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Allgäu Akademie am BKH Kaufbeuren ändert Namen und Konzept
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Umstrukturierung

Allgäu Akademie am BKH Kaufbeuren ändert Namen und Konzept

Der neue Leiter Michael Mayer arbeitet mit seiner Mitarbeiterin Bettina Lukes an einem neuen Konzept für die Akademie der Bezirk
Der neue Leiter Michael Mayer arbeitet mit seiner Mitarbeiterin Bettina Lukes an einem neuen Konzept für die Akademie der Bezirkskliniken Schwaben. Foto: Georg Schalk/Bezirkskliniken Schwaben

Die Allgäu Akademie am BKH Kaufbeuren hat nicht nur ihren Namen infolge der neuen standortübergreifenden Funktion zu Akademie der Bezirkskliniken Schwaben geändert. Sie stellt sich auch mit einem neuen Konzept auf. Welche Veränderungen anstehen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten fanden an der Allgäu Akademie am Bezirkskrankenhaus (BKH) Kaufbeuren viele Aus- oder Weiterbildungen im Bereich des Gesundheitswesens statt. Seit dem 1. April hat das Institut einen neuen Namen: Es heißt jetzt Akademie der Bezirkskliniken Schwaben. Der neue Leiter Michael Mayer arbeitet mit seiner Mitarbeiterin Bettina Lukes an einem neuen Konzept. „Wir wollen inhaltlich neue Angebote machen und künftig Seminare an allen Standorten der Bezirkskliniken in Schwaben abhalten, also nicht nur in Kaufbeuren“, kündigt der Mayer an. 

Die beruflichen Anfänge von Michael Mayer  

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Die Allgäu Akademie wurde 2001 in Kooperation mit dem Bildungswerk Irsee gegründet. 2003 wurde sie eigenständig. Verantwortlich war der damalige Pflegedirektor des BKH, Bertram Sellner, der jetzt Geschäftsführer des Irseer Kreises ist. Michael Mayer war von Beginn an als Bildungsreferent dabei. 1987 begann er am BKH Kaufbeuren eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Er absolvierte später eine Supervisionsausbildung und schloss dann ein Magisterstudium in Sozialen Verhaltens- und Erziehungswissenschaften sowie Philosophie an der Fernuniversität Hagen ab. Ende der 90er Jahre kehrte er aus Kempten zurück, wo er zwischenzeitlich am dortigen BKH gearbeitet hatte. Zusätzliche Fachweiterbildungen folgten.

Mayers Rückkehr nach Kaufbeuren

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Der Promovent der Universität Ulm wechselte im Februar 2020 an die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, um dort einen grundständigen Studiengang Pflege zu entwickeln. Im Wintersemester 2021/22 startete dieser. Am 1. April 2022 kehrte Mayer nach Kaufbeuren zurück. Gerhard Stadler, ein langjähriger Kollege, hatte das Bildungszentrum inzwischen verlassen und eine Aufgabe als Demenzbeauftragter am Landratsamt Ostallgäu angenommen.

Praxisnahe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

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Fortan galt es, unter neuem Namen ein neues Bildungskonzept auszuarbeiten. Die Akademie der Bezirkskliniken am BKH bietet ein Fort- und Weiterbildungsprogramm in den Bereichen Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Heilpädagogik an. Das praxisbezogene Angebot ist sowohl auf die berufliche wie auch auf die persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden ausgerichtet. Daran soll sich nichts ändern, versichert Mayer. „Wir haben uns einen sehr guten Ruf in der Region erarbeitet. Mit diesem Pfund wollen wir nun ins gesamte Gesundheitsunternehmen der Bezirkskliniken gehen“, erklärt Mayer.

Standortübergreifende Kurse geplant

Künftig will die Akademie auch dezentrale Kurse anbieten. Fort- und Weiterbildungen sollen nicht nur Kaufbeurer BKH abgehalten werden, sondern auch an anderen Klinikstandorten der Bezirkskliniken Schwaben wie Augsburg, Donauwörth, Günzburg und Kempten. „Die Absolventinnen und Absolventen sind flexibler und nicht mehr so an einen Ort gebunden. Dieser Entwicklung wollen wir Rechnung tragen“, meint Mayer. 

Das zukünftige Kursprogramm ab November  

Inhaltlich bleibt es beim Schwerpunkt Pflege im psychosozialen Bereich. Hier soll nach Aussage des Akademieleiters der Fortbildungsteil für die Langzeitpflege hinzukommen. Bei der Facharztweiterbildung will das Bildungsinstitut auch den Theorieteil übernehmen. Ins Programm 2023 sollen Seminare und Weiterbildungen für alle Berufsgruppen wie Ärzte, Pflege und Therapeuten, auch zum Fachpsychotherapeuten, sowie neue Seminare zum Thema Führung integriert werden. Es werde laut Mayer daran gedacht, im nächsten Schritt ab 2024 Angebote für die Berufsgruppe der Verwaltungskräfte zu machen. Fester Bestandteil des Programms bleiben die Deeskalationskurse. Auch Weiterbildungen zur Praxisanleitung und Leitung werden nach wie vor angeboten.

Einschränkungen durch die Pandemie

Wenn es um Teilnehmerzahlen geht, geben Bildungseinrichtungen in der Regel Teilnehmertage an. An der Akademie waren es vor der Corona-Pandemie zwischen 4000 und 5000 pro Jahr, währenddessen etwa 3000. „Die letzten zwei Jahre waren schwierig: viel Distanzunterricht, Personalausfall wegen Covid-19, knappe Ressourcen. Wir wollen diese Phase hinter uns lassen und konzentrieren uns jetzt auf den Neustart“, sagt Mayer. Der ist nicht mehr der örtlichen Pflegdirektion oder der Regionalleitung des BKH zugeordnet, sondern direkt dem Vorstand der Bezirkskliniken.

Kooperationen bleiben bestehen

In einem Weiterbildungskurs für Leitungen stehen beispielsweise maximal 20 Plätze zur Verfügung, bei einer ärztlichen Weiterbildung bis zu 24. „Unsere Kursteilnehmer kommen aus einem Umkreis von zirka 100 Kilometern um Kaufbeuren, also bis aus Weilheim-Schongau, aus Kempten/Lindau, Landsberg, Donauwörth, Günzburg und Augsburg“, berichtet Mayer. Die Kooperationen mit den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und dem Klinikum Landsberg sollen fortgeführt werden.

Positiver Blick in die Zukunft

Koordiniert werden die Kurse von Bettina Lukes. Sie kümmert sich seit 2007 um die Organisation und den Ablauf an der Akademie und ist die Ansprechpartnerin für Referenten und Teilnehmende. „Auch wenn wir nach dem Neustart im Frühjahr das Programm gerade umbauen, werden die Fort- und Weiterbildung zu Themen der psychischen Gesundheit und persönlichen Entwicklung unsere Schwerpunkte bleiben. Das Grundgerüst ab 2023 steht. In den nächsten drei bis fünf Jahren wollen wir zahlreiche neue Prozesse entwickeln“, blickt der Akademieleiter voraus.  

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