Landratsamt Ostallgäu

Allgäu: Baustellen-Übersicht im Internet

Die Baustellensaison erschwert es zunehmend den Überblick zu behalten. Foto: Peter v. Bechen / pixelio.de

Das leidige Thema der Baustellen – damit müssen sich nicht nur die Allgäuer Bewohnerinnen und Bewohner herumschlagen, auch alle Touristen dieser Region müssen sich während der Bausaison einen Überblick über die Situation verschaffen. Um dies zu erleichtern, wendet sich Landrat Johann Fleschhut an die Allgäu GmbH.

In dem Schreiben des Landrats an die Allgäu GmbH beklagt Fleschhut die Verkehrssituation während der Bausaison. Aufgrund der regen Bautätigkeit der Allgäuer Kreiskommunen, der Landkreise und des Freistaates Bayern, kommt es zu einer Reihe von Baustellen mit jeweiligen Umleitungen und Verkehrsbehinderungen. Die Unübersichtlichkeit mache dabei nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Gästen zu schaffen. „Immer wieder erhalte ich Rückmeldungen, die teilweise Verärgerung ausdrücken“, so der Landrat.

Unabhängige Bauträgerschaften sorgen für Chaos

Dabei laute die Hauptkritik, dass keine Übersicht unabhängig von der jeweiligen Bauträgerschaft gegeben sei. Bürger und Touristen müssten demnach auf unterschiedlichen Ebenen recherchieren, um zu erfahren, wer gerade an welcher Stelle sein Bauvorhaben umsetzt. Landrat Fleschhut fordert aus diesem Grund eine übersichtliche, ständig auch außerhalb des Allgäus zugängliche und leicht nutzbare Informationsquelle. Diese soll möglichst alle Baustellen, Umleitungen und Informationen rund um die Länge der Arbeiten beinhalten.

Smartphone-App mit Baustellen-Info

„Auf Allgäuebene soll nach meinem Vorschlag ein Portal entstehen, das durch die Allgäu GmbH koordiniert werden könnte. Damit können wir unseren Bürgern und Gästen einen ganz besonderen Service bieten, der leicht anwendbar, inhaltsreich und attraktiv ist“, erklärt Fleschhut. Dabei sei es ihm wichtig, dass die Organisation unbürokratisch von statten gehe. „Jeder Straßenbaulastträger muss selbständig und eigenverantwortlich die Informationen in eine Karte gleichermaßen leicht einpflegen können“, erklärt der Landrat. Denkbar wäre auch eine leicht handhabbare App für Smartphones unterschiedlicher Betriebssysteme. Die bereits vorhandene „Allgäu-App“ könnte hierfür genutzt werden.

Konkrete Umsetzung am runden Tisch

Um über eine konkrete Umsetzung zu beraten, sollen wesentliche Partner an einem runden Tisch zusammenkommen. Vorgespräche mit dem Staatlichen Bauamt sowie dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West stießen bisher auf Offenheit.

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In dem Schreiben des Landrats an die Allgäu GmbH beklagt Fleschhut die Verkehrssituation während der Bausaison. Aufgrund der regen Bautätigkeit der Allgäuer Kreiskommunen, der Landkreise und des Freistaates Bayern, kommt es zu einer Reihe von Baustellen mit jeweiligen Umleitungen und Verkehrsbehinderungen. Die Unübersichtlichkeit mache dabei nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Gästen zu schaffen. „Immer wieder erhalte ich Rückmeldungen, die teilweise Verärgerung ausdrücken“, so der Landrat.

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Smartphone-App mit Baustellen-Info

„Auf Allgäuebene soll nach meinem Vorschlag ein Portal entstehen, das durch die Allgäu GmbH koordiniert werden könnte. Damit können wir unseren Bürgern und Gästen einen ganz besonderen Service bieten, der leicht anwendbar, inhaltsreich und attraktiv ist“, erklärt Fleschhut. Dabei sei es ihm wichtig, dass die Organisation unbürokratisch von statten gehe. „Jeder Straßenbaulastträger muss selbständig und eigenverantwortlich die Informationen in eine Karte gleichermaßen leicht einpflegen können“, erklärt der Landrat. Denkbar wäre auch eine leicht handhabbare App für Smartphones unterschiedlicher Betriebssysteme. Die bereits vorhandene „Allgäu-App“ könnte hierfür genutzt werden.

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