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10 Frauen schaffen Lehrgang an der BFS BRK
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BRK Kreisverband Ostallgäu

10 Frauen schaffen Lehrgang an der BFS BRK

 Zehn Frauen schafften den Abschluss zur qualifizierten Alltagsbetreuerin. Foto: BRK

Ein Pilotprojekt ermöglichte es zehn Frauen eine Qualifizierung zur Alltagsbetreuerin zu absolvieren. Das Projekt fand im Rahmen der Berufsfachschule für Altenpflege mit dem Seminar für Fort- und Weiterbeildung Kempten, der Arbeitsagentur und des BRK Kreisverbandes Ostallgäu statt. Die Frauen werden jetzt im Füssener-BRK-Seniorenheim St. Martin Senioren über den Tag hinweg begleiten.

Kürzlich fand ein Pilotprojekt in Sachen Ausbildung seinen erfolgreichen Abschluss. Zehn Frauen haben einen gemeinsamen Lehrgang der Berufsfachschule (BFS) für Altenpflege mit dem Seminar für Fort- und Weiterbilung (SFW) Kempten, der Arbeitsagentur und des BRK Kreisverbandes Ostallgäu absolviert. Anschließend feierten sie nach anderthalb Jahren Qualifizierungszeit nun kürzlich ihre bestandenen Prüfungen zur „Alltagsbetreuerin“. Die Absolventinnen werden zukünftig im Füssener BRK-Seniorenheim St. Martin, das gerade zu einem „Heim der 4. Generation“ erweitert wurde tätig sein.

Gutes Personal ist dringend nötig

„Wir freuen uns sehr, den erhöhten Personalbedarf mit eigens für unsere Einrichtung geschulten Fachkräften ausgleichen zu können“, freut sich der Leiter des St. Martin, Peter Hartmann. Denn mit der baulichen Erweiterung wird auch das Konzept des Seniorenheims ausgebaut. Im Februar ist man in die neuen Räumlichkeiten umgezogen, die nach dem Prinzip der „Hausgemeinschaften“ aufgeteilt sind. Dies bedeutet, dass die Bewohner die Möglichkeit haben, ihren Alltag in vielen Bereichen selbständig zu gestalten. So kann zusammen gekocht werden, der Tagesablauf wird teilweise selbst bestimmt. Für die Senioren bedeutet dies noch mehr Lebensqualität, allerdings bedarf es dazu auch gut und sachgerecht ausgebildeten Personals.

Anspruchsvolle Ausbildungsmodule

„Wir haben uns schon lange vor Fertigstellung des Umbaus Gedanken gemacht, wie wir unseren Bedarf an Präsenzkräften decken könnten. Die Mitarbeiter müssen unsere Bewohner während des Alltags in den Hausgemeinschaften zusätzlich zum Pflegepersonal begleiten“, erklärt Werner Ehrmanntraut als Personalverantwortlicher des BRK Kreisverbandes. So sei es zu der Kooperation zwischen SFW, Arbeitsagentur und Kreisverband gekommen. Alle Lehrgangsteilnehmerinnen seien bereits zuvor als ungelernte Kräfte beim Roten Kreuz tätig gewesen und hätten auf diese Weise die Möglichkeit bekommen, sich weiter zu qualifizieren und ihre bisherige Arbeitserfahrung mit einzubringen. Die vier Ausbildungsmodule mit insgesamt rund 600 Stunden ermöglichten den Frauen zuerst den Abschluss zum „Betreuer für Menschen mit Demenz“. Darauf aufbauend folgte die Vertiefung des pflegerischen Bereichs mit Tätigkeiten wie Nahrung reichen, Bewegungsförderung oder biografisch orientierten Betreuungsangeboten. Anschließend das Haushaltsmanagement und schließlich das Modul zum Thema „rechtliche und organisatorische Grundlagen“.

Mehr Lebensqualität für die Senioren

Die Leiterin der BFS für Altenpflege und Altenpflegehilfe Kempten, Sonja Löffler, ist überzeugt vom hohen Nutzen der Kooperation: „Die Absolventinnen schaffen sich durch den Abschluss eine solide berufliche Basis, und die Senioren genießen durch gutes Personal an ihrer Seite täglich spürbar mehr Lebensqualität“. Der Leitgedanke des BRK Ostallgäu, den zukünftigen Mehrbedarf an Personal mittels eines innovativen Ausbildungskonzepts aus den eigenen Reihen zu decken, sei für sie „ein Schlüsselerlebnis“ gewesen.

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