut bei der Urkundenübergabe.

200.000 Euro für Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“

Insgesamt wurden bereits mehr als 700 Objekte auf ihre Barrierefreiheit überprüft, allein 200 davon befinden sich im Ostallgäu. Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde auch im Rahmen des grenzübergreifenden EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Osterreich 2007 – 2013 gefördert. Die Landkreise Ost-, Unter- und Oberallgäu sowie Lindau und die Regionalentwicklung Außerfern sind an dem rund 200.000 Euro teuren Projekt beteiligt. „Alle sind sich einig, dass wir nur gemeinsam wirklich etwas erreichen können“, so Landrat Fleschhut. Das Projekt soll insbesondere im Bereich Tourismus weiterentwickelt werden.

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„Alltag ohne Barrieren“ wird ermöglicht

Landrat Fleschhut würdigte bei der Urkundenübergabe die Arbeit der Ausgezeichneten. Ebenso lobte er das Wirken der Ostallgäuer Behindertenbeauftragten Waltraud Joa: „Ohne sie alle wären wir heute nicht so weit.“ Zu den sechs ausgezeichneten Projekten gehören: der Wanderweg Luitpoldbrücke an der Buchel in Marktoberdorf, der Radwanderweg Hügel- und Seerunde bei Lechbruck, das Museum Füssen, das „Hotel Sommer“ in Füssen, das Füssener Festspielhaus und das „Allgäu Hotel Elbsee“ in Aitrang. Diese Projekte ermöglichen behinderten Menschen einen „Alltag ohne Barrieren“.

Einberufung eines Runden Tisches

Der Landrat hatte im Februar erstmals einen runden Tisch einberufen, um die Barrierefreiheit noch weiter voranzubringen. Bei diesem sollte der Aktionsplan zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umgesetzt werden. Hierbei verständigten sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus und Behindertenbeauftragte Joa darauf, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme zu erfassen. Daraus sollte im Anschluss der Bedarf weiterer Verbesserungen festgestellt werden. Abschließend wurden Maßnahmen definiert und umgesetzt. Die Schaffung einer Koordinationsstelle im Landratsamt ist die erste Maßnahme auf dem Weg zum barrierefreien Ostallgäu.

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Initiator und „Lead-Partner“ des Projekts „Allgäu & Tirol barrierefrei“ ist der Landkreis Ostallgäu. Nachdem nun die ersten sechs Objekte ausgezeichnet wurden, sollen weitere folgen. „Wir sehen es als wichtige Zukunftsaufgabe, allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die ausgezeichneten Projekte haben hier bereits absoluten Vorbildcharakter“, sagt Landrat Johann Fleschhut bei der Urkundenübergabe.

200.000 Euro für Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“

Insgesamt wurden bereits mehr als 700 Objekte auf ihre Barrierefreiheit überprüft, allein 200 davon befinden sich im Ostallgäu. Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde auch im Rahmen des grenzübergreifenden EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Osterreich 2007 – 2013 gefördert. Die Landkreise Ost-, Unter- und Oberallgäu sowie Lindau und die Regionalentwicklung Außerfern sind an dem rund 200.000 Euro teuren Projekt beteiligt. „Alle sind sich einig, dass wir nur gemeinsam wirklich etwas erreichen können“, so Landrat Fleschhut. Das Projekt soll insbesondere im Bereich Tourismus weiterentwickelt werden.

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Der Landrat hatte im Februar erstmals einen runden Tisch einberufen, um die Barrierefreiheit noch weiter voranzubringen. Bei diesem sollte der Aktionsplan zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umgesetzt werden. Hierbei verständigten sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus und Behindertenbeauftragte Joa darauf, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme zu erfassen. Daraus sollte im Anschluss der Bedarf weiterer Verbesserungen festgestellt werden. Abschließend wurden Maßnahmen definiert und umgesetzt. Die Schaffung einer Koordinationsstelle im Landratsamt ist die erste Maßnahme auf dem Weg zum barrierefreien Ostallgäu.

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