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vbw zieht Fazit zum Bologna-Prozess
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw zieht Fazit zum Bologna-Prozess

vbw bewertet den Bologna-Prozess. Foto: I-vista / pixelio

Bertram Brossardt vom vbw tut seine Meinung zum Bologna-Prozess kund. Der vbw sieht positive Effekte, aber eine Weiterentwicklung ist nötig. Brossardt sieht den Bachelor als etabliert an.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. zieht sein Fazit zum Bologna-Prozess. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt äußerte sich dazu. Er sieht positive Effekte, jedoch auch negatives: eine Weiterentwicklung sei notwendig.

Brossardts Zwischenbilanz zum Bologna-Prozess

„Die Bologna-Reform hat das bayerische Hochschulsystem nachhaltig positiv beeinflusst. Rund drei Viertel aller Studiengänge in Bayern sind auf Bachelor und Master umgestellt. Die Regelstudienzeit beim Bachelor liegt im Freistaat bei 6 bis 7 Semestern.  Die Basis für einen frühzeitigen Arbeitsmarkteintritt ist da.“ Damit zog Brossardt eine Zwischenbilanz zum Bologna-Prozess. Dieser wurde 1999 angestoßen, um die Studiengänge und -abschlüsse europaweit zu vereinheitlichen. „Der Bachelor hat sich am Arbeitsmarkt etabliert. Die Akzeptanz in den Firmen ist vorhanden: 86 Prozent der Betriebe sind mit dem Fachwissen der Absolventen zufrieden. Beim Übergang in den Beruf ist allerdings auch noch Luft nach oben. 35 Prozent sind nach dem Bachelorstudium erwerbstätig.“

Weiterentwicklung nötig

Brossardt weist darauf hin, dass jedoch ebenso eine Weiterentwicklung ansteht. „Die Umstellung der Studiengänge auf die neuen Abschlüsse ist weitgehend erfolgt. Es darf aber nicht bei einer rein formalen Umstellung bleiben. Solange die Abbruchquote eines Bachelorjahrgangs bei nahezu 30 Prozent liegt, bleibt genug zu tun.“ Die vbw fordert drei durchzuführende Maßnahmen.

Bessere Anerkennung der Studienleistungen

Eine einheitliche Praxis der Anerkennung von Studienleistungen muss etabliert werden. Bisher fehlt diese. Das erschwert einen Hochschulwechsel deutschland- und europaweit. Informell erworbene Kompetenzen müssen von den Hochschulen noch stärker anerkannt werden, laut vbw.

Reduzieren der Abbruchquote

Die Zahl der Studienabbrüche gehöre auf 15 Prozent reduziert, so die vbw. Um das zu erreichen, empfiehlt der Verein eine Studienverlaufsstatistik. So können Trends besser erkannt und Studierende durch diese Maßnahme konstruktiv begleitet werden. Die vbw stellt noch eine weitere Forderung: Die Berufsorientierung muss in den Schulen noch effektiver und gezielter gestaltet werden.

Arbeitsmarktbefähigung ausbauen

Die Curricula benötigen mehr Zeitfenster für Praktika und Auslandsaufenthalte. Das wünschen sich auch die Studierenden: Mehr als die Hälfte sieht Nachholbedarf bei der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Integration von Praxissemestern soll mit dieser Maßnahme auch ausgebaut werden.

Ausbildung entscheidend für bayerische Wirtschaft

„Innovative Unternehmen brauchen hervorragend ausgebildeten Fachkräftenachwuchs. Auch wenn der Fachkräftebedarf in Zukunft noch stärker im Bereich der Facharbeiter liegt, ist die bayerische Wirtschaft auch auf eine Zunahme von Akademikern angewiesen. Es bedarf einer Balance zwischen beiden Bildungsbereichen. Auf der einen Seite braucht es die weitere Öffnung der Hochschulen beispielsweise für beruflich Qualifizierte, auf der anderen Seite müssen wir vor allem Gymnasiasten stärker über die Perspektiven der dualen Ausbildung aufklären. Es gibt für jede Begabung einen passenden Weg“, erläuterte Brossardt abschließend.

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